Edith Stein

Edith Stein (um 1920)
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Edith Stein, OrdensnameTeresia Benedicta a CruceOCD, oder Teresia Benedicta vom Kreuz (* 12. Oktober 1891 in Breslau; † 9. August 1942 im KZ Auschwitz-Birkenau), war eine deutsche Philosophin und Frauenrechtlerin jüdischer Herkunft, die 1922 durch die Taufe in die katholische Kirche aufgenommen und 1933 Unbeschuhte Karmelitin wurde. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde sie „als Jüdin und Christin“ zum Opfer des Holocaust. Sie wird in der katholischen Kirche als Heilige und Märtyrin der Kirche verehrt. Teilen der evangelischen Kirche gilt sie als Glaubenszeugin. Papst Johannes Paul II. sprach Teresia Benedicta vom Kreuz am 1. Mai 1987 selig und am 11. Oktober 1998 heilig. Ihr römisch-katholischer und evangelischer Gedenktag ist der 9. August. Sie gilt als Brückenbauerin zwischen Christen und Juden.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Edith Stein stirbt im KZ Auschwitz-Birkenau. Edith Stein, Ordensname Teresia Benedicta a Cruce OCD, oder Teresia Benedicta vom Kreuz, war eine deutsche Philosophin und Frauenrechtlerin jüdischer Herkunft, die 1922 durch die Taufe in die katholischen Kirche aufgenommen und 1933 Unbeschuhte Karmelitin wurde. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde sie „als Jüdin und Christin“ zum Opfer des Holocaust. Sie wird in der katholischen Kirche als Heilige und Märtyrin der Kirche verehrt. Teilen der evangelischen Kirche gilt sie als Glaubenszeugin. Papst Johannes Paul?II. sprach Teresia Benedicta vom Kreuz am 1.?Mai 1987 selig und am 11.?Oktober 1998 heilig. Ihr römisch-katholischer und evangelischer Gedenktag ist der 9.?August. Sie gilt als Brückenbauerin zwischen Christen und Juden.
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Geboren: Edith Stein wird in Breslau geboren. Edith Stein, Ordensname Teresia Benedicta a Cruce OCD, oder Teresia Benedicta vom Kreuz, war eine deutsche Philosophin und Frauenrechtlerin jüdischer Herkunft, die 1922 durch die Taufe in die katholischen Kirche aufgenommen und 1933 Unbeschuhte Karmelitin wurde. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde sie „als Jüdin und Christin“ zum Opfer des Holocaust. Sie wird in der katholischen Kirche als Heilige und Märtyrin der Kirche verehrt. Teilen der evangelischen Kirche gilt sie als Glaubenszeugin. Papst Johannes Paul?II. sprach Teresia Benedicta vom Kreuz am 1.?Mai 1987 selig und am 11.?Oktober 1998 heilig. Ihr römisch-katholischer und evangelischer Gedenktag ist der 9.?August. Sie gilt als Brückenbauerin zwischen Christen und Juden.

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Edith Stein starb im Alter von 50 Jahren. Edith Stein war im Sternzeichen Waage geboren.

Rundfunk, Film & Fernsehen

2011

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Filme, Dokumentationen: Edith Stein – Dokumentation im Rahmen der Sendung Schlesien Journal

2003

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Filme, Dokumentationen: Die Wahrheit der Edith Stein – Dokumentation von Marius Langer im Auftrag des Bayerischen Rundfunks

1995

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Film: Die Jüdin -Edith Stein (Original: Siódmy pokój) ist eine italienisch-polnisch-französisch-ungarisch-deutsche Filmbiografie aus dem Jahr 1995 über Edith Stein (1891–1942), eine deutsche Nonne jüdischer Herkunft, die in Auschwitz starb und von Papst Johannes Paul II. 1987 selig- und 1998 heiliggesprochen wurde.

Stab:
Regie: Márta Mészáros
Drehbuch: Márta Mészáros, Roberta Mazzoni, Éva Pataki
Produktion: Ryszard Chutkowski, Francesco Pamphili
Musik: Moni Ovadia
Kamera: Piotr Sobociński
Schnitt: Ugo De Rossi

Besetzung: Maia Morgenstern, Jan Nowicki, Anna Polony, Iwona Budner, Adriana Asti, Giovanni Capalbo, Ileana Carusio, Zsuzsa Czinkóczi, Fanny Ardant

1982

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Filme, Dokumentationen: Edith Stein: Stationen eines ungewöhnlichen Lebens – Dokumentation von Ulrich von Dobschütz im Auftrag des SDR

"Edith Stein" in den Nachrichten

Weiterführende Informationen

Literatur

  • Edith Stein. Eine Bibliographie. 10., überarbeitete und erweiterte Auflage. Mai 2010. Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars St. German, Speyer 2010, OCLC 76322726 (4. Auflage 2001)
  • Sarah Borden, Kevin Jones: 2008 Edith Stein Bibliography. Baltimore Carmel, Baltimore 2008.
  • Edith-Stein-Jahrbuch. Hrsg. im Auftrag des Teresianischen Karmels in Deutschland durch das Internationale Edith-Stein-Institut Würzburg. Echter Verlag, Würzburg. Band 1: 1995; Band 18: 2012. ISSN 0948-3063; Band 19: 2013, ISBN 978-3-429-03593-8; Band 20: 2014, ISBN 978-3-429-03689-8.
  • Reto Luzius Fetz, Matthias Rath, Peter Schulz (Hrsg.): Studien zur Philosophie von Edith Stein: Internationales Edith-Stein-Symposion, Eichstätt 1991. (= Phänomenologische Forschungen. Band 26/27). Alber, Freiburg im Breisgau 1993, ISBN 3-495-47765-9.
  • Jakobus Kaffanke, Katharina Oost (Hrsg.): „Wie der Vorhof des Himmels.“ Edith Stein und Beuron. In: Wegschritte. Tagungsberichte der Beuroner Tage für Spiritualität und Mystik Erzabtei St. Martin Beuron. Beuroner Kunstverlag, Beuron 2003, ISBN 3-87071-110-8.
  • Elisabeth Stiefel: Sie waren Sand im Getriebe. Frauen im Widerstand. Elisabeth von Thadden, Edith Stein, Corrie ten Boom, Katharina Staritz, die Pfarrhauskette.Francke, Marburg 2015, ISBN 978-3-86827-493-6, S. 41–69.
  • Christof Betschart: Unwiederholbares Gottessiegel. Personale Individualität nach Edith Stein. (= Studia Oecumenica Friburgensia. 58). Reinhardt, Basel 2013, ISBN 978-3-7245-1925-6 (academia.edu oder rero.doc).
  • Matthias Böckel: Edith Stein und das Judentum. 2. Auflage. Paqué, Ramstein 1991, ISBN 3-88765-022-0.
  • Elisabeth Endres: Edith Stein. Christliche Philosophin und jüdische Märtyrerin. Piper, München 1987, ISBN 3-492-02779-2.
  • Bernhard Bumb, Joachim Feldes: Auf den Spuren Edith Steins durch Köln. 2. Auflage. Edith Stein verbindet, Frankenthal/ Köln 2007, ISBN 978-3-00-023009-7.
  • Christian Feldmann: Edith Stein. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2004, ISBN 3-499-50611-4.
  • Francisco Xavier Sancho Fermin: Loslassen – Edith Steins Weg von der Philosophie zur karmelitischen Mystik. Stuttgart 2007, ISBN 978-3-17-019980-4.
  • Zdzislaw Florek: Der mystische Läuterungsprozess – ein Weg in die Freiheit. Tiefenphänomenologie des Leidens nach Edith Stein. (= Ursprünge des Philosophierens. Band 8). Kohlhammer, Stuttgart 2004, ISBN 3-17-018221-8. (Dissertation Universität München 2002/2003)
  • Peter Freienstein: Sinn verstehen. Die Philosophie Edith Steins.ISBN 978-1-903343-95-1.
  • Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz: Unerbittliches Licht. Edith Stein: Philosophie, Mystik, Leben. Grünewald, Mainz 1991.
  • Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Wolfdietrich von Kloeden: Edith Stein (= Helden ohne Degen). be.bra, Berlin 2009, ISBN 978-3-937233-52-9.
  • Cordula Haderlein: Individuelles Mensch-Sein in Freiheit und Verantwortung. Die Bildungsidee Edith Steins. University of Bamberg Press, Bamberg 2009, ISBN 978-3-923507-46-7.
  • Waltraud Herbstrith: Edith Stein. Jüdin und Christin. Ein Porträt. 4. Auflage. Neue Stadt, München 2004, ISBN 3-87996-338-X.
  • Maria Adele Herrmann: Edith Stein. Ihre Jahre in Speyer. Media-Maria, Illertissen 2012, ISBN 978-3-9814444-5-2.
  • Sr. M. Adele Herrmann, Sr. M. Theresia Mende: Edith Stein zum Gedenken. Kloster St. Magdalena, Speyer 1987.
  • Norbert Huppertz: Der Brief der hl. Edith Stein. Von der Phänomenologie zur Hermeneutik. Pais, Oberried bei Freiburg im Breisgau 2010, ISBN 978-3-931992-26-2.
  • Robert M. W. Kempner: Edith Stein und Anne Frank. Zwei von Hunderttausend. Die Enthüllungen über die NS-Verbrechen in Holland vor dem Schwurgericht in München. Die Ermordung der „nicht-arischen“ Mönche und Nonnen. Freiburg im Breisgau 1968, DNB 457181761.
  • Marcus Knaup: Begegnung mit Edith Stein. Fragen und Antworten zu aktuellen kirchlich-gesellschaftlichen Themen. Pais, Oberried bei Freiburg im Breisgau 2011, ISBN 978-3-931992-31-6.
  • Daniela Köder: Daß keiner von ihnen verloren gehe: Zur Spiritualität der stellvertretenden Sühne bei Edith Stein. AV Akademikerverlag, Saarbrücken 2012, ISBN 978-3-639-38774-2.
  • Cordula Koepcke: Edith Stein. Ein Leben. Echter-Verlag, Würzburg 1991, ISBN 3-429-01346-1.
  • Elisabeth Lammers: Als die Zukunft noch offen war. Edith Stein – das entscheidende Jahr in Münster. dialogverlag, Münster 2003, ISBN 3-933144-65-5.
  • Mette Lebech: The philosophy of Edith Stein. From phenomenology to metaphysics. Peter Lang, Bern 2015, ISBN 978-3-0343-1851-8.
  • Inge Moossen: Das unselige Leben der 'seligen' Edith Stein – Eine dokumentarische Biographie. Haag + Herchen, 1987, ISBN 3-89228-141-6.
  • Andreas Uwe Müller, Maria Amata Neyer: Edith Stein – das Leben einer ungewöhnlichen Frau. Düsseldorf 2002.
  • Teresia Renata de Spiritu Sancto (Teresia Renata Posselt): Edith Stein: Schwester Teresia Benedicta a cruce, Philosophin und Karmelitin; ein Lebensbild, gewonnen aus Erinnerungen und Briefen. Nürnberg 1950.
  • Giovanni Paolo: Canonizzazione della Beata Teresa Benedetta della Croce, Edith Stein. Piazza San Pietro, Roma 1998.OCLC 67957859.
  • Wolfgang Rieß: Der Weg vom Ich zum Anderen – Die philosophische Begründung einer Theorie von Individuum, Gemeinschaft und Staat bei Edith Stein.
  • Francesco V. Tommasi: L’analogia della persona in Edith Stein. Fabrizio Serra Editore, Pisa-Roma 2012.
  • Bernd Urban: Edith Stein und die Literatur. Lektüren, Rezeptionen, Wirkungen. (= Ursprünge des Philosophierens. Band 19). W. Kohlhammer, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-17-021499-6.
  • Katharina Westerhorstmann: Selbstverwirklichung und Pro-Existenz. Frausein in Arbeit und Beruf bei Edith Stein. Schöningh, Paderborn 2004, ISBN 3-506-71337-X.
  • Reiner Wimmer: Vier jüdische Philosophinnen: Rosa Luxemburg, Simone Weil, Edith Stein, Hannah Arendt (= Reclam-Bibliothek. Band 1575). 2. Auflage. Reclam, Leipzig 1999, ISBN 3-379-01575-X.
  • Gabriele Ziegler: Edith Stein - Suchend, wachsam und entschieden. Vier-Türme-Verlag, Münsterschwarzach 2017, ISBN 978-3-89680-599-7.
  • Anna Jani: Die Suche nach der modernen Metaphysik. Edith Steins Heidegger-Exzerpte, eine Kritik der Metaphysik des Daseins. In: Edith-Stein-Jahrbuch 2012. Echter Verlag, Würzburg 2012, ISBN 978-3-429-03493-1, S. 81–109.
  • Anette Klecha: Engel, Lokomotiven und die Unmöglichkeit, „Frau Professor“ zu werden. Ein Blick auf die Welt der Edith Stein (1891–1942). In: Angela Dinghaus (Hrsg.): Frauenwelten. Biographisch-historische Skizzen aus Niedersachsen. Hildesheim 1993, S. 284–293.
  • Wolfdietrich von Kloeden: Edith Stein. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 15, Bautz, Herzberg 1999, ISBN 3-88309-077-8, Sp. 1318–1340.
  • Rainer Marten: Edith Stein und Martin Heidegger. In: Edith Stein Jahrbuch. 2, 1996, S. 347–360. (online) (PDF; 258 kB)
  • Maria Amata Neyer: Der Brief Edith Steins an Papst Pius XI. In: Edith-Stein-Jahrbuch 2004. Echter, Würzburg 2004, S. 11–30.
  • Maria Amata Neyer: Heilige Schwester Teresia Benedicta a Cruce (Dr. Edith Stein). In: Helmut Moll (Hrsg.): Zeugen für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts. 6., erweiterte und neu strukturierte Auflage. Band 2. Paderborn 2015, ISBN 978-3-506-78080-5, S. 1078–1083 (hrsg. im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz).
  • Elisabeth Prégardier, Anne Mohr, unter Mitarbeit von Roswitha Weinhold: Edith Stein und ihre Gefährtinnen: Weg in Tod und Auferstehung (= Zeugen der Zeitgeschichte. Band 5). 2. Auflage. Annweiler 1998.
  • Konrad Repgen: Hitlers „Machtergreifung“, die christlichen Kirchen, die Judenfrage und Edith Steins Eingabe an Pius XI. vom [9.] April 1933. In: Edith-Stein-Jahrbuch 2004. Echter, Würzburg 2004, S. 31–64.
  • Johannes Schaber: Phänomenologie und Mönchtum. Max Scheler, Martin Heidegger, Edith Stein und die Erzabtei Beuron. In: Holger Zaborowski, Stephan Loos (Hrsg.): Leben, Tod und Entscheidung. Studien zur Geistesgeschichte der Weimarer Republik. (= Beiträge zur Politischen Wissenschaft. Band 127). Duncker & Humblot, Berlin 2003, S. 71–100.
  • Katharina Westerhorstmann: „In den Flammen der Liebe entbrennen…“ Mystik bei Edith Stein. In: A. Middelbeck-Varwick, M. Thurau (Hrsg.): Mystikerinnen der Neuzeit und der Gegenwart. Peter Lang, Frankfurt 2009, S. 109–139.

Weblinks