Dritter Koalitionskrieg

Der dritte Koalitionskrieg, auch zweiter Napoleonischer Krieg, fiel in das Jahr 1805. Er wurde ausgetragen zwischen Frankreich und seinen deutschen Verbündeten, insbesondere Württemberg, Bayern und Baden, und den Alliierten um Großbritannien, Russland, Österreich, Schweden und Neapel. Napoleon siegte in der Schlacht von Ulm. Einen Tag später wurde die französisch-spanische Flotte am 21. Oktober in der Schlacht von Trafalgar geschlagen. Eine vereinigte russisch-österreichische Armee wurde am 2. Dezember in der Schlacht bei Austerlitz von Napoleon besiegt. Daraufhin musste Österreich den Frieden von Pressburg schließen, während Russland und Großbritannien den Krieg fortsetzen. Das Ergebnis der Dritten Koalition war, dass Großbritannien zur See nunmehr die beherrschende Macht darstellte. In Kontinentaleuropa dominierte Napoleon. Dieser gestaltete im Jahr 1806 die Verhältnisse vor allem in Deutschland grundlegend um. Er schuf den Rheinbund, dessen Mitglieder aus dem Heiligen Römischen Reich austraten. Daraufhin legte Kaiser Franz II. am 6. August die Krone des Reiches nieder.

mehr zu "Dritter Koalitionskrieg" in der Wikipedia: Dritter Koalitionskrieg

Einsatz der habsburgischen kaiserlichen Armee

1805

thumbnail
Dritter Koalitionskrieg (Kaiserliche Armee (HRR))

Politik & Weltgeschehen

1805

thumbnail
Gefechtskalender > Revolution und Erstes Kaiserreich: Dritter Koalitionskrieg (5e régiment de dragons)

1805

thumbnail
Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Der Sieg Napoléons über Österreich und Russland in der Schlacht von Austerlitz („Dreikaiserschlacht“) entscheidet den Dritten Koalitionskrieg. (2. Dezember)

1805

thumbnail
Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Mit dem Sieg über Napoleon Bonapartes Flotte in der Schlacht von Trafalgar während des Dritten Koalitionskrieges sichert Admiral Horatio Nelson, der in der Schlacht fällt, die britische Seeherrschaft. (21. Oktober)

1805

thumbnail
Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Der Pressburger Frieden nach der Schlacht von Austerlitz beendet den Dritten Koalitionskrieg. Das unterlegene Kaisertum Österreich muss schwere Gebietsverluste hinnehmen und Franz I. muss Napoleon Bonaparte als Kaiser der Franzosen anerkennen. (26. Dezember)

Ereignisse

thumbnail
Die dritte Koalition gegen Frankreich entsteht. Ihr gehören Österreich, Großbritannien, Russland, Schweden und das stark dezimierte Königreich Sardinien-Piemont an.

Europa

thumbnail
In der Schlacht bei Hollabrunn und Schöngrabern misslingt der Versuch der französischen Armee unter Marschall Joachim Murat, eine Vereinigung russischer und österreichischer Truppen im Dritten Koalitionskrieg zu unterbinden. In der danach folgenden Schlacht bei Austerlitz kämpfen die Verbündeten vereint.
thumbnail
Koalitionskrieg: Die Armee von Napoleon Bonaparte nimmt Wien ein. Die Truppen rücken kampflos in die Stadt ein.
thumbnail
Karl Mack von Leiberich kapituliert in Ulm mit den Resten der geschlagenen österreichischen Armee im dritten Koalitionskrieg gegenüber französischen Truppen unter Napoleon Bonaparte.
thumbnail
Einen Tag nach der Schlacht von Elchingen in einem Koalitionskrieg trifft Napoleon Bonaparte in Elchingen ein und führt Kapitulationsverhandlungen mit dem österreichischen Feldmarschall Karl Mack von Leiberich, dessen Heer um Ulm von den französischen Truppen unter Michel Ney eingekreist ist.
thumbnail
Österreichische Truppen dringen in Bayern ein. Das löst 15 Tage später die Kriegserklärung Frankreichs an Österreich aus. Der dritte Koalitionskrieg zieht mit dem Einmarsch herauf.

"Dritter Koalitionskrieg" in den Nachrichten