Dschunke

Dschunke, auch Dschonke (chinesisch 中國​帆船 / 中国帆船, Pinyinzhōngguó fānchuán ‚chinesisches Segelschiff‘ selten: 戎克船, róngkèchuán) bezeichnet eine Vielzahl ein- oder mehrmastiger Segelschifftypen traditioneller Bauart in China. Der deutsche Name stammt von dem englischen Namen für Dschunke Junk und dieser wiederum ist abgeleitet von den malaiischen Bezeichnungen Dgong oder Jong, was wiederum auf chinesisch chuán ‚Schiff‘ zurückgeht.

Die Dschunken fahren als Handels-, Lasten- oder Fischereischiffe auf den chinesischen Flüssen, den Küstengewässern und der Hochsee. Oftmals werden sie als Hausboote genutzt. Die größeren Dschunken haben ein Fassungsvermögen von 400 bis 500 Registertonnen.

mehr zu "Dschunke" in der Wikipedia: Dschunke

Zeitlinie

1600

thumbnail
Das Schiff Liefde mit dem Steuermann William Adams treibt nahezu manövrierunfähig in Ostkyushu an.
Durch seinen Sieg in der Schlacht von Sekigahara etabliert sich der Feldherr Tokugawa Ieyasu als Herrscher über das gesamte Archipel.Olivier van Noort begegnet im Dezember einer japanischen Dschunke von 110 Tonnen in den Philippinen (Epoche des Namban-Handels)

Natur & Umwelt

1822

Ereignisse > Katastrophen:
thumbnail
Beim Untergang der chinesischenDschunkeTek Sing („Wahrer Stern“) sterben mindestens 1.600 Menschen, mehr als beim Sinken der Titanic. Nur etwa 200 Menschen werden von einer anderen Dschunke und einem britischen Handelsschiff gerettet. (15. Januar)

"Dschunke" in den Nachrichten