Drohnenangriffe in Pakistan

Bei den Drohnenangriffen in Pakistan handelt es sich um eine seit 2004 von der CIA verdeckt durchgeführte Kampagne im Rahmen des Kriegs gegen den Terror. Dabei greifen ferngesteuerte, unbemannte Drohnen Ziele in Pakistan an, meist um von den US-Behörden identifizierte Terrorverdächtige gezielt zu töten. Vor allem die Stammesgebiete unter Bundesverwaltung sind davon betroffen. Die Einsätze unterstehen strikter Geheimhaltung seitens der Vereinigten Staaten. Erst am 30. Januar 2012 bestätigte der US-amerikanische Präsident Barack Obama die Angriffe offiziell.

Die völkerrechtliche Basis für die Angriffe ist umstritten. US-Juristen haben die Praxis in offiziellen Anhörungen teilweise als „klaren Bruch des Völkerrechts“ bezeichnet. Unter anderem führt die Tatsache, dass bei den Angriffen mit von den Drohnen abgefeuerten Hellfire-Raketen bereits mehrere Hundert Unbeteiligte getötet wurden, darunter auch zahlreiche Kinder, zu anhaltender Kritik sowohl aus den USA als auch aus anderen Ländern.

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Atijah Abd al Rahman stirbt in Pakistan. Atiyah Abd Al Rahman war nach Darstellung des US-Außenministeriums ein hochrangiges libysches al-Qaida-Mitglied und Angehöriger der Libyan Islamic Fighting Group sowie Ansar al-Sunna. Berichten zufolge wurde er in Pakistan durch einen Drohnen-Angriff der CIA am 22. August 2011 getötet. Er ist zuvor schon im Oktober 2010 für tot erklärt worden.

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