Doping

Unter Doping versteht man die Einnahme von unerlaubten Substanzen oder die Nutzung von unerlaubten Methoden zur Steigerung bzw. zum Erhalt der – meist sportlichen – Leistung.

Im Sport ist Doping weitestgehend verboten, da die für die Sportler häufig mit dem Risiko einer Gesundheitsschädigung einhergehende Anwendung von Dopingmitteln zu einer ungleichen Chancenverteilung im sportlichen Wettbewerb führt. Darüber besteht eine Verwandtschaft zum Medikamentenmissbrauch mit der Gefahr des Entstehens von Abhängigkeiten bis hin zum Drogenmissbrauch.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Manfred Donike (Radsportler, 1933) stirbt auf dem Flug von Frankfurt am Main nach Johannesburg. Manfred Donike war ein deutscher Radsportler und Chemiker und vor allem bekannt als Doping-Fahnder. Donike wohnte in Düren-Rölsdorf.
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Geboren: Marian Blazinski wird in Nysa geboren. Marian Blazinski, früher Marcin B?azi?ski, ist ein deutscher Leichtathlet im Bereich Langstreckenlauf schlesischer Herkunft. 2009 wurde er in Olszyna Polnischer Meister im Crosslauf auf der Distanz von ca. 4 Kilometer. Seit dem 1. August 2011 repräsentiert er Deutschland. Wegen drei verpassten Dopingkontrollen wurde er im Juni 2015 für 21 Monate gesperrt.
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Geboren: Diego Ares wird in Santos geboren. Diego Ares ist ein brasilianischer Straßenradrennfahrer, der wegen Doping für zwei Jahre gesperrt wurde.
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Geboren: LaShawn Merritt wird in Portsmouth, Virginia geboren. LaShawn Merritt ist ein US-amerikanischer Leichtathlet. Der 400-Meter-Läufer wurde zweimal Olympiasieger und siebenmal Weltmeister. Er wurde im Jahr 2010 eines Dopingvergehens überführt.
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Geboren: Simon Magakwe wird in Itsoseng, Bophuthatswana geboren. Simon Petrus Magakwe ist ein südafrikanischer Leichtathlet. Der dreifache Afrikameister unterbot 2014 als erster Südafrikaner die 10-Sekunden-Marke im 100-Meter-Lauf und wurde im selben Jahr wegen Verstoßes gegen die Anti-Doping-Bestimmungen gesperrt.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2000

Karriere:
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in Sydney: Erst Gewinn der Silbermedaille in 2:58,68 Min. (Team: Clement Chukwu. Jude Monye, Sunday Bada als 3. Läufer und Schlussläufer Enefiok Udo-Obongy) hinter den USA (Gold in 2:56,35 Min.) und vor Jamaika (Bronze in 2:58,78 Min.) Im August 2008 wurde die ursprünglich siegreiche US-amerikanische Staffel wegen eines Dopingvergehens ihres Läufers Antonio Pettigrew nachträglich disqualifiziert. Seit Juli 2012 wurde der nigerianischen Staffel offiziell das Gold zuerkannt.

Rundfunk, Film & Fernsehen

Rundfunk:
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In einem vor allem in den USA gespannt beobachteten auf OWN ausgestrahlten TV-Interview mit Oprah Winfrey gibt der frühere Radrennfahrer Lance Armstrong zu, bei den sieben Tour de France-Rennen zwischen 1999 und 2005gedopt gewesen zu sein.

Sport

2009

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Doping: Die im Oktober 2008 wegen EPO-Dopings für zwei Jahre gesperrte österreichische Triathletin Lisa Hütthaler gibt im März 2009 Details über die Vorwürfe in ihrem Fall bekannt.

2007

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Spektakuläre Dopingfälle: werden 15 österreichische Biathleten, Betreuer und Funktionäre wegen Besitzes von Dopingmitteln (während der Olympischen Winterspiele 2006) teilweise lebenslang für Olympische Spiele gesperrt. Gegen das ÖOC wird eine Geldstrafe von 1Mio US-Dollar verhängt.

2002

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Spektakuläre Dopingfälle: Disqualifikation des dreifachen Goldmedaillengewinners Johann Mühlegg bei den Olympischen Winterspielen
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Es wird bekannt, dass in zwei Urinproben des deutschen Langstreckenläufers Dieter Baumann Nandrolon gefunden wurde. Die Zahnpastaaffäre setzt ein, denn der Doping bestreitende Sportler belegt das Vorhandensein des Anabolikums in seinen Zahnpastatuben.

1998

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Spektakuläre Dopingfälle: Festina-Affäre bei der Tour de France

Tagesgeschehen

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Lausanne/Schweiz: Der Internationale Sportgerichtshof bestätigt die Sperre der fünfmaligen Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein wegen Dopings
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Madrid/Spanien: Die Polizei deckt ein Dopingnetz auf und nimmt mehrere Ärzte und Apotheker fest, die verbotene Mittel wie EPO und Wachstumshormone an Sportler verabreicht hätten
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Mailand/Italien: Der Italiener Danilo Di Luca gewinnt das Gesamtklassement des Giro d’Italia vor Andy Schleck und Eddy Mazzoleni. Über seinem Sieg hängt der Schatten eines Zweifels, da er 2004 zusammen mit 14 anderen Profifahrern in Verdacht geraten war, mit dem inzwischen suspendierten Doping-Arzt Carlo Santuccione zusammengearbeitet zu haben.
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Bonn/Deutschland: Erik Zabel gesteht in einer Pressekonferenz, zumindest eine Woche lang Doping mit EPO bei der Tour de France 1996 betrieben zu haben. Beschafft wurden die Mittel von Jef D’hont, einem damaligen Masseur des Teams Telekom. Zabel bezeichnet die Verwendung des Hormons während der Tour als eine Art Testphase, die er aber nach rapider Verschlechterung seiner gesundheitlichen Werte wieder beendete. Danach habe er nie wieder gedopt. Auch Rolf Aldag gesteht die Einnahme von EPO - allerdings über einen längeren Zeitraum.
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Bonn/Deutschland: Bert Dietz gesteht in der TV-Sendung Beckmann ein, dass beim Team Telekom in den 1990er Jahren gedopt wurde: „Die Ärzte haben, wenn sie selbst vor Ort waren, selbst gespritzt. Wenn sie nicht vor Ort waren, haben es die Pfleger gemacht, also Jef D’hont“. Damit belastet er die bis vor kurzem amtierenden Mannschaftsärzte des Nachfolgerennstalls T-Mobile, Andreas Schmid und Lothar Heinrich, schwer, da sie seinen Angaben zufolge auch selbst die Dosierungen wie z. B. von EPO verabreicht haben.

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