Einhard

Einhard (nach eigener Schreibung Einhart, auch Einhardt; in den romanischen Sprachen Eginhard, Eginardo usw. mit nicht palatalisiertem g; * um 770 im Maingau; † 14. März 840 Kloster Obermulinheim, heute Seligenstadt) war ein fränkischer Gelehrter, Kunstsachverständiger und Autor, eine der herausragendsten Gestalten der karolingischen Renaissance. Sein bedeutendstes und bekanntestes Werk ist die Vita Karoli Magni, die Biografie Karls des Großen. Einhard war Nachfolger seines Lehrers Alkuin als Leiter der Hofschule Karls des Großen, Ratgeber Ludwigs des Frommen und Laienabt der Klöster St. Peter und St. Bavo in Gent, St. Servatius in Maastricht, St. Cloud bei Paris, St. Wandrille in der Normandie, St. Johannes der Täufer in Pavia,St. Peter in Fritzlar sowie Steinbach bei Michelstadt im Odenwald und Seligenstadt. Wegen seines technischen Talents erhielt er in der Hofschule den Namen Beseleel, nach dem Erbauer der jüdischen Stiftshütte (Ex 35,30).

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Religion

827 n. Chr.

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Die von Einhard errichtete Einhardsbasilika in Steinbach wird fertiggestellt.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

828 n. Chr.

Ersturkundliche Erwähnungen:
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Von Einhard werden Eschweiler als Fundus Regius Ascvilare und Wiesbaden als Wisibada erstmals urkundlich erwähnt.

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