Domkapitel

Das Domkapitel (von mittelhochdeutsch kapitel „Zusammenkunft, feierliche Versammlung“), in der römisch-katholischen Kirche auch Kathedralkapitel, ist die Leitungskörperschaft einer Bischofskirche in administrativen und liturgischen Fragen. Im modernen kanonischen Recht sind sie die Geistlichen, zu deren Aufgaben die administrative und liturgische Leitung der Kathedralkirche gehören. Die in ein Kapitel gewählten Geistlichen heißen Kapitulare oder Domherren. Ist die Bischofskirche zugleich Metropolitansitz ist die Bezeichnung Metropolitankapitel, an einer Stiftskirche heißt das Äquivalent Stiftskapitel.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Nikolaus Jansen stirbt in Aachen. Nikolaus Josef Jansen war ein römisch-katholischer Prälat, Politiker (Zentrum) und ein kompromissloser NS-Gegner im Aachener Domkapitel. Er war von 1941 bis 1945 im KZ Dachau inhaftiert.
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Geboren: Georg Bätzing wird geboren. Georg Bätzing ist seit dem 1. November 2012 Generalvikar des Bistum Trier und war Wallfahrtsleiter des Bistums Trier für die Heilig-Rock-Wallfahrt 2012. Zuvor war er Regens des Bischöflichen Priesterseminars Trier. Im Dezember 2009 wurde er von Bischof Stephan Ackermann in das Domkapitel aufgenommen.
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Geboren: Wolfgang Rösch wird in Wiesbaden geboren. Wolfgang Rösch ist ein deutscher katholischer Priester. Er war von 2010 bis 2013 katholischer Stadtdekan von Wiesbaden und vom 23.?Oktober 2013 bis 26.?März 2014 kurzzeitig Generalvikar des Bistums Limburg. Seit der Einsetzung Manfred Grothes als Apostolischer Administrator fungiert er als dessen „Ständiger Vertreter“ mit den Vollmachten eines Generalvikars. Am 28. Januar 2015 erfolgte seine Ernennung zum Domkapitular.
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Geboren: Alfons Hardt wird in Menden geboren. Alfons Hardt ist ein deutscher Jurist, Theologe, Generalvikar des Erzbistums Paderborn und Domdechant des Metropolitankapitels.
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Gestorben: Eugène Müller stirbt in Straßburg. Eugène Müller war Domkapitular des Straßburger Münsters und Professor an der theologischen Fakultät der Universität Straßburg und Politiker in verschiedenen Positionen. Eugène Müller hatte drei Brüder: Prosper (Oberbürgermeister von Ranspach; † 1923), Jacques (Wirt und nach Prospers Tod Oberbürgermeister von Ranspach) und Joseph Müller.

Kunst & Kultur

1296

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Kultur: Eine der ältesten Erwähnungen der Fastnacht findet sich in der Speyerer Chronik des Stadtschreibers Christoph Lehmann von 1612 der aus alten Akten berichtet: „Im Jahr 1296 hat man Unwesen der Fastnacht etwas zeitig angefangen / darinn etliche Burger in einer Schlegerey mit der Clerisey Gesind das ärgst davon getragen / hernach die Sach beschwerlich dem Rhat angebracht / und umb der Frevler Bestrafung gebetten.“ (Clerisey Gesind meint die Bediensteten des Bischofs und des Domkapitels, also der Kleriker, in der Domimmunität)

Ereignisse > Religion

1604

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Der Straßburger Kapitelstreit zwischen der katholischen und der protestantischen Partei um die Vorherrschaft im Domkapitel des Straßburger Münsters beginnt. Der Streit dauert bis ins Jahr (1583)

1583 > Unbekanntes Datum > Religion

1604

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Der Straßburger Kapitelstreit zwischen der katholischen und der protestantischen Partei um die Vorherrschaft im Domkapitel des Straßburger Münsters beginnt. Der Streit dauert bis ins Jahr (1580er)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1744

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Werk: Eichstätt: Maria-Hilf-Kapelle, Deckengemälde ; Schutzengelkirche, Hl. Aloisius, Hl. Stanislaus; ehemalige fürstbischöfliche Residenz, Sturz des Phaeton, Deckengemälde im Treppenhaus (1768; 1919 von Kunstmaler Pfleiderer, München, restauriert), Allegorien der Gerechtigkeit und des Friedens, Deckengemälde (Leimfarben) im Spiegelsaal (1768) (mit Selbstbildnis?); Hofgarten an der ehemaligen Sommerresidenz, Fresken des Hauptpavillons (1781); Deckenfresko des Kapitelsaals (heute: Diözesanmuseum) (1762; 1977 wiederentdeckt und teilweise restauriert); im Diözesanmuseum auch Ölportrait des Fürstbischofs Raymund Anton Graf von Strasoldo (1773) (Johann Michael Franz (Maler))

Religion

1699

1583

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Der Straßburger Kapitelstreit zwischen der katholischen und der protestantischen Partei um die Vorherrschaft im Domkapitel des Straßburger Münsters beginnt. Der Streit dauert bis ins Jahr 1604.
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Das Domkapitel wählt Jost II. von Rosenberg auf Empfehlung des böhmischen Königs Ladislaus Postumus zum Bischof von Breslau. Die Wahl wird von Papst Kalixt III. bestätigt.

1257

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Das Domkapitel setzt Philipp von Spanheim als Erzbischof von Salzburg ab und setzt Ulrich von Seckau als seinen Nachfolger ein. Dieser kann sich jedoch gegen den Spanheimer nicht durchsetzen, der sich auch mit militärischen Mitteln gegen seine Absetzung wehrt und dabei von seinem Bruder Ulrich III. von Kärnten unterstützt wird.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2008

Ehrung:
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Domkapitular (Joachim Göbel)

2002

Ehrung:
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Ernennung zum Ehrendomkapitular des Domkapitels zu Münster (Werner Thissen)

1977

Ehrung:
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Ehrendomherr des Domkapitels in Osnabrück (Hermann Hoberg)

1964

Ehrung > Kirchliche Ehrentitel:
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Ehrendomherr des Domkapitels Sens (Frankreich) (Franz Hengsbach)

Bauliche Sehenswürdigkeiten

2009

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Bischofspalast; das renovierungsbedürftige Bauwerk wurde mit großer Sicherheit gegen Ende des 16. bis Anfang des 17. Jh. errichtet und diente als Wohnsitz der Regierenden. Die Gemeinde Comacchio vermachte es 1745 Bischof Cristoforo Lugaresi, und zwar mit der Auflage, dort ein Priesterseminar sowie öffentliche Schulen einzurichten. Von 1748-1886 war es die Residenz der Bischöfe der Diözese von Comacchio. Es ist geplant, das Gebäude wieder instand zu setzen und in seinen Sälen ein kunsthistorisches Museum zu eröffnen, in dem nicht nur die wertvollen sakralen Kunstwerke der über tausend Jahre alten Diözese von Comacchio aufgenommen werden, sondern auch die Archivbestände der Kurie und der Pfarrei sowie die Bibliotheken des Priesterseminars und des Domkapitels.

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