Dritter Kreuzzug

Der Dritte Kreuzzug war ein Kriegszug, zu dem der Papst in einer Bulle die Königreiche des Abendlandes aufrief, nachdem Sultan Saladin das Kreuzfahrerheer des Königreichs Jerusalem besiegt und die Stadt Jerusalem erobert hatte. Der Kreuzzug begann 1189 unter Führung von Friedrich Barbarossa, dem Kaiser des römisch-deutschen Reiches, der vor Erreichen des Heiligen Landes ums Leben kam, Philipp II. von Frankreich und Richard Löwenherz von England. Der Kreuzzug endete 1192 mit einem Friedensvertrag, ohne dass die Stadt Jerusalem von den Kreuzfahrern erobert worden wäre. Dem Königreich Jerusalem konnte lediglich der Küstenstreifen von Beirut bis Jaffa gesichert werden, und Akkon, das die Kreuzfahrer nach langer Belagerung erobert hatten, wurde die neue Hauptstadt. Unbewaffneten christlichen Pilgern wurde der freie Zugang nach Jerusalem zugesichert.

Im Zusammenhang mit dem Dritten Kreuzzug taucht erstmals die Bezeichnung cruce signatus (mit dem Kreuz gekennzeichnet) auf, woraus sich dann die Begriffe „Kreuzzug“ und „Kreuzfahrer“ entwickelten. Davor waren die Kreuzfahrer als „Pilger“, „Reisende“ oder „Soldaten Christi“ bezeichnet worden.

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Liste der Connétables von Frankreich

Kreuzzüge

Dritter Kreuzzug:
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Dritter Kreuzzug: König Philipp II. von Frankreich erreicht mit seinem Heer Akkon.
Dritter Kreuzzug:
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Im Dritten Kreuzzug besiegen die Kreuzfahrer ein Heer der Rum-Seldschuken in der Schlacht bei Philomelion.
Dritter Kreuzzug:
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Mit dem Aufbruch des Heeres Friedrich Barbarossas in Regensburg beginnt der Dritte Kreuzzug.
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In der Bulle Audita tremendi ruft Papst Gregor VIII. die weltlichen Herrscher zur Rückeroberung Jerusalems auf. Folge ist der Dritte Kreuzzug.

Heiliges Land

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Richard Löwenherz schließt im Vertrag von Ramla einen Waffenstillstand auf drei Jahre mit Sultan Saladin ab, damit endet der Dritte Kreuzzug.

Europa

Mitteleuropa:
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Auf dessen Rückweg vom Dritten Kreuzzug wird in Wien auf Befehl Leopolds V. von Österreich Richard Löwenherz gefangengenommen.

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