Drittes Konzil von Konstantinopel

Das dritte Konzil von Konstantinopel (das sechste ökumenische Konzil) fand 680 bis 681 statt. Es setzte sich mit dem Monotheletismus auseinander. Unter anderem wurde über Papst Honorius I. wegen seiner nachgiebigen Haltung gegenüber den Monotheleten postum das Anathema verhängt.

Nach Auslegung der Orthodoxen war die Trullanische Synode 691 am gleichen Ort eine Fortsetzung des dritten Konzil von Konstantinopel.

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Religion

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Beginn des Dritten Konzils von Konstantinopel, von der katholischen und der orthodoxen Kirche als sechstes ökumenisches Konzil anerkannt (bis 681); es verdammt die monotheletische Lehre und spricht postum das Anathema über Papst Honorius I. aus, der eine Annäherung an Vertreter dieser Lehre gesucht hat.

Ereignisse

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Ende des Dritten Konzils von Konstantinopel. Dessen Beschlüsse zur Verurteilung der monotheletischen Lehre erkennen die Maroniten nicht an, die sich daraufhin von der katholischen Kirche abspalten.

681 n. Chr.

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28. März: Das dritte Konzil von Konstantinopel verhängt über den im Jahr 638 verstorbenen Papst Honorius I. das Anathema, weil er die nunmehr als Häresie angesehene Lehre des Monotheletismus geduldet hat.

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