Douglas Sirk

Douglas Sirk (* 26. April 1897 in Hamburg; † 14. Januar 1987 in Lugano, Schweiz; bürgerlich Hans Detlef Sierck) war ein deutsch-amerikanischer Film- und Bühnenregisseur. Er wurde als Deutscher geboren und floh dann wegen der Verfolgung durch die Nationalsozialisten 1937 aus Deutschland. Anschließend gelang ihm eine erfolgreiche Karriere in Hollywood, wo er in den 1950er Jahren Film-Melodrame drehte, die stilbildend für das Genre wirkten und zahlreiche Rezensionen und Analysen in der Fachpresse erfahren haben.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Douglas Sirk stirbt in Lugano, Schweiz. Douglas Sirk. Er wurde als Deutscher geboren, musste wegen der Verfolgung durch die Nationalsozialisten im Jahre 1937 aus Deutschland fliehen. Nach Zwischenstationen in den Niederlanden und Frankreich gelang es ihm, die USA zu erreichen. Mittlerweile ausgebürgert, nahm er die ihm angebotene US-amerikanische Staatsbürgerschaft an. Nach dem Krieg wohnte Sirk in der Schweiz. Sirk war ein erfolgreicher Bühnenregisseur und Theaterintendant. Als er angefeindet wurde, ging er als Filmregisseur zur Ufa und wurde später ein erfolgreicher Regisseur bei Universal Pictures in Hollywood.
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Geboren: Douglas Sirk wird in Hamburg geboren. Douglas Sirk. Er wurde als Deutscher geboren, musste wegen der Verfolgung durch die Nationalsozialisten im Jahre 1937 aus Deutschland fliehen. Nach Zwischenstationen in den Niederlanden und Frankreich gelang es ihm, die USA zu erreichen. Mittlerweile ausgebürgert, nahm er die ihm angebotene US-amerikanische Staatsbürgerschaft an. Nach dem Krieg wohnte Sirk in der Schweiz. Sirk war ein erfolgreicher Bühnenregisseur und Theaterintendant. Als er angefeindet wurde, ging er als Filmregisseur zur Ufa und wurde später ein erfolgreicher Regisseur bei Universal Pictures in Hollywood.

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Douglas Sirk starb im Alter von 89 Jahren. Douglas Sirk war im Sternzeichen Stier geboren.

Sonstige Aufführungen

1969

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Königreich auf Erden (Thalia Theater Hamburg)

Rundfunk, Film & Fernsehen

2007

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Film: Angel -Ein Leben wie im Traum (Originaltitel: Angel) ist ein Kinofilm von François Ozon aus dem Jahr 2007. Das Drehbuch schrieben Martin Crimp und Ozon selbst nach dem gleichnamigen Roman von Elizabeth Taylor (1957), der sich seinerseits an der Biografie von Marie Corelli orientierte. Ozon gab an, dass er Elemente aus den Melodramen Douglas Sirks und aus Gigi verwendet und die Hauptfigur nach Vom Winde verweht gestaltet hat.

Stab:
Regie: François Ozon
Drehbuch: Martin Crimp,
François Ozon
Produktion: Olivier Delbosc, Marc Missonnier
Musik: Philippe Rombi
Kamera: Denis Lenoir
Schnitt: Muriel Breton

Besetzung: Romola Garai, Sam Neill, Lucy Russell, Michael Fassbender, Charlotte Rampling

1999

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Film: Alles über meine Mutter (Todo sobre mi madre) ist ein Film des spanischen Regisseurs Pedro Almodóvar. Außer in dem Titel sind auch in der Handlung dieses Kinowerkes Parallelen zu Joseph L. Mankiewicz' Alles über Eva und zu John Cassavetes' Die erste Vorstellung zu deuten. In dem melodramatischen Inszenierungsaufbau sind zusätzliche Anleihen an Almodóvars Vorbild Douglas Sirk zu erkennen. Nach der Vorlage des Films entstand unter Mitarbeit von Almodóvar auch ein Theaterstück von Samuel Adamson, das am 25. August 2007 am Old Vic Theater in London Premiere hatte. Die deutsche Erstaufführung fand am 11. September 2009 am Wiener Volkstheater statt.

Stab:
Regie: Pedro Almodóvar
Drehbuch: Pedro Almodóvar
Produktion: Agustín Almodóvar, Michel Ruben
Musik: Alberto Iglesias
Kamera: Affonso Beato
Schnitt: José Salcedo

Besetzung: Cecilia Roth, Marisa Paredes, Antonia San Juan, Candela Peña, Penélope Cruz, Eloy Azorín

1959

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Filmografie: Solange es Menschen gibt (Imitation of Life) ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1959 über Rassenvorurteile und die Vereinbarkeit von Mutterpflichten und Karriere. Die Hauptrolle spielt Lana Turner unter der Regie von Douglas Sirk. Der Film basiert auf dem Roman von Fannie Hurst und ist eine Neuverfilmung des im Original gleichnamigen Films von John M. Stahl aus dem Jahre 1934.

Stab:
Regie: Douglas Sirk
Drehbuch: Allan Scott Eleanore Griffin
nach dem gleichnamigen Roman von Fannie Hurst
Produktion: Ross Hunter für Universal Pictures
Musik: Frank Skinner
Kamera: Russell Metty
Schnitt: Milton Carruth

Besetzung: Lana Turner, John Gavin, Juanita Moore, Sandra Dee, Susan Kohner, Robert Alda, Dan O'Herlihy, Ann Robinson, Troy Donahue, Jack Weston

1958

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Film: Zeit zu leben und Zeit zu sterben ist ein in den USA unter der Regie von Douglas Sirk produzierter Film aus dem Jahr 1958. Der häufig genannte Titel Zeit zu leben Zeit zu sterben ist falsch. Der Filmtitel wurde nach dem für den US-Markt leicht abgewandelten Romantitel gewählt.

Stab:
Regie: Douglas Sirk
Drehbuch: Orin Jannings, Erich Maria Remarque
Produktion: Robert Arthur
Musik: Miklos Rozsa
Kamera: Russell Metty
Schnitt: Ted J. Kent

Besetzung: John Gavin, Liselotte Pulver, Jock Mahoney, Don DeFore, Keenan Wynn, Erich Maria Remarque, Dieter Borsche, Barbara Rütting, Thayer David, Charles Regnier, Dorothea Wieck, Kurt Meisel, Agnes Windeck, Clancy Cooper, John van Dreelen, Klaus Kinski, Alice Treff, Alexander Engel, Dana J. Hutton, Bengt Lindström, Wolf Harnisch, Karl Ludwig Lindt, Lisa Helwig, Alexander Welbat, Ralf Wolter

1957

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Film: In den Wind geschrieben (Written on the Wind)

"Douglas Sirk" in den Nachrichten