Zwölftontechnik

Mit den Begriffen Zwölftontechnik, Reihentechnik und Dodekaphonie (griech. dodeka = 12, phone = Stimme) werden kompositorische Verfahren zusammengefasst, die von einem Kreis Wiener Komponisten um Arnold Schönberg, der sogenannten „Schönberg-Schule“ oder „Wiener Schule“, in den Jahren um 1920 entwickelt wurden.

Grundlage der Zwölftontechnik ist die Methode des Komponierens mit zwölf nur aufeinander bezogenen Tönen. Die Zwölftonreihe und ihre regelrechten Modifikationen wurden zum neuen Ordnungsprinzip des musikalischen Materials und lösten in der Folge die keinen spezifischen Regeln unterworfene freie Atonalität ab.

mehr zu "Zwölftontechnik" in der Wikipedia: Zwölftontechnik

Geboren & Gestorben

thumbnail
Gestorben: Heinz Kratochwil stirbt in Wien. Heinz Kratochwil war ein österreichischer Komponist. Heinz Kratochwil unterrichtete ab 1962 an der Wiener Musikhochschule, ab 1980 war er Professor für Tonsatz. In seinen Kompositionen verwendete er Elemente der Spätromantik, des Impressionismus, der Dodekaphonie, des Jazz und der Avantgarde. Kratochwil wurde am Friedhof Mauer bestattet.
thumbnail
Gestorben: Jefim Golyscheff stirbt in Paris. Jefim (Jef) Golyscheff war ein ukrainischer Komponist und Maler, der zeitweilig in Deutschland lebte und später nach Brasilien übersiedelte. Er zählt zu den Pionieren der Zwölftonmusik.
thumbnail
Gestorben: Hermann Heiß stirbt in Darmstadt. Hermann Heiß war ein deutscher Komponist mit dem Schaffens-Schwerpunkt Zwölftonmusik und Elektronische Musik. Sein Pseudonym war „Georg Frauenfelder“.
thumbnail
Gestorben: Nikolai Borissowitsch Obuchow stirbt in Paris. Nikolai Borissowitsch Obuchow war ein russischer Komponist, der 1918 nach Frankreich emigrierte. Er zählt zu den Pionieren der Zwölftontechnik und der Elektronischen Musik.
thumbnail
Geboren: Heinz Kratochwil wird in Wien geboren. Heinz Kratochwil war ein österreichischer Komponist. Heinz Kratochwil unterrichtete ab 1962 an der Wiener Musikhochschule, ab 1980 war er Professor für Tonsatz. In seinen Kompositionen verwendete er Elemente der Spätromantik, des Impressionismus, der Dodekaphonie, des Jazz und der Avantgarde. Kratochwil wurde am Friedhof Mauer bestattet.

"Zwölftontechnik" in den Nachrichten