Eid

Der Eid (auch leiblicher Eid genannt) dient der persönlichen Bekräftigung einer Aussage.

Er verpflichtet zur Wahrheit (z. B. in Gerichtsverfahren) und zum Tragen der Konsequenzen (z. B. beim Fahneneid) der Eidaussage. Der Eid wird oft als bedingte Selbstverfluchung bezeichnet, da bei einem Eid mit religiöser Beteuerung eine Gottheit als Eideshelfer und als Rächer der Unwahrheit angerufen wird. Eide gibt es nicht nur in der europäischen Rechtstradition (z. B. bei den Griechen, Römern und Kelten), sondern auch in China, im alten Israel und bei zahlreichen ethnologisch untersuchten indigenen Völkern. Der altgriechische Eid des Hippokrates verpflichtete Ärzte zur Einhaltung ihrer Berufspflichten und ethischer Prinzipien (u. a. die Kranken vor Schaden bewahren, die Pflicht zur Verschwiegenheit beachten).

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Religion

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Pelagius I. wird als Nachfolger des im Vorjahr verstorbenen Vigilius zum neuen Bischof von Rom bestimmt. Da er als kaiser- und ostromfreundlich gilt, erfolgte seine Einsetzung gegen den Widerstand eines Teils des römischen Klerus. Man verdächtigt ihn der Schuld am Tod seines Vorgängers Vigilius, die er eidlich bestreitet.

Tagesgeschehen

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Washington D.C./USA: Zum ersten Mal hat mit Keith Ellison, ein Demokrat aus dem US-Bundesstaat Minnesota ein neuer Abgeordneter im US-Kongress seinen Eid bei konstituierenden Sitzung auf den Koran abgelegt.

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