Geboren & Gestorben

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Gestorben: Abbey Lincoln stirbt in Manhattan, New York City. Abbey Lincoln, eigentlich Anna Marie Gaby Wooldridge war eine US-amerikanische Jazz-Sängerin und Schauspielerin. Von einer Barsängerin entwickelte sie sich mit ihrer warmen Altstimme zu einer „politisch wachen, sozial bewussten und unprätentiösen“ Song-Interpretin, die „die ehrliche Tradition Billie Holidays in einer originellen Weise“ fortführte (Down Beat).
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Gestorben: Joe Zawinul stirbt in Wien. Josef Erich „Joe“ Zawinul war ein österreichischer Musiker und einer der einflussreichsten Jazz-Musiker des 20. Jahrhunderts. Zunächst als Pianist und Keyboarder, dann auch als Komponist, Bandleader und Arrangeur prägte er mehrere Jahrzehnte lang die internationale Musikszene. 1966 schrieb er für Julian „Cannonball“ Adderley den Hit Mercy, Mercy, Mercy, der zu einer Referenzaufnahme des Soul Jazz wurde. 1969 komponierte er für Miles Davis das Titelstück dessen LP In a Silent Way, eines der ersten Fusion Jazz-Alben, an dem er ebenso entscheidend beteiligt war wie an dessen 1970 veröffentlichter LP Bitches Brew. Für die von ihm und Wayne Shorter 1970 gegründete Gruppe Weather Report, die Josef Woodard in der Fachzeitschrift Down Beat rückblickend als „beste Jazzband der letzten 30 Jahre des 20. Jahrhunderts“ bezeichnete, komponierte er den Welthit Birdland. Neben seinen Verdiensten als Komponist, Arrangeur und Bandleader gilt Zawinul auch als Pionier beim Einsatz elektronischer Instrumente und als einer der wenigen Musiker überhaupt, denen es gelang, auf einem Synthesizer einen unverwechselbar eigenen Ton zu entwickeln. Ein wichtiges Kennzeichen seiner späteren Kompositionen ist die Integration ethnischer Musizierstile und Elemente in den Jazzkontext. Er entwickelte diese Klangwelt mit Weather Report und der nachfolgenden Gruppe The Zawinul Syndicate zur Meisterschaft und erhielt dazu auf seinen stetigen Welttourneen weitere Anregungen.
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Gestorben: Nick Brignola stirbt in Albany, New York. Nicholas Thomas („Nick“) Brignola war ein US-amerikanischer Jazz-Baritonsaxophonist. Als Nebeninstrumente spielte er auch die anderen Saxophone, Klarinette und Querflöten, gelegentlich sogar Bass. Mit seinem brillanten, zupackenden, aber rhythmisch glasklaren Spiel war er eine der dominierenden Stimmen des Bebop-beeinflussten Mainstream-Jazz, Gewinner des Down Beat-Polls für sein Hauptinstrument von 1998 bis 2002 und Grammy-Preisträger für sein Album „L.A. Bound“ von 1981. Sein Werk umfasst mehr als 50 Alben, sowohl als Sideman mit Miles Davis, Thelonious Monk, Woody Herman und Buddy Rich als auch unter seinem eigenen Namen bzw. mit der Doug Sertl Big Band. Mit den Baritonisten Ronnie Cuber und Gary Smulyan bildete er 1997 die Three Baritone Saxophone Band.
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Gestorben: Leonard Feather stirbt in Sherman Oaks, Kalifornien. Leonard Geoffrey Feather war ein britischer Jazzmusiker, Jazz-Journalist und -kritiker, Komponist, Produzent und Jazzhistoriker, der unter anderem für das Jazz-Magazin Down Beat schrieb und der durch zahlreiche Jazzbücher bekannt ist.
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Gestorben: Jaco Pastorius stirbt in Fort Lauderdale, Florida. John Francis „Jaco“ Pastorius III. war einer der einflussreichsten E-Bassisten der jüngeren Musikgeschichte. Ab 1979 gab er auch Solokonzerte nur mit dem Bass. Sein Credo lautete: "Ich spiele Bass, als ob ich mit einer menschlichen Stimme spielte." 1988 wurde Pastorius von den Lesern des Down Beat als einziger E-Bassist in die Jazz Hall of Fame gewählt. Damit bestätigte sich letztlich ein Satz, mit dem sich Pastorius schon 1975 in Miami, frei von jeder falschen Bescheidenheit, nach dem Soundcheck der Gruppe Weather Report im Guzman Theatre bei deren Leader Joe Zawinul, den er sehr verehrte, vorgestellt hatte: "My name is John Francis Pastorius III, and I'm the greatest electric bass player in the world."

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1982

Einzelnachweise:
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Down Beat (Sarah Vaughan)

Down Beat Lifetime Achievement Award

2005

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Jim Warrick (Jazzpädagoge, New Trier High School)

Down Beat Jazz Hall of Fame

2014

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B. B. King, Jim Hall (Kritiker)

2013


Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2014

Ehrung:
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Down Beat Kritiker-Poll Rising Star Kategorie Klarinette (David Krakauer)

2009

Ehrung:
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Down Beat: Critics Poll 2nd position in „Rising Star Electric Bass“ (Hadrien Feraud)

2008

Ehrung:
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Down Beat: Critics Poll „Rising Star Electric Bassist of the year“ (Hadrien Feraud)

2004

Ehrung:
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„Lifetime Achievement Award“ des Magazins Down Beat (Herman Leonard)

2004

Ehrung:
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Down Beat Critics Poll-Gewinner in den Sparten: Sopransaxophon, Tenorsaxophon, Jazz-Album Romare Bearden, Rising star producer (Branford Marsalis)

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