Eberhard Cohrs



Leben




Der Vater war ein Hutfabrikant aus Uelzen, seine Mutter stammte aus dem Vogtland. Eberhard Cohrs wollte eigentlich Konditor werden. Seine ersten Bühnenauftritte hatte er in Dresden, Weißer Hirsch. Nach seiner am 11. November 1945 vor der Artistenloge in der Dresdner „Skala“ bestandenen Komikerprüfung trat er in den Varietés seiner Heimatstadt auf. Dresden wurde ihm jedoch schnell zu „klein“; er musste sehen, wo er größeres Publikum zum Lachen bringen konnte. So gelangte er 1947 nach Leipzig und avancierte dort als „Der Kleene mit der großen Gusche“ schnell zum Publikumsliebling. Als junges Talent wirkte er 1948 auch in Programmen des von Hans Joachim Heinrichs gegründeten Berliner Kammerbrettl mit. Ulli Busch öffnete ihm den Rundfunk (Sender Dresden), Heinz Quermann vermittelte ihm Auftritte im DDR-Fernsehen („Da lacht der Bär“ 1959), Wolfgang E. Struck brachte ihn 1961 an den Friedrichstadtpalast in Berlin. Mit Roby Hanson, Horst Lehn, Horst Feuerstein und Bobby Bölke trat er bei Tourneen auf. Als Regisseur seiner Bühnenprogramme Hallo Eberhard! fungierte der Mentor der ostdeutschen Unterhaltungskunst Wolfgang Brandenstein. Eberhard Cohrs war Gast bei Radio und Fernsehen, produzierte Platten und spielte kleine Rollen im Film. 1976 spielte er am Volkstheater Rostock den Frosch in „Die Fledermaus“. Er verstand es, mit „ursächsischem Humor“ die Differenzen zwischen Berlin und Sachsen, Obrigkeit und Volk, „hoher Politik“ und Problemen des Alltages und des so genannten „kleinen Mannes“ in die Öffentlichkeit zu bringen.1977 verließ er die DDR nach einem Eisenbahner-Jubiläums-Auftritt im „RAW Grunewald“ und siedelte in die Bundesrepublik Deutschland über. Rudi Carrell versuchte, ihm in seiner Sendereihe „Am laufenden Band“ den Medienstart zu ebnen, doch schon der erste Versuch endete in einem Fiasko: Das westdeutsche Publikum verstand seine sächsische Aussprache nicht. Fortan trat er unter anderem bei Harald Juhnke in „Ein verrücktes Paar“, beim Kabarett „Die Wühlmäuse“, neben Dieter Hallervorden in „Nonstop Nonsens“ oder bei den Karl-May-Festspielen in Bad Segeberg auf. Für Carrell fungierte er außerdem als Gag- und Sketchautor für dessen Fernsehauftritte....

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Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Eberhard Cohrs, deutscher Komiker und Schauspieler (Ein verrücktes Paar, Nonstop Nonsens) stirbt 78-jährig in Diensdorf-Radlow, Brandenburg.
Geboren:
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Eberhard Cohrs, deutscher Komiker und Schauspieler (Ein verrücktes Paar, Nonstop Nonsens) wird in Dresden geboren (+ 1999).

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Eberhard Cohrs starb im Alter von 78 Jahren. Eberhard Cohrs wäre heute 96 Jahre alt. Eberhard Cohrs war im Sternzeichen Steinbock geboren.

Rundfunk, Film & Fernsehen

1985

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Film: Einmal Ku’damm und zurück ist ein tragikomischer Spielfilm aus dem Jahr 1983, der die deutsch-deutsche Teilung zum Thema hat. Er wurde am 18. Januar 1985 erstmals aufgeführt und zwei Jahre später am 29. April 1987 im Fernsehen ausgestrahlt. Der englischsprachige Titel des Films lautet Girl in a Boot.

Stab:
Regie: Herbert Ballmann
Drehbuch: Jürgen Engert
Produktion: Herbert Ballmann
Musik: Jürgen Knieper
Kamera: Ingo Hamer

Besetzung: Ursela Monn, Christian Kohlund, Peter Schiff, Evelyn Meyka, Bettina Martell, Peter Seum, Eberhard Cohrs, Waltraud Habicht, Brigitte Mira, Eberhard Prüter, Hans-Werner Bussinger, Volker Brandt, Gundula Petrovska, Manfred Lehmann, Gerhard Friedrich, Kurt Conradi

1983

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Film: Plem, Plem – Die Schule brennt

1983

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Film: Plem, Plem -Die Schule brennt ist der Titel einer deutschen Trash-Filmkomödie von Siggi Götz, der an die Lümmel-Filme mit Hansi Kraus und Heintje angelehnt ist. Die Macher hatten gehofft, an den Erfolg der Komödie Gib Gas -Ich will Spaß anzuknüpfen, so hat auch dessen Regisseur Wolfgang Büld hier am Drehbuch mitgeschrieben

Stab:
Regie: Siggi Götz
Drehbuch: Wolfgang Büld
Produktion: Artur Brauner
Musik: Gabriele Tiedemann
Kamera: Franz X. Lederle
Schnitt: Sybille Windt

Besetzung: Thomas Ohrner, Ixi, Monika Kälin, Helga Feddersen, Eberhard Cohrs, Helmut Krauss, Sibylle Rauch, Herbert Fux, Andreas Mannkopff, Joachim Kerzel, Günter Meisner, Peter Kuiper, Horst Pinnow, Gunther Philipp

1976

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Filmografie: Nelken in Aspik ist eine deutsche Filmsatire der DEFA von Günter Reisch aus dem Jahr 1976.

Stab:
Regie: Günter Reisch
Drehbuch: Kurt Belicke
Günter Reisch
Produktion: DEFA, KAG Johannisthal“
Musik: Reinhard Lakomy
Kamera: Günter Haubold
Schnitt: Monika Schindler

Besetzung: Armin Mueller-Stahl, Helga Sasse, Erik S. Klein, Helga Göring, Herbert Köfer, Eva-Maria Hagen, Edwin Marian, Traute Sense, Horst Papke, Horst Rehberg, Norbert Christian, Winfried Glatzeder, Eberhard Cohrs, Jürgen Zartmann, Lutz Stückrath, Brigitte Krause, Hans-Joachim Hanisch, Erich Mirek, Werner Godemann, Carl Heinz Choynski, Werner Lierck, Stefan Lisewski, Rudolf Kroboth, Reinhard Lakomy, Barbara Adolph, Hans Knötzsch, Willi Neuenhahn, Günter Schubert, Gisbert-Peter Terhorst, Regine Albrecht, Elke Kunsch, Robert Trösch, Gerd Staiger, Lothar Tarelkin, Willi Schrade, Peter Köhncke, Gianina Gilde, Lydia Billiet, Wolfgang Roeder, Erich Weber, Eberhard Keyn, Johannes Frenzel, Peter Hölzel, Jürgen Huth, Günter Reisch, Kurt Belicke, Werner Pfeifer, Fred Delmare, Hans Rohr, Helga Probst-Gericke, Rosemarie Herzog, Hans-Heinrich Gülzow, Bodo Schmidt, Hans Feldner, Wolfgang Arnst, Walter Kaufmann, Harald Hauser, Dieter Bisetzki, Beate Pammler, Carmen Steinert, Margrit Manz, Dagmar Dempe, Dirk Jungnickel, Heinz Metzler, Eckhard Becker, Georgi Kissimov, Anna-Marietta Anday, Joachim Pape, Gerd Funk, Sieglinde Grunwald, Eva Schäfer

1969

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Film: Im Himmel ist doch Jahrmarkt

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