Elfriede Jelinek

Elfriede Jelinek (geboren am 20. Oktober 1946 in Mürzzuschlag) ist eine österreichische Schriftstellerin, die in Wien und München lebt. Im Jahr 2004 erhielt sie den Literaturnobelpreis für „den musikalischen Fluss von Stimmen und Gegenstimmen in Romanen und Dramen, die mit einzigartiger sprachlicher Leidenschaft die Absurdität und zwingende Macht der sozialen Klischees enthüllen“.

Elfriede Jelinek schreibt gegen Missstände im öffentlichen, politischen, aber auch im privaten Leben der österreichischen Gesellschaft. Dabei benutzt sie einen sarkastischen, provokanten Stil, der von ihren Gegnern („Nestbeschmutzer“-Diskussion), aber auch von ihr selbst mitunter als obszön, blasphemisch, vulgär oder höhnisch beschrieben wird.

mehr zu "Elfriede Jelinek" in der Wikipedia: Elfriede Jelinek

Geboren & Gestorben

Geboren:
thumbnail
Elfriede Jelinek wird in Mürzzuschlag geboren. Elfriede Jelinek ist eine österreichische Schriftstellerin, die in Wien und München lebt. Im Jahr 2004 erhielt sie den Literaturnobelpreis für „den musikalischen Fluss von Stimmen und Gegenstimmen in Romanen und Dramen, die mit einzigartiger sprachlicher Leidenschaft die Absurdität und zwingende Macht der sozialen Klischees enthüllen“.

thumbnail
Elfriede Jelinek ist heute 71 Jahre alt. Elfriede Jelinek ist im Sternzeichen Waage geboren.

Adaption

1982

thumbnail
Die Ausgesperrten. Mit Paulus Manker. Regie: Franz Novotny

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2013

Ehrung:
thumbnail
Nestroy Autorenpreis für Schatten (Eurydike sagt) am Akademietheater (Wien).

2011

Ehrung:
thumbnail
Mülheimer Dramatikerpreis, für Winterreise

2011

Ehrung:
thumbnail
Deutschsprachiges Stück des Jahres für Winterreise, gewählt von einer unabhängigen Jury deutschsprachiger Kritiker in der Zeitschrift Theater heute

2009

Ehrung:
thumbnail
Mülheimer Dramatikerpreis für Rechnitz (Der Würgeengel)

2009

Ehrung:
thumbnail
Dramatikerin der Jahres, gewählt von 41 unabhängigen Kritikern in der Zeitschrift Theater heute

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2014

Werk > Essay:
thumbnail
Warnung an Griechenland vor der Freiheit. (Zusatztext zu Die Kontrakte des Kaufmanns). 2. Juni

2013

Werk > Essay:
thumbnail
Die tote Musik-Maschine. Epitaph für Wurstl. 27. April 2008/ 1. November

2013

Werk > Essay:
thumbnail
Meine gute Textwurst. Dankesrede zur Verleihung des Nestroy Autorenpreises (gehalten am 4. November ). 9. November

2013

Werk > Essay:
thumbnail
Nach Nora. 22. Oktober

2012

Werk > Essay:
thumbnail
Pussy Riot. Singen. Tanzen. Schreien. Erschienen in: The New Times und The European Magazine

Rundfunk, Film & Fernsehen

thumbnail
Rundfunk: Unter dem Motto Zündfunk retten! protestieren Hörer und Prominente wie Elfriede Jelinek, Heribert Prantl und Sandra Maischberger gegen eine Einstellung der auf Bayern 2 ausgestrahlten Jugendsendung Zündfunk.
thumbnail
Rundfunk: Die österreichische Schriftstellerin Elfriede Jelinek wird für ihr vom BR produzierten Hörspiel Jackie mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet.

2001

thumbnail
Film: Die Klavierspielerin ist ein Spielfilm des österreichischen Regisseurs Michael Haneke aus dem Jahr 2001 und basiert auf dem gleichnamigen Roman von Elfriede Jelinek.

Stab:
Regie: Michael Haneke
Drehbuch: Michael Haneke
Produktion: Yvon Crenn, Christine Gozlan, Veit Heiduschka, Michael Katz
Musik: Francis Haines
Kamera: Christian Berger
Schnitt: Nadine Muse, Monika Willi

Besetzung: Isabelle Huppert, Annie Girardot, Benoît Magimel, Susanne Lothar, Udo Samel, Anna Sigalevitch, Cornelia Köndgen

1991

thumbnail
Film: Malina ist ein deutsch-österreichischer Spielfilm aus dem Jahre 1991 nach dem gleichnamigen Roman von Ingeborg Bachmann. Er lief im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele von Cannes 1991. Regie führte Werner Schroeter, das Drehbuch stammt von Elfriede Jelinek.

Stab:
Regie: Werner Schroeter
Drehbuch: Elfriede Jelinek
Produktion: Steffen und Thomas Kuchenreuther
Musik: Giacomo Manzoni
Kamera: Elfi Mikesch
Schnitt: Juliane Lorenz

Besetzung: Isabelle Huppert, Mathieu Carrière, Can Togay, Fritz Schediwy, Isolde Barth

Tagesgeschehen

thumbnail
Berlin: Vierzig von der Fachzeitschrift Theater heute befragte deutschsprachige Kritiker wählen das Thalia Theater in Hamburg zum Theater des Jahres; Dramatikerin des Jahres wird zum dritten Mal nach 1993 und 1998 Elfriede Jelinek.
thumbnail
Oslo/Norwegen und Stockholm/Schweden. Verleihung der Nobelpreise. Zu den Laureaten gehören die Kenianerin Wangari Maathai (Frieden) und die Österreicherin Elfriede Jelinek (Literatur).
thumbnail
Stockholm/Schweden. Das Nobelpreiskomitee gibt die Gewinnerin des Nobelpreises für Literatur bekannt: Elfriede Jelinek (Österreich) bekommt den Preis "für den musikalischen Fluss ihrer Stimmen und Gegenstimmen in Romanen und Theaterstücken, die mit außergewöhnlicher sprachlicher Treffsicherheit die Absurdität gesellschaftlicher Klischees und ihre zwingende Kraft enthüllen".

"Elfriede Jelinek" in den Nachrichten