Dolomiten

Die Dolomiten, italienischDolomiti, ladinischDolomites, sind eine Gebirgskette der südlichen Kalkalpen, werden aber auch den Südalpen zugerechnet. Sie verteilen sich auf die Regionen Venetien und Trentino-Südtirol in Italien bzw. – zu etwa gleichen Teilen – auf die Provinzen Belluno, Südtirol und Trentino. Seit 2009 gehören Teile der Dolomiten zum UNESCO-Weltnaturerbe Dolomiten.

Höchster Berg der Dolomiten ist die Marmolata mit 3342 Metern Höhe (siehe auch Liste der Dreitausender in den Dolomiten). Weitere bekannte Gipfel oder Massive sind die Drei Zinnen, die Sella, der Rosengarten, der Schlern, die Geisler und der Langkofel.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Gottfried Mutschlechner stirbt am Manaslu, Nepal. Gottfried Mutschlechner, genannt Friedl, war ein professioneller Bergsteiger. Er hatte zahlreiche Erstbegehungen und Alleinbegehungen in den Dolomiten und Westalpen unternommen und einige Achttausender im Himalaya bestiegen. Bei einer erfolglosen Expedition zum 8163?m hohen Manaslu wurde er im Abstieg von einem Blitz tödlich getroffen. Der Südtiroler galt als Lehrmeister Hans Kammerlanders, vor allem im Felskletterbereich.
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Gestorben: Gino Soldà wird. März 1907 in Recoaro Terme. Gino Soldà war ein italienischer Bergsteiger, dem zahlreiche Erstbegehungen vorwiegend in den Dolomiten gelangen.
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Gestorben: Viktoria Savs stirbt in Salzburg. Viktoria Savs war eine von zwei bekannten österreichischen Frontsoldatinnen im Ersten Weltkrieg. Sie diente mit Wissen ihrer Vorgesetzten, doch praktisch als Frau unerkannt an der Dolomitenfront. Nach einer Verwundung im Mai 1917 kam sie ins Lazarett, was ihr Geheimnis offenbarte. Für ihren Einsatz und ihre Tapferkeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Sie erlangte als das „Heldenmädchen von den Drei Zinnen“ einen höheren Bekanntheitsgrad.
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Gestorben: Ernst Robert Reifenberg stirbt in den Dolomiten. Ernst Robert Reifenberg, genannt Peter Reifenberg, war ein britischer Mathematiker, der sich mit Variationsrechnung und geometrischer Maßtheorie befasste.
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Geboren: Hanspeter Eisendle wird in Sterzing, Südtirol, Italien geboren. Hanspeter Eisendle ist ein professioneller Bergführer. Der Bergsteiger hat in seiner Karriere zahlreiche Touren in den Alpen, im Himalaya, in Patagonien, im Yosemite-Nationalpark aber auch im Oman unternommen. Dazu kommen einige Erstbegehungen und Solobegehungen vornehmlich in den heimischen Dolomiten. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

Rundfunk, Film & Fernsehen

1934

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Film: Der verlorene Sohn ist ein im Gebirge, den Alpen, und in der Großstadt, New York City, spielendes Auswandererdrama von Regisseur Luis Trenker aus dem Jahr 1934. Er wurde in den Dolomiten, am Arlberg und in den Straßen von New York gedreht.

Stab:
Regie: Luis Trenker
Drehbuch: Luis Trenker, Arnold Ulitz, Reinhart Steinbicker
Produktion: Paul Kohner
Musik: Giuseppe Becce
Kamera: Albert Benitz Reimar Kuntze
Schnitt: Waldemar Gaede Andrew Marton

Besetzung: Luis Trenker, Maria Andergast, Marian Marsh, Eduard Köck, Paul Henckels, Bertl Schultes, Melanie Horeschowsky, Franz Wilhelm Schröder-Schrom, Lore Schützendorf, Jimmie Fox, Emmerich Albert, Hans Jamnig, Luis Gerold

Geschichte

1965

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Erich Felbermayr aus Wels springt von einer Felswand in den Dolomiten. (Base-Jumping)

Hintergrund

1966

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Laut Aussagen des Schauspielers Ferdy Mayne (im Interview vom 1. Mai 1990 mit Gerd J. Pohl in Berlin) wurde der Film ausschließlich im Studio gedreht. Dies mag für die Szenen mit den Hauptdarstellern stimmen, da aber Regisseur Pola?ski in der Sendung Wetten, dass..? vom 28. Februar 1998 erklärte, dass der Film unter anderem auch in den Dolomiten gedreht worden sei, stammen zumindest Außenaufnahmen von dort. Einige Aufnahmen wurden im Grödnertal in Südtirol gedreht: deutlich zu sehen ist die Seiser Alm mit der Langkofelgruppe. Im Film werden diese Aufnahmen jedoch nur als Projektionen im Hintergrund eingeblendet, während sich die Hauptdarsteller im Vordergrund im Studio befinden. Zahlreiche Hintergründe im Film sind auch gemalte Kulissen. Das Schloss wurde inspiriert durch Burg Taufers (einige Details wurden originalgetreu nachgebaut: so das Burgtor mit dem steinernen Spitzbogen und links davon die kleinere Pforte). Im Abspann des Films werden ausschließlich die MGM-British Studios und die Elstree-Studios (zwei damals in Borehamwood bei London dicht beieinander liegende Atelieranlagen) als Drehorte genannt. Die Dreharbeiten begannen im Februar 1966 und endeten im Juli (Tanz der Vampire (Film))

Ereignisse > Nach 2000

2007

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– Der Tiroler Hansjörg Auer durchsteigt im Free Solo den Weg durch den Fisch (9-) in der Marmolata-Südwand in den Dolomiten. (Bergsteigen)

2001

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Alexander Huber eröffnet mit seiner Route Bellavista an der Westlichen Zinne in den Dolomiten als Erster den XI. Grad in einer alpinen Route. (Bergsteigen)

Tagesgeschehen

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Sevilla/Spanien: Die UNESCO spricht dem deutschen und niederländischen Wattenmeer den Status als Weltnaturerbe zu. Daneben werden das Palais Stoclet in Belgien, die Dolomiten in Italien, die Stadtlandschaft La Chaux-de-Fonds Le Locle in der Schweiz, der Herkulesturm in A Coruña/Spanien und das Pontcysyllte-Aquädukt in Wales/Vereinigtes Königreich in die Welterbeliste aufgenommen.
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Dolomiten/Italien: Von den Dolomiten stürzt mit einer Steinlawine ein Teil des Einserkofels ab. Es verursachte eine Staubwolke in der Umgebung, es wurde jedoch niemand verletzt.

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