Doppelwahl von 1256/57

Bei der Doppelwahl von 1256/57 standen sich bei der Wahl zum deutschen König der Engländer Richard von Cornwall und Alfons X., der König von Kastilien, gegenüber.

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Die Doppelwahl von 1256/57

1256

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18. März: Gesandte der Stadt Pisa rufen Alfons X. von Kastilien zum deutschen König aus. In der Folge kommt es zur Doppelwahl von 1256/57: In einem Schreiben an Papst Alexander IV. plädiert der englische König Heinrich III., einen England nicht feindlich gesinnten deutschen König einzusetzen. Da Alexander nicht reagiert, fasst Heinrich den Entschluss, seinen Bruder Richard von Cornwall zum deutschen König wählen zu lassen. Die Verhandlungen beginnen Ende Juni. Der Wahltermin wird auf den 13. Januar 1257 festgelegt.

Europa

1257

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Mit der Doppelwahl von 1256/57 setzt sich das alleinige Recht zur Königswahl seitens der sieben Kurfürsten durch (bestehend aus den Erzbischöfen von Köln, Mainz und Trier, dem Pfalzgrafen bei Rhein, dem Herzog von Sachsen und dem Markgrafen von Brandenburg -die siebte Kurstimme fällt Ende des 13. Jahrhunderts an den König von Böhmen), bis es schließlich in der Goldenen Bulle 1356 endgültig geregelt wird.

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