Doberdò del Lago

Doberd del Lago / Doberdob
Wappen
StaatItalien
RegionFriaul-Julisch Venetien
ProvinzGrz(GO)
Koordinaten4551?N, 1332?OKoordinaten:4551?0?N, 1332?0?O
Hhe92ms.l.m.
Flche26,85 km
Einwohner1.384 (31. Dez. 2016)
Bevlkerungsdichte52 Einw./km
Postleitzahl34070
Vorwahl0481
ISTAT-Nummer031003
WebsiteDoberd del Lago
Friedhof St. Marienkirchen, Gedenktafel für Ludwig Gruber von den k.u.k. Kaiserjägern, gefallen am 1. August 1915 bei Doberdò del Lago während der Zweiten Isonzoschlacht

Doberdò del Lago (slowenisch Doberdob) ist eine Gemeinde mit 1384 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016) in der nordostitalienischen Provinz Görz in der autonomen Region Friaul-Julisch Venetien. Amtssprachen sind Italienisch und Slowenisch. Die Gemeinde umfasst die Ortsteile Devetachi, Jamiano, Marcottini, Visintini, Palichisce, Micoli, Bonetti, Lago di Pietrarossa und Lago di Doberdò. Sie grenzt an die Gemeinden Duino-Aurisina in der Provinz Triest, Fogliano Redipuglia, Monfalcone, Ronchi dei Legionari, Sagrado und Savogna d’Isonzo in der Provinz Görz, Komen und Miren-Kostanjevica in Slowenien.



Inhaltsverzeichnis



Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde war bis zum Ende des Ersten Weltkriegs Teil der Grafschaft Görz und Gradisca, wobei sie dem Gerichtsbezirk Monfalcone unterstellt war, der wiederum Teil des Bezirks Monfalcone war.



Sehenswrdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der See von Doberdò

Bekannt ist die Gemeinde für ihren aus unterirdischen Karstflüssen gespeisten intermittierenden See Lago di Doberdò (3,6 m s.l.m.) und sein für oberflächengewässerarme Karstgebiete seltenes Feuchtgebiet.

Seit 1996 gehört der See zum 726 Hektar großen, in den Gemeinden Doberdò del Lago, Monfalcone und Ronchi dei Legionari liegenden Naturschutzgebiet der Seen von Doberdò und Pietrarossa. Beide intermittierende Seen liegen in großen Karstsenken (Polje).

Der Wasserstand des Sees von Doberdò schwankt je nach Niederschlag und unterirdischem Zulauf um 2-3 m, bei Hochwasser auch um 5-6 m. Früher hatte der See im Herbst und Frühjahr auch wochenlang einen durchwegs hohen Wasserstand. Seit dem Ersten Weltkrieg haben sich die Akkumulations- und Entleerungsrhythmen des Sees allerdings verschoben. Dies dürfte auf die durch Sprengungen und Artilleriefeuer im Ersten Weltkrieg verursachten Vibrationen zurückzuführen sein, welche wahrscheinlich zu Rissen in den Felsschichten am Seeboden geführt haben. Eine ähnliche Wirkung sollen auch die Fliegerbomben auf die nahegelegene Schiffswerft in Monfalcone während des Zweiten Weltkriegs gehabt haben.

Oberhalb vom See von Doberdò liegt ein aufgelassener Steinbruch, der in ein Besucherzentrum mit Naturkundemuseum und Tagungsraum verwandelt wurde.



Tchter und Shne der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ?Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevlkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2016.


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedhof St. Marienkirchen, Gedenktafel für Ludwig Gruber von den k.u.k. Kaiserjägern, gefallen am 1. August 1915 bei Doberdò del Lago während der Zweiten Isonzoschlacht
Lizenz: CC-BY-SA-4.0

Der See von Doberdò
Lizenz: CC-BY-SA-4.0

Doberdò del Lago (slowenisch Doberdob) ist eine Gemeinde mit 1384 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016) in der nordostitalienischen Provinz Görz in der autonomen Region Friaul-Julisch Venetien. Amtssprachen sind Italienisch und Slowenisch. Die Gemeinde umfasst die Ortsteile Devetachi, Jamiano, Marcottini, Visintini, Palichisce, Micoli, Bonetti, Lago di Pietrarossa und Lago di Doberdò. Sie grenzt an die Gemeinden Duino-Aurisina in der Provinz Triest, Fogliano Redipuglia, Monfalcone, Ronchi dei Legionari, Sagrado und Savogna d’Isonzo in der Provinz Görz, Komen und Miren-Kostanjevica in Slowenien.

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Geboren & Gestorben

Geboren:
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Giorgio Ursi wird in Doberdò del Lago geboren. Giorgio Ursi war ein italienischer Bahnradsportler.

Partnerschaften

1998

1977

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Slowenien Prva?ina (Prevacina), Slowenien, seit

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