Diseuse

Eine Diseuse ist eine Künstlerin des Kabaretts, die fremde oder selbstgeschriebene Chansons und Texte vorträgt. „Diseuse“ wird im deutschsprachigen Raum auch häufig synonym für Chansonnière oder Chansonnette verwendet. Den männlichen Kollegen nennt man Diseur. Der Begriff kommt aus dem Französischen und leitet sich von dire (sagen, sprechen, reden) ab.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Gisela May stirbt in Berlin. Gisela May war eine deutsche Schauspielerin und Diseuse, die sich vor allem als Brechtinterpretin einen Namen machte.
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Gestorben: Cissy Kraner stirbt in Baden. Cissy Kraner, eigentlich Gisela Kraner war eine österreichische Schauspielerin, Sängerin (Diseuse) und Kabarettistin.
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Gestorben: Carola Regnier stirbt in Berlin. Esther Carola Regnier war eine deutsche Schauspielerin, Diseuse und Tänzerin.
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Gestorben: Peggy Stone stirbt in New York. Peggy Stone war eine Jazzpianistin und Diseuse, die zunächst im Berlin der End-Zwanziger und frühen Dreißiger Jahre bekannt wurde.
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Gestorben: Nana Gualdi stirbt in St. Ulrich am Pillersee, Tirol. Nana Gualdi, bürgerlich: Adriana Menke, war eine italienisch-deutsche Sängerin und Schauspielerin. Ihr Vater, der Kapellmeister Emilio Gualdi, war Italiener, ihre Mutter Carmen geb. Kloth (die "kleine" Schwester der Diseuse und Stimmungssängerin Maria Kloth (Heute blau und morgen blau)). Sie war 1954 kurzzeitig verheiratet mit Joe Menke, mit dem sie den Sohn Thomas hatte. Aus der Verbindung mit Benny de Weille entstammt Sohn Bernard (* 1958). 1997 wurde sie für ihre künstlerischen Verdienste um die Stadt Hamburg vom Senat der Freien und Hansestadt Hamburg mit der Biermann-Ratjen-Medaille geehrt.

Kunst & Kultur

2012

Aktionen, Installationen, Inszenierungen, Design:
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Bon Voyage - ein Abend mit dem Leben und den Liedern von Greta Keller nach einer Idee von André Heller´´ am Wiener Volkstheater, ein Projekt, eine Revue mit Spielhandlung über die Wiener DiseuseGreta Keller (1903–1977), die in einer One-Woman-Show durch die Schauspielerin Andrea Eckert verkörpert wird.

A

1772

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Augustinplatz, 2008 doppelt benannt nach dem Bänkelsänger, Sackpfeifer und Stegreifdichter Marx Augustin (1643–1685) und der Sängerin, Diseuse, Schauspielerin und Synchronsprecherin Liane Augustin (1928–1978). Marx Augustin soll sehr beliebt gewesen sein, weil er mit seinen zotigen Liedern vor allem während der Pest in Wien im Jahr 1679 die Bevölkerung der Stadt aufheiterte. Ihm wird die Ballade O du lieber Augustin zugeschrieben, die jedoch erst um 1800 in Wien nachgewiesen ist. Die Legende vom „lieben Augustin“ könnte in Wahrheit auf das Buch Die Pest zu London von Daniel Defoe zurückgehen. Liane Augustin sang in der Nachkriegszeit gehobene Wiener Lieder sowie deutsche und internationale Evergreens. In den Radiohitparaden reüssierte die Künstlerin vor allem mit Coverversionen amerikanischer Hits. 1958 nahm sie für Österreich ohne großen Erfolg am Eurovision Song Contest in Hilversum teil. (Liste der Straßennamen von Wien/Neubau)

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