Donnerstagsdemonstrationen

Als Donnerstagsdemonstrationen wurden die ab Februar 2000 wöchentlich in Wien abgehaltenen Protestkundgebungen gegen die ÖVP-FPÖ-Regierung unter Bundeskanzler Wolfgang Schüssel bezeichnet. Inhaltlich richteten sie sich vor allem gegen die von den Demonstranten als rassistisch, antisemitisch und fremdenfeindlich empfundenen Positionen der FPÖ, deren Verhältnis zum Nationalsozialismus, aber auch gegen Entdemokratisierungsbestrebungen (z.B. Hochschülerschaft, Sozialversicherungsträger), den Sozialabbau und die damit verbundene intendierte Schwächung von Arbeitnehmervertretungen von Schwarzblau/orange sowie die konservative Einstellung der ÖVP in Bezug auf Abtreibung und Homosexualität. Ausgehend vom Bundeskanzleramt wurde bis Anfang 2002 wöchentlich auf immer neuen, nicht angekündigten Routen durch die Stadt demonstriert.

mehr zu "Donnerstagsdemonstrationen" in der Wikipedia: Donnerstagsdemonstrationen

Demonstrationen weltweit > Historisch

2000

thumbnail
Bis 2002 wöchentliche Donnerstagsdemonstrationen in Wien gegen die FPÖ/ÖVP-Regierung (Demonstration)

"Donnerstagsdemonstrationen" in den Nachrichten