Edmund Stoiber

Edmund Rüdiger Rudi Stoiber (* 28. September 1941 in Oberaudorf) ist ein deutscher Jurist und Politiker (CSU). Von Mai 1993 bis September 2007 war er Ministerpräsident des Freistaates Bayern und von 1999 bis 2007 Vorsitzender der CSU. Seit 2007 ist er Ehrenvorsitzender der CSU.

Stoiber war bei der Bundestagswahl im September 2002 Kanzlerkandidat der Union. SPD und Grüne erhielten zusammen eine Mehrheit von 306 von 603 Bundestagssitzen, Gerhard Schröder blieb Bundeskanzler, die Union konnte ihr Wahlergebnis um 3,4 Prozentpunkte verbessern und erhielt 248 Sitze. Bei der bayerischen Landtagswahl 2003 erreichte die CSU mit Stoiber als Spitzenkandidaten das nach Sitzverteilung beste Ergebnis, das je bei einer Landtagswahl in der Bundesrepublik erzielt wurde (60,7 % der Stimmen → 124 von 180 Sitzen). Von November 2007 bis Oktober 2014 war Stoiber in Brüssel ehrenamtlicher Leiter einer EU-Arbeitsgruppe zum Bürokratieabbau.

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Geboren & Gestorben

Geboren:
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Edmund Stoiber wird in Oberaudorf geboren. Edmund Rüdiger Rudi Stoiber ist ein deutscher Jurist und Politiker (CSU). Von Mai 1993 bis September 2007 war er Ministerpräsident des Freistaates Bayern und von 1999 bis 2007 Vorsitzender der CSU. Seit 2007 ist er Ehrenvorsitzender der CSU.

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Edmund Stoiber ist heute 76 Jahre alt. Edmund Stoiber ist im Sternzeichen Waage geboren.

Politik & Weltgeschehen

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Edmund Stoiber beendet seine Amtszeit als bayerischer Ministerpräsident.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2013

Ehrung:
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Großer Verdienstorden des Landes Südtirol

2008

2007

Ehrung:
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Ehrendoktor der südkoreanischen Sogang-Universität

2007

Ehrung:
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Großer Tiroler Adler-Orden

Tagesgeschehen

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München: Kamelle und Jecken am internationalen Holocaustgedenktag: Karnevalsumzug der Vereinigung Damische Ritter in der Münchner Innenstadt. Trotz starker Kritik wurde der Karnevalsumzug in München vom Oberbürgermeister Christian Ude am 27. Januar, dem internationalen Gedenktag des Holocaust angeführt. Von Seiten der Stadt und der Karnevalsvereinigung hieß es, man bedauere die terminliche Überschneidung und sehe es positiv, den Holocaustgedenktag in Deutschland indirekt wieder belebt zu haben. Der Zentralrat der Juden und viele andere Stimmen, darunter der Ehrenvorsitzende der CSU, Edmund Stoiber, kritisierten den Umzug zu diesem Termin. Im Jahr 1996 wurde der 27. Januar vom damaligen Bundespräsident Roman Herzog zum Gedenktag in Deutschland und 2005 dann von der UNO zum offiziellen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus ausgerufen.
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München: Nach 14 Jahren als bayerischer Ministerpräsident und knapp neun Jahren an der Spitze der CSU legt Edmund Stoiber am kommenden Wochenende seine Ämter nieder . Die CSU gibt sich ein neues Grundsatzprogramm.
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München, Deutschland: Der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber bezeichnet in einem Interview im Bayerischen Rundfunk die derzeit von Christa Stewens initiierte Debatte, die ihn als potenziellen Nachfolger des Bundespräsidenten Horst Köhler zur Sprache brachte, als überflüssig. Er selbst habe Köhler damals (gegenüber Angela Merkel) vorgeschlagen und habe angesichts der guten Arbeit Köhlers keine Zweifel an einer zweiten Amtsperiode, die er zu unterstützen gedenke.
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Europa: Polens Premierminister Jarosław Kaczyński erntet angesichts seiner populistischen Milchmädchenrechnung, dass Polen aufgrund seiner Opfer während des Zweiten Weltkrieges innerhalb der Europäischen Union als Wiedergutmachung eine besondere Stimmengewichtung erhalten müsse, deutliche Kritik. Der bayrische Ministerpräsident Edmund Stoiber nennt die Aufrechnung unmöglich: „Wenn man die Debatte so führt wie Jaroslaw Kaczynski es tut, kann man die europäische Integration vergessen.“ Dem Fraktionsvorsitzenden der Sozialdemokraten im Europaparlament, Martin Schulz, vermitteln Kacynskis Äußerungen den Eindruck, dass dieser „mit antideutschen Gefühlen innenpolitisch punkten“ wolle. Aus der Perspektive des österreichische Bundeskanzlers Alfred Gusenbauer lösten die Auslassungen des polnischen Premiers in Brüssel nur allseitiges „Kopfschütteln“ aus. Dessen ungeachtet geht die polnische Presse kaum auf den Inhalt seiner Ausführungen ein.
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München/Deutschland: Der bayrische Innenminister Günther Beckstein (CSU) wird am 9. Oktober in einer Sondersitzung des Landtags zum neuen Ministerpräsidenten des Bundeslandes Bayern gewählt werden und beerbt damit Edmund Stoiber.

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