Geboren & Gestorben

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Gestorben: Harmar Nicholls, Baron Harmar-Nicholls stirbt. Harmar Harmar-Nicholls, Baron Harmar-Nicholls, of Peterborough in the County of Cambridgeshire 1. Baronet JP war ein britischer Politiker der Conservative Party, der 24 Jahre lang Abgeordneter des House of Commons sowie Mitglied des Europäischen Parlaments war und 1975 als Life Peer aufgrund des Life Peerages Act 1958 Mitglied des House of Lords wurde. Nicholls befasste sich während seiner Tätigkeit als Abgeordneter des Unterhauses mit Wohnungsbau, Straßensicherheit und Migration in den Dominions, wurde aber insbesondere in der Öffentlichkeit dadurch bekannt, dass er seinen Wahlkreis Peterborough acht Mal bei Unterhauswahlen mit zum Teil äußerst knappen Mehrheiten gewann wie zum Beispiel bei den Unterhauswahlen vom 31. Mai 1966, als er nach insgesamt acht Stimmauszählungen mit einer Mehrheit von nur drei Stimmen gewann.
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Gestorben: Rajani Palme Dutt stirbt in London. Rajani Palme Dutt war ein britischer kommunistischer Politiker, Journalist und Autor. Der gleichermaßen publizistisch wie politisch engagierte Dutt war über vier Jahrzehnte lang eine Schlüsselfigur im Führungsapparat der Communist Party of Great Britain. Obwohl er die eigentliche Führung der Partei nur kurz und unter außergewöhnlichen Umständen innehatte und ansonsten über lange Zeiträume eher informell oder im Rahmen eines Leitungskollektivs Einfluss ausübte, gilt er heute als „the most important figure in the Communist Party of Great Britain.“ Um die Mitte des 20. Jahrhunderts war er zudem der weltweit – insbesondere in den britischen Kolonien und Dominions – meistrezipierte marxistische Theoretiker englischer Sprache. Allerdings war der menschlich schwierige, als „cold fish“ beschriebene Dutt innerparteilich durchaus umstritten und außerhalb der Partei – vor allem bei nichtkommunistischen Linken – nicht selten regelrecht verhasst. Zu diesem noch immer weitgehend wirksamen Negativbild trug insbesondere die im Zuge des Kalten Krieges durch die britische Publizistik verbreitete Charakterisierung Dutts – „the prototype of the Communist robots“ – bei, die nach seinem Tod fast unverändert von der eurokommunistischen Strömung in der CPGB übernommen wurde.
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Gestorben: Iskander Mirza stirbt in London. Syed Iskander Ali Mirza oder Iskander Mirza war der letzte Generalgouverneur des DominionsPakistan (vom 6. Oktober 1955 bis 23. März 1956) und der erste Präsident der „Islamischen Republik Pakistan“.
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Gestorben: William Lyon Mackenzie King stirbt in Kingsmere bei Gatineau, Québec. William Lyon Mackenzie King, PC, OM, CMG war ein kanadischer Politiker. Er gehört zu den bedeutendsten Politikern seines Landes in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. 32 Jahre war er auf Bundesebene politisch aktiv, davon 22 Jahre als Premierminister. Während dieser Zeit wandelte sich Kanada von einem halbkolonialen Dominion des Vereinigten Königreichs zu einem autonomen Staat innerhalb des Commonwealth. King führte das Land durch die expansive Phase der 1920er Jahre, die Depression der 1930er Jahre und den Zweiten Weltkrieg.
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Gestorben: James Henry Thomas stirbt in London. James „Jimmy“ Henry Thomas PC war ein britischer Gewerkschaftsfunktionär und Politiker der Labour Party, der 26 Jahre lang den Wahlkreis Derby als Mitglied des House of Commons vertrat und mehrmals Minister für die Dominions sowie Minister für die Kolonien sowie von 1929 bis 1930 Lordsiegelbewahrer war. 1936 musste er wegen des Verrats von Haushaltsgeheimnissen als Kolonialminister zurücktreten und verzichtete auch auf sein Mandat als Abgeordneter im Unterhaus.

Kanada

1867

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29. März: Das Britische Parlament beschließt das Verfassungsgesetz von 1867 zur Schaffung des Dominions von Kanada, den ersten von zahlreichen British North America Acts, der die Grundlage der Verfassung von Kanada bildet.

Politik & Weltgeschehen

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Das britische Parlament erlässt das Statut von Westminster, das den Dominions im Britisch Commonwealth of Nations weitgehende gesetzgeberische Unabhängigkeit einräumt. Damit werden Kanada, Australien, Neuseeland, Südafrika, Neufundland (seit 1949 Teil Kanadas) und der Irische Freistaat (später: Republik Irland) souveräne Staaten.
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Die von der Kongresspartei boykottierte Londoner Konferenz über Indien endet ergebnislos. Die britische Vorstellung eines Dominions findet keine Mehrheit bei den indischen Teilnehmern.

1928

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12. März: Malta erhält den Status eines britischen Dominion.

Rundfunk, Film & Fernsehen

Rundfunk:
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Mit dem Beitritt des bisherigen DominionsNeufundland zu Kanada übernimmt die kanadische CBC die Einrichtungen der Broadcasting Corporation of Newfoundland (BNC).

"Dominion" in den Nachrichten