Drum and Bass

Drum and Bass (Drum ’n’ Bass, kurz D’n’B) ist eine Richtung der elektronischen Tanzmusik, die in England Anfang der 1990er-Jahre entstanden ist und auf beschleunigten Funk-Breakbeats mit einer Geschwindigkeit von etwa 160 bis 190 BPM basiert. Drum and Bass kann als eine Weiterentwicklung der Jungle-Musik mit einfacheren, minimalistischeren Beats betrachtet werden.

Ebenso wie Jungle ist Drum and Bass ein wenig massenkompatibler Underground-Musikstil, der sich abseits des kommerziellen musikalischen Mainstreams entwickelte. Während es in Deutschland ein reiner Underground-Musikstil ohne größere kommerzielle Relevanz blieb, und auch nur sehr wenige Titel in die kommerziellen Verkaufs-Charts gelangten, kommen in England regelmäßig Songs in die Top 100, einige erreichten sogar Spitzenplätze. Im deutschsprachigen Raum ist die Verbreitung dagegen – abseits einer eher kleinen Fangemeinde und der Szene selbst – hauptsächlich auf die Untermalung von Werbeclips oder die Verwendung als Hintergrundmusik in TV-Produktionen begrenzt. Nur vereinzelt sind Künstler bei großen Musiklabeln(Major Label) der Musikindustrie unter Vertrag. Drum and Bass wird bis heute im Umfeld der DJ- und Clubszene stetig weiterentwickelt, viele Künstler veröffentlichen auf ihren eigenen, teils sehr kleinen Independent-Labels. Im Lauf der Zeit entstand eine Vielzahl von Sub-Stilen.

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Geboren & Gestorben

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Geboren: Mat Zo wird in London als Matan Zohar geboren. Mat Zo ist ein britischer DJ und Musikproduzent im Bereich Trance und Progressive. Unter dem Pseudonym MRSA produziert er daneben auch Drum and Bass.

1989

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Geboren: Netsky (DJ) wird in Edegem geboren. Netsky ist ein belgischerDrum-and-Bass-Produzent und DJ. Er gilt als Vertreter des Liquid Funk, seine Lieder sind oft geprägt von melancholischen Melodien, wodurch er es in recht kurzer Zeit zu großer Bekanntheit innerhalb der Szene schaffte. Innerhalb eines Jahres hatte er zahlreiche Veröffentlichungen auf den bekanntesten Drum-and-Bass-Labels, darunter Liq-Weed Ganja, Spearhead und Talkin Beatz mit zahlreichen Kooperationen bereits bekannter DJs wie DJ Friction, DJ Hype und Fabio. Bereits wenige Monate nach seinem ersten Release war er nominiert für den Preis als Best Upcoming Producer bei den „Drum & Bass Arena Awards“. Ende 2009 unterzeichnete er einen Plattenvertrag bei Hospital Records wo am 27. Mai 2010 auch sein erstes, selbstbetiteltes Debütalbum erschien.
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Geboren: Doctor P wird , bürgerlich Shaun Brockhurst geboren. Doctor P ist ein britischer DJ und Musikproduzent in den Bereichen Brostep und Dubstep. Auch geht sein Stil in Richtung Drum and Bass. Bevor er Dubstep als Doctor P produzierte, arbeitete er unter dem Pseudonym DJ Picto. Weiterhin produziert er gemeinsam mit DJ Swan-E unter dem Namen Slum Dogz Musik. Gemeinsam mit Flux Pavilion, DJ Swan-E und Earl Falconer von UB40 gründete er das Plattenlabel Circus Records. Bislang konnte er eins seiner Lieder in den Charts platzieren, Superbad, einen Titel, den er gemeinsam mit Flux Pavilion produzierte. Der Song konnte Platz 61 der britischen Charts erreichen, flog allerdings eine Woche später schon wieder aus den Top 75.
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Geboren: Feed Me wird geboren. Jonathan Gooch ist ein Musikproduzent und DJ aus Hertfordshire (England). Erste Bekanntheit erlangte er als Spor mit zahlreichen Drum-and-Bass- und Neurofunk-Produktionen, später als Feed Me mit Dubstep- und Electro-House-Veröffentlichungen. Er produzierte auch als Unicron, Seventh Stitch und mit Code X als Final Reckoning.
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Geboren: Camo & Krooked wird in Salzburg, Camo geboren. Camo & Krooked sind zwei in Österreich lebende Drum-and-Bass-Produzenten. Mit bürgerlichem Namen heißen die beiden Musiker Reinhard Rietsch und Markus Wagner (* 31.? Juli 1989 in Lilienfeld, Krooked).

Musik

2000

Diskografie:
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Guantanamera (Sonora Matancera)

1997

Verwendung der Musik in der Popkultur:
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Auf dem Soundtrack zum Film „Spawn“ ist der Titel A Plane Scraped It's Belly On A Sooty Yellow Moon, eine Kollaboration von Soul Coughing mit dem bekannten Drum-and-Bass-Produzenten Roni Size, zu hören.

Kunst & Kultur

2009

Kultur > Kultureinrichtungen > Andere Kultureinrichtungen und Veranstaltungsorte:
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Posthof: 1984 eröffnetes Veranstaltungszentrum für Pop-, aber auch viel alternative Musik (Reggae, Hip-Hop, Metal, Drum and Bass), Tanz, Aktions- und Kleinkunst; sehr vielfältiges Programm; das größte Veranstaltungszentrum in Linz. 78.702 Besucher

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

2006

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Auflösung: The Transplants ist eine 1999 gegründete Punk-Band aus Kalifornien (USA). Zu den Mitgliedern der Band gehören Travis Barker, der außerdem bei Box Car Racer und +44 spielte und mittlerweile wieder bei blink-182 spielt, Tim Armstrong von Rancid und Rob Aston (aka Skinhead Rob). Auf ihrem selbstbetitelten Debüt verbanden sie Hip-Hop, Reggae, Drum and Bass, Dub sowie Punk und erzeugten damit einen Sound, der an The Clash, bzw. an die frühen Beastie Boys erinnerte. Unterstützt wurden die Transplants im Studio von einigen Gästen. So steuerte zum Beispiel Lars Frederiksen von Rancid für den Song We trusted You den Refrain bei und Brody Dalle – damals noch mit Transplants-Frontmann Armstrong verheiratet – ist ebenfalls auf dem Album zu hören. Die erste Single-Auskopplung Diamonds and Guns ist besonders bekannt geworden, da dieser Song in den letzten Jahren als Hintergrundmusik in den Werbespots für Shampoos der Firma Garnier-Fructis genutzt wurde.

2006

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Gründung: Bachelors Of Science ist ein britisch-US-amerikanischesDrum-and-Bass-Duo, bestehend aus Phil „Rene“ Collis und Chris Doe (DJ Fokus).

2004

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Gründung: The Qemists sind eine Drum and Bass Formation aus Brighton, Großbritannien, die momentan beim Independent-Label Ninja Tune mit Sitz in London unter Vertrag steht. Die Band besteht aus den Mitgliedern Dan Arnold, Leon Harris und Liam Black.

2004

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Gründung: Rabbit Junk ist eine Band aus Seattle, die 2004 von JP Anderson, ehemaliger Sänger der Gruppe The Shizit, gegründet wurde. Elemente aus Digital Hardcore, Drum and Bass, Punk, Metal, Hip-Hop und Electroclash kombinierend, betitelte Anderson die Musik seiner neuen Band als „Hardclash“. Mit den letzten Werken veränderte sich der Stil von Rabbit Junk in Richtung Alternative- bzw. Nu Metal.

2004

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Auflösung: Reaktor war eine experimentelle Band, die Spielarten wie Electro, Jazz, Funk, Drum and Bass und House mit deutschsprachigen Texten vermengte.

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