Elbhochwasser 2006

Das Elbhochwasser im März und April 2006 gehörte fast am gesamten Flussverlauf zu den stärksten Hochwassern, die an der Elbe je gemessen wurden und unterscheidet sich insofern von den für die Elbe normalen Frühjahrshochwassern, die durch Tauwetter im Oberlauf ausgelöst werden. Betroffen waren unter anderem die Tschechischen Zuflüsse Moldau und Eger, Teile der beiden Muldeflüsse und fast der gesamte Verlauf der Elbe von Hradec Králové (Königgrätz) über den tschechischen und sächsischen Oberlauf bis in den norddeutschen Mittel- und Unterlauf. Vor allem im unteren Mittellauf ist das Hochwasser mit dem Hochwasser von 2002 vergleichbar, durchlief den Flusslauf aber in einer viel längeren Flutwelle.

Anfang April wurden einige Städte wie das niedersächsische Hitzacker weitgehend überflutet. Die Marke der Jahrhundertflut von 2002 wurde an einigen Orten erreicht oder sogar übertroffen. In Lauenburg geschah dies bereits am 7. April.

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Geschichte > seit 1990

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Sternengucker von Walter Howard (Prohlis)

Natur & Umwelt

2006

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März-April: Heftige Schneeschmelzen und Regenfälle verursachen in weiten Teilen Europas (vor allem Deutschland, Österreich, Rumänien, Bulgarien) ein Hochwasser, u. a. ein Elbhochwasser

Europa

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Historische Flutkatastrophen in Europa > Deutschland:
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Elbhochwasser (Flutkatastrophe)

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2006

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Elbhochwasser (Technisches Hilfswerk)

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