Dreiphasenwechselstrom

Als Dreiphasenwechselstrom – nach Bezug auch als Dreiphasenwechselspannung oder kurz als Drehstrom bezeichnet – wird in der Elektrotechnik eine Form von Mehrphasenwechselstrom benannt, die aus drei einzelnen Wechselströmen oder Wechselspannungen gleicher Frequenz besteht, die zueinander in ihren Phasenwinkeln fest um 120° verschoben sind.

Umgangssprachlich wird der Dreiphasenwechselstrom als Starkstrom bezeichnet, was nicht korrekt ist.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Michail Ossipowitsch Doliwo-Dobrowolski stirbt in Heidelberg. Michail Ossipowitsch Doliwo-Dobrowolski war ein polnisch-russischer Ingenieur. Nach seiner Emigration aus Russland aufgrund politischer Verfolgung der Polen nach der Ermordung von Alexander II von Russland (1881) studierte er an der TH Darmstadt Elektrotechnik. Als langjähriger Chefkonstrukteur der AEG erfand er den Asynchronmotor und verhalf damit dem Dreiphasenwechselstrom, auch als Drehstrom bezeichnet, zur praktischen Anwendung sowie dem Unternehmen zur Weltgeltung. Er führte auch die erste Drehstromübertragung Lauffen–Frankfurt aus und initiierte so die heutigen Stromversorgungsnetze.
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Gestorben: Ernst Danielson stirbt in Stöpsjöhyttan, Värmland. Ernst Danielson war ein schwedischerStarkstrom-Ingenieur und einer der Pioniere der schwedischen Elektrotechnik.
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Gestorben: Jonas Wenström stirbt in Västerås. Jonas Wenström war ein schwedischer Starkstrom-Ingenieur und einer der Pioniere der schwedischen Elektrotechnik. Er erhielt um 1890 ein Patent seines Landes auf den Dreiphasenwechselstrom

1866

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Geboren: Ernst Danielson wird in Voxna, Gävleborgs län geboren. Ernst Danielson war ein schwedischerStarkstrom-Ingenieur und einer der Pioniere der schwedischen Elektrotechnik.

Wissenschaft & Technik

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Anlässlich der internationalen Elektrizitätsausstellung in Frankfurt am Main erfolgt die erste Fernübertragung elektrischer Energie mit Drehstrom durch Oskar von Miller. Es wird eine Leistung von 175 PS (129 kW) bei einer Spannung von 10.000 Volt über eine Entfernung von 176 Kilometer von Lauffen am Neckar übertragen. Die Stromstärke in der Leitung beträgt knapp 13 Ampere.

Technische Entwicklung > Anfänge des elektrischen Betriebes

1899

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schließen sich Siemens? &? Halske, die AEG, mehrere Banken, die preußische Administration und weitere Firmen in der Studiengesellschaft für Elektrische Schnellbahnen (St.E.S.) zusammen, um den elektrischen Bahnbetrieb bei hoher Geschwindigkeit zu erforschen. Für die praktischen Versuche wurde der 33? km lange Abschnitt Marienfelde–Zossen auf der Militär-Eisenbahn Marienfelde–Zossen–Jüterbog bei Berlin mit einer dreipoligen Drehstrom-Oberleitung versehen. Im Jahr 1903 erreichten mehrere Versuchsfahrzeuge Geschwindigkeiten über 200? km/h, davon je ein Drehstrom-Triebwagen von AEG und Siemens 210? km/h. (Geschichte der Eisenbahn in Deutschland)

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