Elektronische Musik

Elektronische Musik bezeichnet Musik, die durch elektronische Klangerzeuger hergestellt und mit Hilfe von Lautsprechern wiedergegeben wird. Im deutschen Sprachgebrauch war es bis zum Ende der 1940er Jahre üblich, alle Instrumente, an deren Klangentstehung bzw. -übertragung in irgendeiner Weise elektrischer Strom beteiligt war, als elektrische Instrumente zu bezeichnen. Konsequenterweise sprach man daher auch von elektrischer Musik. Bis heute besteht eine Kontroverse in der Terminologie, da einerseits ein wissenschaftlicher Begriff der Akustik und gleichzeitig aber auch ein Oberbegriff über neue Musikstile der Unterhaltungsmusik gemeint ist. Andererseits kategorisiert man mit Elektronischer Musik auch eine Gattung der Neuen Musik, wobei sich hier der Begriff der Elektroakustischen Musik etabliert hat.

In der Zeit um 1980 erlebte die Elektronische Musik durch die zunehmende Verfügbarkeit und Etablierung synthetischer Klangerzeugungsmöglichkeiten einen rasanten Aufschwung. Insbesondere im Bereich der speziell für die Clubszene produzierten Musik nahmen synthetisch produzierte Songs ab etwa 1980 eine stetig wichtigere Stellung ein und lösten den in den 1970er Jahren üblichen, vornehmlich akustisch produzierten Disco-Sound sehr schnell ab. Es begann die Phase der elektronischen Tanzmusik, die im Verlauf der 1980er zum Sound der Ära werden sollte und mit Musikstilen wie Synthpop, Euro Disco, House und schließlich Techno nicht nur den Sound der Dekade, sondern auch den der nachfolgenden Jahrzehnte entscheidend prägen sollte. Seit dieser Zeit sind synthetisch produzierte Musikstücke in höchstem Ausmaß populär und haben traditionell akustisch aufgenommene Songs, vor allem im Bereich der Clubmusik, aber auch im Bereich der Popmusik allmählich mehr oder weniger verdrängt.

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Bücher und Schriften

1958

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Henk Badings: Elektronische Musik

Sonstige Ereignisse

1995

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April 1987 bis 1995: „Schwingungen“ , nun jeden Donnerstag, Sendezeit weiterhin 22.05 Uhr bis 0.00 Uhr, keine Nachrichtenpause. Die Erkennungsmelodie dieser Sendung war von Januar 1984 an ,,So weit - so gut!“ von Harald Grosskopfs Album ,,Synthesist“. Nach einem Konzert von Michael Garrison im Bürgerhaus Stollwerck in Köln 1994 wurde ,,Departure“ vom Garrisons Album ,,Eclipse“ die Titelmelodie von Schwingungen bis zur Einstellung der Sendung im März (Winfrid Trenkler)

Weitere Coverversionen

2004

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In-Grid (Electronic-Lounge-Version) (La vie en rose (Lied))

Rundfunk, Film & Fernsehen

2008

Entwicklung der elektronischen Musik in der Popularmusik > Erstes Auftreten elektronischer Musik im Film:
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Berlin Calling dreht sich um die Electro-Szene Berlin und enthält bis auf wenige Ausnahmen ausschließlich Tracks des Produzenten und Live Acts Paul Kalkbrenner, welcher auch die Hauptrolle im Film übernahm.

1963

Entwicklung der elektronischen Musik in der Popularmusik > Erstes Auftreten elektronischer Musik im Film:
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zum Film Die Vögel erzeugte Oskar Sala elektronische Vogelstimmen

1956

Entwicklung der elektronischen Musik in der Popularmusik > Erstes Auftreten elektronischer Musik im Film:
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Louis und Bebe Barron komponierten für den Science-Fiction-Film Alarm im Weltall elektronische Musik

1951

Entwicklung der elektronischen Musik in der Popularmusik > Erstes Auftreten elektronischer Musik im Film:
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Bernard Herrmann setzte für die Filmmusik von Der Tag, an dem die Erde stillstand zwei Theremine ein

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