Einwanderung

Menschen, die einzeln oder in Gruppen ihre bisherigen Wohnorte verlassen, um sich an anderen Orten dauerhaft oder zumindest für längere Zeit niederzulassen, werden als Migranten bezeichnet. Pendler, Touristen und andere Kurzzeitaufenthalte fallen nicht unter die Definition von Migration, saisonale Arbeitsmigration wird manchmal mit einbezogen.

Überschreiten Menschen im Zuge ihrer Migration Ländergrenzen, werden sie aus der Perspektive des Landes, das sie betreten, Einwanderer oder Immigranten (von lat.: migrare, wandern) genannt. (Aus der Perspektive des Landes, das sie verlassen, heißen sie Auswanderer oder Emigranten.) Die Soziologie bezeichnet Immigration in der Regel als Zuwanderung (sowie Emigration entsprechend Abwanderung).

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Amadou Diallo stirbt. Amadou Diallo war ein guineischerImmigrant, der am 4. Februar 1999 in New York City von vier Polizeibeamten einer Abteilung für Straßenkriminalität unter in der Öffentlichkeit umstrittenen Umständen erschossen wurde.
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Gestorben: Julian L. Simon stirbt in Chevy Chase, Maryland. Julian L. Simon war Professor der Wirtschaftswissenschaften an der University of Maryland, College Park und Senior Fellow beim Cato Institute. Simon war Verfasser einer Vielzahl von Büchern und Artikeln, am bekanntesten sind seine Werke über Bevölkerung, Rohstoffe und Einwanderung.
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Gestorben: Enoch Powell stirbt in London. John Enoch Powell , MBE, war ein britischer Politiker. Umstritten während der Karriere, währte seine Amtszeit nur kurz. Seine Fähigkeiten als Polemiker und Redner sicherten ihm bemerkenswerte öffentliche Unterstützung für seine kontroversen Ansichten zu Themen wie Immigration und den Beitritt Großbritanniens zur Europäischen Gemeinschaft und entzündeten nationale Debatten, die sich bis heute fortsetzen.
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Gestorben: Julian L. Simon stirbt. Julian L. Simon war Professor der Wirtschaftswissenschaften an der University of Maryland, College Park und Senior Fellow beim Cato Institute. Simon war Verfasser einer Vielzahl von Büchern und Artikeln, am bekanntesten sind seine Werke über Bevölkerung, Rohstoffe und Einwanderung. Der US-Amerikaner ist ein wichtiger Vertreter der kornukopischen Ansicht, wonach Grenzen von Wachstum und Rohstoffen nicht naturgegeben sind, sondern durch den technischen Fortschritt nahezu beliebig gedehnt und erweitert werden können. Simon war verheiratet und hatte drei Kinder und starb mit 65 Jahren an einem Herzanfall.

1991

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Geboren: Jenovan Krishnan wird in Nürnberg, Bayern geboren. Jenovan Krishnan ist ein deutscher Student der Politikwissenschaft und Politiker. Er ist Bundesvorsitzender des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS). Damit hat der RCDS erstmals einen Vorsitzenden mit "Migrationshintergrund".

Religion

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In der Enzyklika Quam aerumnosa sorgt sich Papst Leo XIII. um die italienischen Immigranten in Amerika. Priestermangel und Sprachprobleme könnten Rückwirkungen auf das Geben der Sakramente haben. Entsandte Geistliche aus Italien sollen dem Engpass abhelfen.

Politik & Weltgeschehen

Ereignisse > Politik und Weltgeschehen:
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Mit der Unterschrift von US-Präsident Lyndon B. Johnson unter den Immigration and Naturalization Services Act of wird das Einwanderungsrecht der Vereinigten Staaten liberaler gestaltet. (3. Oktober)

Rundfunk, Film & Fernsehen

2005

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Film: Izzat -A Killer Thriller ist ein norwegisches Filmdrama/Thriller von Regisseur Ulrik Imtiaz Rolfsen aus dem Jahr 2005. Der Film erzählt die fiktive Geschichte des entwurzelten, muslimischen Einwanderkindes Wasim vom Auf- und Heranwachsen in einer kriminellen Gang im modernen Westeuropa. Dabei folgt der Hauptdarsteller mitsamt seinen zwei besten Freunden dem Traum vom schnellen Geld, der ihn so zur kriminellen und skrupellosen Kreatur verkommen lässt, die bedingungslos und einem Kodex aus Macht und Ehre folgend seinen eigenen persönlichen Untergang einleitet.

Stab:
Regie: Ulrik Imtiaz Rolfsen
Drehbuch: Leon Bashir
Ulrik Imtiaz Rolfsen
Produktion: John M. Jacobsen
Musik: Magnus Beite
Kamera: Gaute Gunnari
Schnitt: Wibecke Rønseth

Besetzung: Emil Marwa, Assad Siddique, Khawar Gomi Sadiq, Jan Sælid, Daud Mirza, Elyas Mohammed, Abubakar Hussain, Bente Wethal

2000

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Film: Festung Europa ist ein Film des Regisseurs Želimir Žilnik über das Schicksal von Migranten, die erfolglos versucht haben, illegal in die Europäische Union einzuwandern. Er weist zum einen auf die komplexen Motive hin, die zu Einwanderungsversuchen führen, und vermittelt andererseits auch einen Eindruck von der bedrückenden Situation derer, die zwar erfolgreich eingewandert sind, aber illegal bleiben, weil sie nicht den EU-Richtlinien entsprechen.

Stab:
Regie: Želimir Žilnik
Drehbuch: Toni Trsar
Produktion: Toni Trsar
Kamera: Radovan Cok
Schnitt: Matjaz Jankovic

Besetzung: Hannah Nortman, Emil Tchouk, Svetlana Zajceva

Tagesgeschehen

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Italien: An der Küste Süditaliens kommt es erneut zu einem Flüchtlingsdrama. Hunderte angelandete Bootsflüchtlinge, dutzende Tote und 14 festgenommene Schlepper sind Resultat der Normalität der Immigrantenschicksale zwischen Afrika und Europa
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Berlin/Deutschland: Der Bundestag beschließt mit den Stimmen der Koalition die umstrittene Reform des deutschen Ausländerrechts: Somit wird die Zuwanderung erschwert und das Bleiberecht gelockert. Außerdem verpflichtet man sich dem Prinzip des „Fordern und Förderns“, das in der Praxis bedeutet, dass derjenige der Sprachförderprogramme verweigere, mit Sanktionen rechnen müsse.
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Washington, D.C./USA: Der US-Senat beschließt zur Eindämmung der illegalen Einwanderung eine Verlängerung des Grenzzauns zu Mexiko über eine Länge von 1.000 km
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Santa Cruz/Kanaren: In den letzten 36 Stunden sind rund 1100 illegale afrikanischeImmigranten auf der spanischen Inselgruppe gelandet. Seit Januar sind damit bereits rund 20.000 illegale Zuwanderer auf den Kanaren aufgegriffen worden - viermal soviel wie 2005. Um die Identifizierung der Zuwanderer zu erleichtern und somit die Abschiebung zu ermöglichen, reisen senegalesische Polizisten zur Amtshilfe auf die Inselgruppe.
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Rom/Italien: Im Auffanglager der von tausenden afrikanischer Flüchtlinge angesteuerten italienischen Insel Lampedusa gibt es laut einem Pressebericht Schikanen und Misshandlungen der Insassen. So hätten Aufseher illegalen Einwanderern befohlen, sich vor anderen nackt auszuziehen, berichtete das Magazin „L'Espresso“. Moslems seien von Wachen gezwungen worden, sich Pornos auf einem Mobiltelefon anzusehen. Die Hygiene-Bedingungen in dem Lager seien unzureichend. Keiner der Lagerinsassen sei zudem einem Richter vorgeführt worden, was nach dem italienischen Recht verpflichtend wäre.

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