Dreißigjähriger Krieg

Der Dreißigjährige Krieg von 1618 bis 1648 war ein Konflikt um die Hegemonie im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation und in Europa und zugleich ein Religionskrieg. In ihm entluden sich auf europäischer Ebene der habsburgisch-französische Gegensatz und auf Reichsebene derjenige zwischen Kaiser und Katholischer Liga einerseits und Protestantischer Union andererseits. Gemeinsam mit ihren jeweiligen Verbündeten im Reich trugen die habsburgischen Mächte Österreich und Spanien ihre dynastischen Interessenkonflikte mit Frankreich, den Niederlanden, Dänemark und Schweden aus. Infolgedessen verbanden sich eine Reihe weiterer Konflikte mit dem Dreißigjährigen Krieg: der Achtzigjährige Krieg (1568–1648) zwischen den Niederlanden und Spanien, der Französisch-Spanische Krieg (1635–1659) und der Torstenssonkrieg (1643–1645) zwischen Schweden und Dänemark.

Als Auslöser des Krieges gilt der Prager Fenstersturz vom 23. Mai 1618, mit dem der Aufstand der protestantischen böhmischen Stände offen ausbrach. Dieser richtete sich gegen die Rekatholisierungsversuche des böhmischen Königs aus dem Haus Habsburg, der zugleich römisch-deutscher Kaiser war. Insgesamt folgten in den 30 Jahren von 1618 bis 1648 vier Konflikte aufeinander, die von der Geschichtswissenschaft nach den jeweiligen Gegnern des Kaisers und der Habsburger Mächte als Böhmisch-Pfälzischer, Dänisch-Niedersächsischer, Schwedischer und Schwedisch-Französischer Krieg bezeichnet wurden. Zwei Versuche, den Konflikt zu beenden, der Friede von Lübeck 1629 und der Friede von Prag 1635, scheiterten daran, dass sie nicht die Interessen aller direkt oder indirekt Beteiligten berücksichtigten. Das gelang erst mit dem gesamteuropäischen Friedenskongress von Münster und Osnabrück (1641–1648). Der Westfälische Friede legte die Machtbalance zwischen Kaiser und Reichsständen neu fest und wurde Teil der bis 1806 geltenden Verfassungsordnung des Reiches. Darüber hinaus sah er Gebietsabtretungen an Frankreich und Schweden vor, sowie das Ausscheiden der Vereinigten Niederlande und der Schweizerischen Eidgenossenschaft aus dem Reichsverband.

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Anderes

1648

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Dreißigjähriger Krieg von 1618 bis (17. Jahrhundert)

Geboren & Gestorben

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Gestorben > 20. Jahrhundert: Bobby Grim, US-amerikanischer Autorennfahrer (14. Juni)

1907

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Geboren > 20. Jahrhundert > 1901–1950: Leigh Harline, US-amerikanischer Komponist von Filmmusik (1941 mit zwei Oscars ausgezeichnet) (26. März)
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Gestorben: Johann Gottlieb Freiherr von Süßkind, Bankier und Großgrundbesitzer, reichster Mann Schwabens seit dem Dreißigjährigen Krieg (* 1767)

1767

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Geboren: 11. März: Johann Gottlieb Süßkind, Bankier und Großgrundbesitzer, reichster Mann Schwabens seit dem Dreißigjährigen Krieg (+ 1849)

1663

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Gestorben: 08. März: Hans Christoph Graf von Königsmarck, schwedischer Feldmarschall im Dreißigjährigen Krieg (* 1600)

Reichsacht gegen Städte

1607

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Donauwörth – Nachdem die Bürger der Stadt Donauwörth den Religionsfrieden gebrochen hatten, wurde von Kaiser Rudolf II. die Reichsacht gegen die Stadt verhängt, welche bis 1609 bestehen blieb. Dies war einer der Auslöser des Dreißigjährigen Krieges.

Übersicht

1623

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München wurde während des Dreißigjährigen Krieges kurfürstliche Residenzstadt (Geschichte Münchens)

1623

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München wird während des Dreißigjährigen Krieges kurfürstliche Residenzstadt (Geschichte Münchens)

Persönlichkeiten > Bekannte Bewohner der Stadt

1602

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Johannes Heermann, (1585–1647), der "schlesische Hiob", stammt aus einer Kürschnerfamilie in Daudten bei Wohlau. Er empfing seine Ausbildung in Fraustadt , Breslau und Brieg. Hier wurde er als Schüler des von Rektor Schickfuss geleiteten Gymnasiums am 18. Oktober 1608 im herzoglichen Schloss zum "poeta laureatus" gekrönt. Die Auszeichnung Kaiser Rudolfs II. galt einem erst 23-jährigen Schüler. Heermann wandte sich bereits in seiner Brieger Zeit von der gelehrt-lateinischen religiösen Dichtung ab und fand mit zunehmendem Alter, geläutert durch die leidvollen Jahre der Verfolgung während des Dreißigjährigen Krieges und den Aufgaben, die dem von Jugend an kranken Mann als Pfarrer in Köben gestellt wurden, zum Kirchen- und Erbauungslied, das seine Nähe zur schlesischen Mystik nicht verleugnet. (Brzeg)

Sport

1631

Kultur und Sehenswürdigkeiten > Die Kirche in Mähringen:
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brannte die Kirche im Dreißigjährigen Krieg ab (Mähringen (Ulm))

Geschichtliche Ereignisse

1631

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nahm König Gustav Adolf von Schweden den Vorgängerbau als Hauptquartier in Beschlag und bedrängte seinen Schwager, den wankelmütigen Kurfürsten Georg Wilhelm, auf seiner Seite aktiv im Dreißigjährigen Krieg mitzukämpfen. Eine persönliche Begegnung in der Nähe von Köpenick blieb ergebnislos. (Schloss Köpenick)

Geschichte > Waldshut

1633

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wurde die Stadt im Dreißigjährigen Krieg dem Rheingrafen Johann Philipp von Salm-Kyrburg-Mörchingen unblutig im Accord übergeben. Der Rückeroberung durch den Herzog von Feria im Oktober des Jahres fielen etliche Bürger zum Opfer. (Waldshut-Tiengen)

Geschichte

1635

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Not und Elend des Dreißigjährigen Krieges erreichen ihren Höhepunkt durch Plünderungen und Seuchen. Allein im August sterben 19 Personen an der Pest. (Holzschwang)

1633

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im 30-jährigen Krieg durch die Schweden zerstört (Schloss Kaltenberg)

1631

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während des Dreißigjährigen Krieges finden auch im Ort Zerstörungen durch schwedische Truppen statt (Damm (Dummerstorf))

1622

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Weißkirchen wird wie viele Orte auch vom Dreißigjährigen Krieg nicht verschont. So kommt es zur Brandschatzung des Ortes und im weiteren Verlauf mehrfach zu Plünderungen. (Weißkirchen (Oberursel))

Bemerkenswertes

Exponierte Ereignisse:
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Die Stadt Breda ergibt sich im Dreißigjährigen Krieg nach elf Wochen Belagerung den Truppen von Friedrich Heinrich von Oranien.

Religion

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Der Kirchenkonvent wurde im Dreißigjährigen Krieg durch Verordnung Herzog Eberhards III. in den Amtsstädten des Herzogtums Württemberg, 1644 auch in den anderen Gemeinden eingeführt. Die Initiative hierzu ging von Johann Valentin Andreae aus, der die Idee von seinem Aufenthalt im calvinistisch geprägten Genf im Jahr 1610 mitgebracht hatte. Sein Ziel war es, die im Laufe des Dreißigjährigen Kriegs verkommenen Sitten wieder zu bessern.

Hintergrund

1644

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Die im Dreißigjährigen Krieg erfolgte Seeschlacht auf der Kolberger Heide , in der König Christian IV. persönlich den Oberbefehl hatte. (Kong Christian stod ved højen mast)

Geschichte des Herzogtums > Die askanische Zeit (1296–1689)

1648

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Ende des Dreißigjährigen Krieges. (Herzogtum Sachsen-Lauenburg)

1618

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Beginn des Dreißigjährigen Krieges. (Herzogtum Sachsen-Lauenburg)

Europa

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Der Krieg in Europa: Ende des Dreißigjährigen Kriegs durch den Westfälischen Frieden (inkl. Causa palatina) und Souveränität der Schweiz
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Der Krieg in Europa: Die Schlacht bei Zusmarshausen in Bayern ist das letzte größere Gefecht im Dreißigjährigen Krieg unter Beteiligung ausländischer Armeen auf deutschem Boden. Die Franzosen und Schweden unter Turenne und Wrangel besiegen die Kaiserlichen unter Melander und Montecuccoli.
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Die Schlacht bei Haselünne gewinnt im Dreißigjährigen Krieg ein halb so großes schwedisches Regiment gegenüber kaiserlichen Truppen von 3.000 Mann.
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Der Krieg in Europa: Dreißigjähriger Krieg: In der Schlacht bei Belfort bezwingen Franzosen und Schweden die Truppen des auf kaiserlicher Seite stehenden Herzogs Karl IV. von Lothringen.
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Der Krieg in Europa: Der schwedische Kanzler Axel Oxenstierna erreicht durch ein direktes Gespräch mit Kardinal Richelieu in Frankreich im Vertrag von Compiègne Nachbesserungen des Pariser Vertrages vom 1. November 1634, welcher Unterstützungen im Krieg in Deutschland sichert.

Antike

1649

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Heiliges Römisches Reich: Kurfürst Karl I. Ludwig kehrt nach den Wirren des Krieges in die Kurpfalz zurück. Da Bayern seine Kurwürde behält wird für ihn eine achte Kurwürde neu geschaffen.
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Heiliges Römisches Reich: Friedrich Wilhelm wird nach dem Tod seines Vaters Georg Wilhelm Kurfürst von Brandenburg. Er tritt mitten im Dreißigjährigen Krieg kein leichtes Erbe an.
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Heiliges Römisches Reich: Von Wallensteins Truppen zuvor in Schach gehalten einigt sich Gábor Bethlen, der Fürst von Siebenbürgen, nach seinem Feldzug während des Dreißigjährigen Kriegs im Frieden von Pressburg mit Kaiser Ferdinand II.
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Heiliges Römisches Reich: Im Dreißigjährigen Krieg besiegt Wallenstein den protestantischen Heerführer Ernst von Mansfeld in der Schlacht bei Dessau.

1625

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Heiliges Römisches Reich: Im Dreißigjährigen Krieg wird die Stadt Breda am 2. Juni vom spanischen General Ambrosio Spinola nach neunmonatiger Belagerung eingenommen.

Politik & Weltgeschehen

1659

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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Der auf der Fasaneninsel im Bidasoa geschlossene Pyrenäenfriede zwischen Frankreich unter König Ludwig XIV. und Spanien unter König Philipp? IV. beendet Auseinandersetzungen der beiden Staaten nach dem Dreißigjährigen Krieg, legt den Pyrenäen-Hochkamm als Grenze fest, bringt Frankreich einige Gebietsgewinne und begünstigt seinen Aufstieg zur kontinentalen Vormacht. (7. November)
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Die Verabschiedung des Reichstags zu Regensburg 1653/54, der unter Kaiser Ferdinand III. erstmals nach dem Dreißigjährigen Krieg zusammengetreten ist, geht als Jüngster Reichsabschied in die Geschichte ein.

1648

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Kriege: Dreißigjähriger Krieg 1618 (Fürstentum Bayreuth)
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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Auf Betreiben des bayerischen Kurfürsten Maximilian I. wird im Dreißigjährigen Krieg in Ulm der Ulmer Waffenstillstand zwischen Bayern, Kurköln, Frankreich und Schweden geschlossen. (14. März)

1647

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Dreißigjähriger Krieg: 14. März: Im Dreißigjährigen Krieg unterzeichneten Bayern, Kurköln, Frankreich und Schweden den Waffenstillstand von Ulm.

Rezeption > Sonstiges

1968

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In Bill Bo und seine Kumpane, bekannt durch die Verfilmung der Augsburger Puppenkiste und zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges spielend, ist die Figur „Don Josefo Spinoso von dela Weng“ durch den gerade erst erscheinenden Roman Don Quijote so inspiriert, dass er an jeder Ecke den „silbernen Ritter“ vermutet.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1996

Werke > Originalwerke:
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„Stakkels konge“ (Kim Fupz Aakeson)

1976

Werk:
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Ansätze (Harald Schmid (Aphoristiker))

1939

Werk:
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Eine Geißel Gottes? : Kulturhistorischer Roman aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, "Das Bergland-Buch", Salzburg, Wien, Leipzig (Anton Schott (Schriftsteller))

1939

Werk:
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Eine Geißel Gottes. Kulturhistorischer Roman aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. "Das Bergland-Buch", Salzburg, Wien, Leipzig (Anton Schott (Schriftsteller))

1893

Werk:
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Die Reiterkäthe. Heimatroman aus dem Dreißigjährigen Krieg (Augusta Bender)

Schriften

1998

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als Zusammensteller zusammen mit Heinrich Schlüter: Lengerich und der Dreißigjährige Krieg. Arbeitskreis Stadtgeschichte im Heimatverein Lengerich, Lengerich (Alfred Wesselmann)

Awards

1999

Kunst & Kultur

2011

Kultur und Sehenswürdigkeiten:
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Mittelalterliche Burganlage und späteres Wasserschloss mit Bergfried und Turmuhr, die im Dreißigjährigen Krieg zu drei Vierteln zerstört wurde. Restaurierung der Turmhaube 2008, Restaurierung des Schlosses geplant bis zum Frühjahr (Bodenburg)

Rundfunk, Film & Fernsehen

2013

Film:
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The Blacklist (The Stewmaker) Fernsehserie (Tom Noonan)

1993

Film:
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Derrick: Zwei Tage, zwei Nächte (Ute Willing)

"Dreißigjähriger Krieg" in den Nachrichten

Weiterführende Informationen

Literatur

  • Johannes Arndt: Der Dreißigjährige Krieg 1618–1648. Reclam, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-15-018642-8.
  • Günter Barudio: Der Teutsche Krieg 1618–1648. Fischer, Frankfurt am Main 1985, ISBN 3-10-004206-9.
  • Friedemann Bedürftig: Taschenlexikon Dreißigjähriger Krieg. Piper, München 1998, ISBN 3-492-22668-X.
  • Johannes Burkhardt: Der Dreißigjährige Krieg. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1992, ISBN 3-518-11542-1.
  • Christoph Kampmann: Europa und das Reich im Dreißigjährigen Krieg. Kohlhammer, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-17-018550-0.
  • Peter Milger: Gegen Land und Leute – Der Dreissigjährige Krieg, Ursachen, Verlauf und Folgen, erzählt anhand von teilweise unveröffentlichten Bildern, Augenzeugenberichten und Dokumenten. Orbis-Verlag, München 2001, ISBN 3-572-01270-8.
  • Geoffrey Parker: Der Dreißigjährige Krieg. Aus dem Englischen übersetzt von Udo Rennert. Campus, Frankfurt am Main 1991, ISBN 3-593-34419-X.
  • Moriz Ritter: Deutsche Geschichte im Zeitalter der Gegenreformation und des Dreißigjährigen Krieges (1555–1648). Dritter Band: Geschichte des Dreißigjährigen Krieges. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1974 [unveränderter Nachdruck der Erstauflage, Stuttgart/Berlin 1908] (klassische, nicht überholte Darstellung des Krieges bis 1635), ISBN 3-534-01162-7.
  • Georg Schmidt: Der Dreißigjährige Krieg. 6. Auflage. Beck, München 2003, ISBN 3-406-49034-4.
  • Gerhard Schormann: Der Dreißigjährige Krieg. 3. Auflage. Kleine Vandenhoeck-Reihe, Göttingen 2004, ISBN 3-525-33506-7.
  • Cicely Veronica Wedgwood: Der Dreißigjährige Krieg. Paul List Verlag, München 1967.
  • Peter H. Wilson: The Thirty Years War. Europe's Tragedy. Cambridge/Mass. 2009.
  • Hans Sturmberger: Aufstand in Böhmen. Der Beginn des Dreißigjährigen Krieges. Oldenbourg, München 1959.
  • N. M. Sutherland: The Origins of the Thirty Years War and the Structure of European Politics. In: English Historical Review. 107 (1992), S. 587–625. (Sutherland kritisiert die teilweise eindimensionale Betrachtung des Dreißigjährigen Krieges als primär deutschen Krieg.)
  • Klaus Bußmann, Heinz Schilling (Hrsg.): 1648 – Krieg und Frieden in Europa. Katalogband und zwei Textbände, Münster 1998, ISBN 3-88789-127-9. (Dokumentation der Europaratsausstellung zum 350-jährigen Jubiläum des Westfälischen Friedens in Münster und Osnabrück.)
  • Fritz Dickmann: Der Westfälische Friede. Aschendorff, Münster 1965.
  • Heinz Duchhardt (Hrsg.): Der Westfälische Friede. Diplomatie, politische Zäsur, kulturelles Umfeld, Rezeptionsgeschichte. Oldenbourg, München 1998, ISBN 3-486-56328-9.
  • Ernst Höfer: Das Ende des Dreißigjährigen Krieges. Strategie und Kriegsbild. Böhlau, Köln/Weimar/Wien 1997, ISBN 3-412-04297-8.
  • Karl Heldmann: Fürsten- und Feldherrenbriefe aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Aus dem Archiv Hans Georgs von Arnim mit historischen Einleitungen veröffentlicht. Göttingen 1913.
  • Bernhard Kroener, Ralf Pröve (Hrsg.): Krieg und Frieden. Militär und Gesellschaft in der frühen Neuzeit. Schöningh, Paderborn 1996, ISBN 3-506-74825-4.
  • Julia Zunckel: Rüstungsgeschäfte im Dreißigjährigen Krieg. Unternehmerkräfte, Militärgüter und Marktstrategien im Handel zwischen Genua, Amsterdam und Hamburg (= Schriften zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Band 49). Duncker & Humblot, Berlin 1997, ISBN 3-428-08807-7.
  • Jörg-Peter Findeisen: Der Dreißigjährige Krieg. Eine Epoche in Lebensbildern. Styria, Graz/Wien/Köln 1998, ISBN 3-222-12643-7.
  • Benigna von Krusenstjern, Hans Medick (Hrsg.): Zwischen Alltag und Katastrophe. Der Dreißigjährige Krieg aus der Nähe. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-35463-0.
  • Markus Meumann, Dirk Niefanger (Hrsg.): Ein Schauplatz herber Angst. Wahrnehmung und Darstellung von Gewalt im 17. Jahrhundert. Wallstein, Göttingen 1997, ISBN 3-89244-234-7.
  • Klaus Bußmann, Heinz Schilling: 1648 – Krieg und Frieden in Europa. Katalogband und zwei Textbände, Münster 1998 [Dokumentation der Europaratsausstellung zum 350-jährigen Jubiläum des Westfälischen Friedens in Münster und Osnabrück.] Münster/Osnabrück 1998, ISBN 3-88789-127-9.
  • Herbert Langer: Hortus Bellicus. Der Dreißigjährige Krieg. Eine Kulturgeschichte. Prisma, Gütersloh 1982, ISBN 3-570-02991-3.
  • Matthias Asche: Neusiedler im verheerten Land – Kriegsfolgenbewältigung, Migrationssteuerung und Konfessionspolitik in Zeichen des Landeswiederaufbaus – Die Mark Brandenburg nach den Kriegen des 17. Jahrhunderts. Aschendorff Verlag, Münster 2006, ISBN 3-402-00417-8.
  • Martin Bötzinger: Leben und Leiden während des Dreißigjährigen Krieges in Thüringen und Franken (1618–1648) – Ein Augenzeugenbericht. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2001, ISBN 3-929000-39-3.
  • Wilhelm A. Eckhardt, Helmut Klingelhöfer: Bauernleben im Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges. Die Stausebacher Chronik des Caspar Preis 1636–1667. In: Beiträge zur Hessischen Geschichte (= Bd. 13) Trautvetter & Fischer Nachf., Marburg an der Lahn 1998, ISBN 3-87822-110-X.
  • Peter Engerisser: Von Kronach nach Nördlingen – Der Dreißigjährige Krieg in Franken, Schwaben und der Oberpfalz 1631–1635. Verlag Heinz Späthling, Weißenstadt 2004, ISBN 3-926621-32-X. (mit mehr als 120 Kurzbiographien)
  • Peter Engerisser, Pavel Hrnčiřík: Nördlingen 1634. Die Schlacht bei Nördlingen – Wendepunkt des Dreißigjährigen Krieges. Verlag Heinz Späthling, Weißenstadt 2009, ISBN 978-3-926621-78-8 (mit der Vorgeschichte 1632–1634: Eroberung und Verlust von Regensburg; Geschichte der Truppen, Schlachtaufstellungen).
  • Jan N. Lorenzen: 1631 – Die Zerstörung Magdeburgs. In: ders: Die großen Schlachten. Mythen, Menschen, Schicksale. Campus Verlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-593-38122-2, S. 55–100.
  • Hans Pehle: Der Rheinübergang des Schwedenkönigs Gustav II. Adolf. Forum Verlag, Riedstadt 2005, ISBN 3-937316-15-9.
  • Manuel Raschke: Der Niedersächsisch-Dänische Krieg 1625–1629. In: Handbuch zur nordelbische Militärgeschichte. Heere und Kriege in Schleswig, Holstein, Lauenburg, Eutin und Lübeck 1623–1863/67. Herausgegeben von Eva S. Fiebig und Jan Schlürmann, Husum 2010, S. 289–308.
  • Bernd Roeck: Als wollt die Welt schier brechen. Eine Stadt im Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges. Beck, München 1991, ISBN 3-406-35500-5.
  • Axel Stolch, Jörg Wöllper: Die Schweden auf dem Breitwang. Ein Beitrag zur Geschichte der Stadt Bopfingen und der Schlacht bei Nördlingen im Jahre 1634. F. Steinmeier, Nördlingen 2009, ISBN 978-3-936363-47-0.
  • Dieter Arzberger: Der Dreißigjährige Krieg im Fichtelgebirge, ISBN 978-3-927313-70-5, Verlag Gisela Arzberger, Selb 2014 (Teil 1 Textteil, Teil 2 Kartenteil)
  • Wolfgang Wüst. Nürnberg, Nördlingen und Dinkelsbühl im Dreißigjährigen Krieg in schwedischer Allianz 1630–1635, in: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg 102 (2015). ISSN 0083-5579, S. 191–208.
  • Dieter Albrecht: Maximilian I. von Bayern 1573–1651. Oldenbourg, München 1998, ISBN 3-486-56334-3.
  • Günter Barudio: Gustav Adolf der Große. Eine politische Biographie. Fischer, Frankfurt am Main 1985, ISBN 3-596-24358-0.
  • Heinrich Bücheler: Von Pappenheim zu Piccolomini. Sechs Gestalten aus Wallensteins Lager. Thorbecke, Sigmaringen 1994, ISBN 3-7995-4240-X.
  • Johann Franzl: Ferdinand II. 1578–1637. Kaiser im Zwiespalt der Zeit. Styria, Graz/Wien/Köln 1978, ISBN 3-222-11119-7.
  • Lothar Höbelt: Ferdinand III. 1608–1657. Friedenskaiser wider Willen. Ares-Verlag, Graz 2008, ISBN 978-3-902475-56-5.
  • Walter Krüssmann: Ernst von Mansfeld (1580–1626); Grafensohn, Söldnerführer, Kriegsunternehmer gegen Habsburg im Dreißigjährigen Krieg. Berlin 2010 (Duncker & Humblot, Historische Forschungen, Bd. 94; zuvor Phil. Diss. Köln 2007), ISBN 978-3-428-13321-5.
  • Golo Mann: Wallenstein. Fischer, Frankfurt am Main 1971, ISBN 3-10-047903-3 (Erzählende Biografie des kaiserlichen Feldherrn).
  • Ilja Mieck: Wallenstein 1634. Mord oder Hinrichtung? In: Alexander Demandt (Hrsg.): Das Attentat in der Geschichte. Böhlau, Köln u. a. 1996, ISBN 3-412-16795-9, S. 143–164.
  • Barbara Stadler: Pappenheim und die Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Gemsberg, Winterthur 1991, ISBN 3-85701-091-6 (Dissertation Universität Zürich 1990).

Weblinks