Elbhochwasser 1845

Das Werk „Die Woge“ (angelehnt an Die große Welle vor Kanagawa) auf der Dresdner Augustusbrücke erinnert an die Hochwasserkatastrophen in der sächsischen Landeshauptstadt, insbesondere an das Elbhochwasser 2002.
Bild: Christoph Münch

Das Elbhochwasser 1845 in den Monaten März und April, auch bekannt als Sächsische Sintflut, war ein extremes Hochwasser der Elbe, das als Jahrhunderthochwasser klassifiziert ist. Gemessen an der maximalen Durchflussmenge, war es am böhmisch-sächsischen Oberlauf des Flusses das stärkste Hochwasser der Neuzeit. Es übertraf in dieser Hinsicht das Elbhochwasser 2002 um etwa ein Fünftel, blieb vielerorts aber unter dessen maximalem Pegelstand. Dies ist auf die damals größeren und zudem noch unbebauten Retentionsflächen (Rückhalteflächen) zurückzuführen.

Plötzlich auftretendes Tauwetter, das eine starke Schneeschmelze in den Deutschen Mittelgebirgen und den zügigen Eisaufbruch der zugefrorenen Elbe zur Folge hatte, löste das Hochwasser aus. Es gilt als stärkstes je an der Elbe gemessenes Winter- bzw. Frühjahrshochwasser sowie als größtes Elbhochwasser des 19. Jahrhunderts. Neben dem Magdalenenhochwasser von 1342 und der Jahrhundertflut von 2002 war das Elbhochwasser 1845 eine der schwersten Naturkatastrophen in Sachsen aller Zeiten.

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Elbhochwasser (Flutkatastrophe)

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Das Kruzifix stand auf der Elbbrücke von 1670 bis zum Elbhochwasser (Augustusbrücke)

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Die Sächsische Sintflut erreicht in Dresden ihren Höhepunkt. (31. März)

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31. März: Die Sächsische Sintflut entlang der Elbe erreicht im Raum Dresden ihren Höhepunkt.

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Hochwassermarken vom verheerenden Elbhochwasser 1845 an den Wall-/Deich-Durchfahrten sind nicht mehr vorhanden (gestohlen bzw. nach Reparaturarbeiten nicht wieder angebracht). Die Marken befanden sich noch etwas über dem Höchststand des Hochwassers von (Riesigk)

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