Dobrzyń nad Wisłą

Dobrzy? nad Wis??

Wappen von Dobrzyń nad Wisłą

Dobrzyń nad Wisłą (Polen)
Dobrzy? nad Wis??

Dobrzy? nad Wis??

Dobrzyń nad Wisłą (deutschDobrin, 1939–1945 Dobrin an der Weichsel) ist eine Stadt im Süden des Landkreises Powiat Lipnowski (Lipnoer Bezirk) in der polnischen Woiwodschaft Kujawien-Pommern. Sie hat etwa 2.200 Einwohner.



Geschichte




Die erste urkundliche Erwähnung der Ortschaft (als Dobrin) entstammt dem Jahre 1065. Die Stadtrechte wurden am Anfang des 13. Jahrhunderts verliehen. Im 13. Jahrhundert und am Anfang des 14. Jahrhunderts war Dobrin Hauptstadt eines Fürstentums.Im Jahre 1228 übertrug Herzog Konrad von Masowien Schloss Dobrin erblich dem Deutschen Orden mit allen dazu gehörigen Ländereien zwischen der Camniz und Colmeniz. Im selben Jahr wurde die Burg vom RitterordenFratres Milites Christi bezogen, der dabei helfen sollte, die Dobriner Gegend vor Überfällen heidnischer Nachbarvölker zu schützen. Dieser Orden von Dobrin ging 1234 im Deutschen Orden auf. Vor 1237 wurde das Schloss von dem russischen Fürsten Daniel von Galizien zerstört und kam danach vorübergehend in polnischen Besitz. Im Jahr 1328 mussten die Polen Schloss Dobrin dem Deutschen Orden zurückgeben. Im Juli 1343 erhielt der polnische König Kasimir der Große vom Orden im Frieden von Kalisch das Dobriner Land sowie Kujawien und versprach dafür im Gegenzug, in Zukunft keine Ansprüche mehr auf Pommerellen, das Kulmerland und das Michelauer Land zu erheben. Im Jahr 1409 wurde Schloss Dobrin vom Deutschen Orden zerstört. Für die Expedition gegen Dobrin im Jahr 1409 hatte der Orden ein Heer aus seinen Städten und Festungen zusammengezogen, allein die Stadt Elbing hatte dafür ein Aufgebot von 216 Bewaffneten bereitstellen müssen, eine ungewöhnlich hohe Anzahl. An die Schlacht um das Schloss erinnert heute ein Kreuz aus Eisen. Im Jahr 1431 durchstreiften die Ordensritter das Dobriner Land und Kujawien und richteten große Schäden an.Seit 1765 siedelten sich in der Stadt Juden an, zeitweise bildeten sie ein Drittel der Stadtbevölkerung. Sie wanderten bis 1900 größtenteils in die USA aus.1939 bis 1945 gehörte der Ort zum Deutschen Reich und war dem Landkreis Leipe (Westpr.), Reichsgau Westpreußen – später Danzig-Westpreußen (Regierungsbezirk Marienwerder), angegliedert.

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Politik & Weltgeschehen

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Der Vertrag von Kalisch beendet die Streitigkeiten zwischen Polens König Kasimir III. und dem Deutschordensstaat über Gebietsansprüche. Pommerellen, das Kulmer Land und das Michelauer Land werden als Ordensbesitz anerkannt. Polen bekommt dafür Kujawien und das Land von Dobrin zurück.

Geboren & Gestorben

Geboren:
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Adam Adamandy Kochański wird in Dobrzyń nad Wisłą, Polen geboren. Adam Adamandy Kochański war ein polnischer Mathematiker.

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