Donald Rumsfeld

Donald Henry Rumsfeld (* 9. Juli 1932 in Chicago, Illinois) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Politiker (Republikanische Partei). Von 1975 bis 1977 (im Kabinett von Präsident Gerald Ford) und von 2001 bis 2006 (Kabinett George W. Bush) war er Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten. Für Kontroversen sorgten der von Rumsfeld organisierte Irakkrieg und seine Zustimmung zu Foltermethoden bei Verhören.

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Geboren & Gestorben

Geboren:
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Donald Rumsfeld wird in Chicago, Illinois geboren. Donald Henry Rumsfeld ist ein ehemaliger US-amerikanischer Politiker (Republikanische Partei). Von 1975 bis 1977 (im Kabinett von Präsident Gerald Ford) und von 2001 bis 2006 (Kabinett George W. Bush) war er Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten.

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Donald Rumsfeld ist heute 86 Jahre alt. Donald Rumsfeld ist im Sternzeichen Krebs geboren.

Bemerkenswertes

Exponierte Ereignisse:
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Angesichts des Widerstands Frankreichs und Deutschlands gegen eine Militäraktion gegen den Irak spricht der US-amerikanische Verteidigungsminister Donald Rumsfeld von dem „alten Europa“.

Rundfunk, Film & Fernsehen

2004

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Film: The Power of Nightmares ist eine dreiteilige Dokumentation der BBC, in der die Entstehung des US-amerikanischen Neokonservatismus und des Islamismus analysiert und miteinander verglichen wird. Dabei setzt sich die Dokumentation vor allem mit der Nutzung von Angst und Feindbildern in der Politik auseinander.

Stab:
Regie: Adam Curtis
Drehbuch: Adam Curtis
Produktion: Adam Curtis, BBC
Musik: Nial Podson

Besetzung: George W. Bush, Paul Wolfowitz, Osama bin Laden, Aiman az-Zawahiri, Sayyid Qutb, Donald Rumsfeld, Monica Lewinsky, Bill Clinton

Tagesgeschehen

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USA: Erste Auszählungen der Kongresswahlen lassen eine Mehrheit der Demokraten im Repräsentantenhaus als sicher erscheinen, während der Ausgang beim US-Senat noch unentschieden ist. Um auch hier die Mehrheit von der Republikanische Partei zu übernehmen, müsste die Demokratische Partei drei von sechs Kampfmandaten gewinnen. Derzeit (Stand: 20 Uhr MEZ) ist dies bei fünf Senatssitzen zu erwarten. In den letzten Jahrzehnten wurden nur selten so viele renommierte Republikaner abgewählt. Erstmals ist ein Moslem unter den Gewählten. Donald Rumsfeld ist von seinem Amt als Verteidigungsminister zurückgetreten. (BR, Ö1)
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Camp Buehring/Kuwait. Bei einem Besuch von Truppen, die demnächst in den Irak entsendet werden sollen, beantwortet der US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld Klagen von Soldaten über chronische Mängel ihrer Ausrüstung sinngemäß mit der Bemerkung, der Krieg sei mit der Armee in ihrem realen, nicht in einem gewünschten oder idealen Zustand zu führen.
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Washington, D.C./Vereinigte Staaten. Die Minister John Ashcroft (Justiz) und Donald Evans (Handel) treten am Abend zurück und werden dem neuen Kabinett von George W. Bush nicht mehr angehören. Bush nimmt die Rücktrittsgesuche an. Alberto R. Gonzales soll Nachfolger Ashcrofts werden. Ausgetauscht wird später auch Außenminister Colin Powell. Zeitweise ist auch ein Austausch von Donald Rumsfeld und Condoleezza Rice im Gespräch.
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New York/USA. US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld räumt vor dem Rat für Auslandsbeziehungen ein, dass vor dem Einmarsch der USA in den Irak "keine harten Beweise" für eine Verbindung zwischen Al-Qaida und Saddam Hussein gegeben habe, zieht die Aussage aber wenig später zurück mit der Bemerkung, er sei missverstanden worden. Im Gegensatz zu seinen Aussagen zu Beginn des Irakkrieges, für den einer der Hauptgründe die Existenz von Massenvernichtungswaffen war, sagte Rumsfeld nun auch, es sei wichtig gewesen zu verhindern, dass Saddam Hussein an solche gelange.
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Washington, D.C./USA. US-Präsident Bush erklärt nach einem Treffen mit dem irakischen Ministerpräsidenten Ijad Allawi, dass er mit einer "Eskalation der Gewalt" vor den Wahlen im Januar 2005 rechnet, da Extremisten und Aufständische diese verhindern wollen. Präsidentschaftskandidat John Kerry kritisiert Allawi, der vor dem US-Kongress die Politik in seinem Land als "Erfolg" bezeichnet, und so früheren Aussagen widerspreche. US-Verteidigungsminister Rumsfeld überlegt indes, "Hochburgen der Gewalt" im Irak von den Wahlen im Januar 2005 auszuschließen.

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