Dinglingerbrunnen

Dinglingerbrunnen 1985
Bild: Häßler, Ulrich

Der Dinglingerbrunnen ist ein denkmalgeschützter, barocker Brunnen in Dresden. Er gilt als ältester erhaltener Hofbrunnen der sächsischen Landeshauptstadt. Benannt ist er nach dem Hofjuwelier und Goldschmied Augusts des Starken, Johann Melchior Dinglinger, der ihn für sich anfertigen ließ.



Geschichte




Der nach 1718 von Dinglinger in Auftrag gegebene Brunnen befand sich ursprünglich im Hof des 1726 erbautenDinglingerhauses an der Frauengasse 9 nahe dem Neumarkt (Quartier VI), in dem der Hofjuwelier wohnte. Der Entwurf stammt vermutlich von Dinglinger selbst. Der Brunnen nahm die gesamte Breite des kleinen Hofes ein.Als 1945 die Luftangriffe auf Dresden das Neumarktgebiet zerstörten, blieben auch vom Dinglingerbrunnen nur Bruchstücke erhalten. Die Überbleibsel des Brunnens waren unter einem Schuttberg begraben. Reste des Hofbrunnens konnten jedoch ab 1946, nach einem Konflikt zwischen dem Dresdner Denkmalamt und der Eigentümerin des Grundstücks, geborgen werden. Die letzten Überreste wurden erst 1949 gesichert. Der Bildhauer Werner Hempel restaurierte sie, versah sie mit einigen Ergänzungen und brachte sie 1966 beim Wiederaufbau des Gewandhauses an dessen Fassade an. Die Neuherstellung der Goldenen Zunge und der Bekrönenden Kugel für den Dinglingerbrunnen wurden von dem Bildhauer und Goldschmied Walter Flemming ausgeführt. Da beim Elbhochwasser 2002 die Wasserleitungen des Brunnens zerstört wurden, blieb er bis Mai 2008 trocken.

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Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1966

Werk:
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Sanierung und Neuaufstellung des Dinglingerbrunnens in Dresden mit Walter Flemming (Werner Hempel)

1966

Werk:
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Sanierung und Neuaufstellung des Dinglingerbrunnens in Dresden mit dem Bildhauer Werner Hempel (Walter Flemming (Künstler))

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