Edo

Edo (jap.江戸), wörtlich: „Flusstor, -mündung“[Anm 1], in älteren westlichen Texten auch Jedo, Yedo oder Yeddo geschrieben, ist der frühere Name der japanischen Hauptstadt Tokio. Es war der Sitz des Tokugawa-Shōgunats, das Japan von 1603 bis 1868 beherrschte, und gab dieser Periode der japanischen Geschichte den Namen Edo-Zeit. Während dieser Zeit wuchs Edo zu einer der größten Städte der Welt.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Utagawa Kunisada III. stirbt in Tokio. Utagawa Kunisada III., auch bekannt als Utagawa Kunimasa IV. (?? ?? ??, ~ yondai) und H?sai (??), war ein Meister des japanischen Farb-, Holzschnitts und der Malerei , der in Edo (Tokio) lebte und arbeitete. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war er der letzte bedeutende Meister der Utagawa-Schule, der Porträts von Kabuki-Schauspielern im Stil des Ukiyo-e anfertigte.
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Gestorben: Tokugawa Yoshinobu stirbt in Tokio. Tokugawa Yoshinobu war der 15. und letzte japanische Shōgun (1866–67) der Edo-Zeit.
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Gestorben: Katsu Kaishū stirbt. Katsu Kaishū war ein japanischer Staatsmann und Schiffsbauingenieur in der ausgehenden Edo-Zeit und der Restaurationsperiode der Meiji-Zeit. Katsu Kaishū ist bekannt als Admiral und Flottenbevollmächtigter des letzten Shōguns der Tokugawa-Dynastie und für seine Rolle bei der Kapitulation von Edo (heutiges Tokio), die das Ende des Shogunats bedeutete.
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Gestorben: Takahashi Yuichi stirbt in Edo. Takahashi Yuichi war ein japanischer Maler des westlichen Malstils (y?ga).
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Gestorben: Utagawa Kunisada II. stirbt in Edo. Utagawa Kunisada II., auch bekannt als Utagawa Toyokuni IV. (?? ?? ??), war ein Meister des japanischen Farb-, Holzschnitts und der Malerei im Stil des ukiyo-e, der in Edo lebte und arbeitete.

Zeitlinie

1603

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Offizielle Etablierung der Tokugawa-Herrschaft. Edo wird zum Sitz Shogun.
Die Engländer erreichten einen Handelsposten in Bantam, Java. (Epoche des Namban-Handels)

Kaiserreich Japan

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Den nach der Rache für den Tod ihres Fürsten in Edo zum Tode verurteilten 46 Rōnin wird vom Shogun gestattet, Seppuku zu begehen.

Natur & Umwelt

Katastrophen:
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Das Ansei-Edo-Erdbeben 1855 in Japan bei Edo (heute: Tokio)

1855

Ereignisse > Katastrophen:
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Beim Ansei-Edo-Erdbeben in Japan bei Edo (heute: Tokio) sterben mehr als 6000 Menschen. (11. November)
Katastrophen:
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: Das Große Tenna-Feuer in Edo

Japan

1862

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Bakumatsu: Die Praxis des Sankin kōtai, die Verpflichtung der Daimyō, regelmäßig (die zeitlichen Modalitäten schwankten) in der Hauptstadt Edo zu erscheinen und dem Shōgun Rechenschaft abzulegen, wird abgeschafft. Damit fällt auch die Verpflichtung, angemessene Residenzen in Edo zu unterhalten und ihre Familien dort ganzjährig als Geiseln wohnen zu lassen.
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Shōgun Tokugawa Iemochi schließt mit der Preußischen Ostasienexpedition unter Friedrich zu Eulenburg in Edo den Preußisch-Japanischen Freundschafts-, Handels- und Schifffahrtsvertrag. Seine Nachgiebigkeit gegenüber dem Ausland führt zu Widerständen in den Reihen der Samurai und fördert den Bakumatsu, das Ende des Shōgunats. Die Eulenburg-Expedition macht sich im Anschluss auf den Weg nach China.

Asien

1869

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Tokio (vormals Edo) wird japanische Hauptstadt.

Rundfunk, Film & Fernsehen

1998

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Film: Kunoichi -Lady Ninja (jap. くノ一忍法帖 柳生外伝~江戸花地獄篇~, Kunoichi Nimpōchō: Yagyū Gaiden -Edo Hana Jigoku Hen, dt. etwa: „Die Techniken der weiblichen Ninja: Nebengeschichte der Yagyū -Kapitel der Edo-Blütenhölle“) ist ein japanischer Martial-Arts-Film des Regisseurs Hitoshi Ozawa aus dem Jahr 1998 und basiert auf Motiven des Romans Yagyū Nimpōchō von Futaro Yamada, der auch im Manga Yagyu Ninpo Cho: Die Rache des Hori-Clans adaptiert wurde. Es ist das 1. Kapitel des 7. Teils der Kunoichi-Nimpōchō-Filmreihe. Ursprünglich im Kino als Kunoichi Nimpōchō: Yagyū Gaiden (106 Minuten) angelaufen, wurde es auf DVD in zwei Kapitel getrennt veröffentlicht. Das 2. Kapitel Kunoichi Nimpōchō: Yagyū Gaiden -Aizu Yuki Jigoku Hen (くノ一忍法帖 柳生外伝~会津雪地獄篇~, dt. etwa: „Die Techniken der weiblichen Ninja: Nebengeschichte der Yagyū -Kapitel der Aizu-Schneehölle“) erschien im deutschsprachigen Bereich als Kunoichi -Lady Ninja 2: Blutige Rache.

Stab:
Regie: Hitoshi Ozawa
Drehbuch: Junichi Inoue
Hitoshi Ozawa
Produktion: Arai Yoshimi Tetsuji Hayashi
Musik: Torsten Rasch
Kamera: Shōji Ebara
Schnitt: Kunihiko Ukai

Besetzung: Ryūshi Mizukami, Yūko Moriyama, Hitoshi Ozawa, Ryūji Katagiri

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