Geboren & Gestorben

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Gestorben: Frances Oldham Kelsey stirbt in London, Ontario. Frances Kathleen Oldham Kelsey CM war eine kanadisch-US-amerikanische Pharmakologin. Sie ist bekannt geworden, weil sie als Mitarbeiterin der US-amerikanischen Food and Drug Administration verhinderte, dass die Substanz Thalidomid auf dem US-amerikanischen Markt zugelassen wurde. Thalidomid verursacht Schädigungen an Embryonen und ist im deutschsprachigen Raum in Zusammenhang mit dem Contergan-Skandal bekannt geworden.
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Gestorben: Anne McLaren stirbt. Dame Anne Laura Dorinthea McLaren, DBE, war eine britische Entwicklungsbiologin und Genetikerin. 1958 gelang es ihr gemeinsam mit John Biggers, erstmals Embryonen der Hausmaus vor der Einnistung in die Gebärmutter aus dem Eileiter zu entnehmen, zwei Tage lang in einem Nährmedium aufzubewahren und danach wieder in die Gebärmutter einzubringen, so dass die Embryonen anschließend im Verlauf einer normalen Schwangerschaft heranwuchsen. Dieses Experiment, die erfolgreiche Kombination von Zellkultur und Embryotransfer, öffnete den Weg zur In-vitro-Fertilisation, zur Präimplantationsdiagnostik und zur Stammzellforschung, deren gesellschaftliche Folgen sie bis zu ihrem Tod zu beeinflussen suchte. So gehörte sie jener Expertengruppe an, die das britische Gesetz zur Regulierung der künstlichen Befruchtung (Human Fertilisation and Embryology Act von 1990) vorbereitete.
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Geboren: Clifford J. Tabin wird in Glencoe, Illinois geboren. Clifford James Tabin ist ein US-amerikanischer Genetiker an der Harvard Medical School. Er beschäftigt sich mit den Faktoren, die die embryonalen Entwicklung und Differenzierung von Organen und Extremitäten steuern.
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Geboren: Anne McLaren wird geboren. Dame Anne Laura Dorinthea McLaren, DBE, war eine britische Entwicklungsbiologin und Genetikerin. 1958 gelang es ihr gemeinsam mit John Biggers, erstmals Embryonen der Hausmaus vor der Einnistung in die Gebärmutter aus dem Eileiter zu entnehmen, zwei Tage lang in einem Nährmedium aufzubewahren und danach wieder in die Gebärmutter einzubringen, so dass die Embryonen anschließend im Verlauf einer normalen Schwangerschaft heranwuchsen. Dieses Experiment, die erfolgreiche Kombination von Zellkultur und Embryotransfer, öffnete den Weg zur In-vitro-Fertilisation, zur Präimplantationsdiagnostik und zur Stammzellforschung, deren gesellschaftliche Folgen sie bis zu ihrem Tod zu beeinflussen suchte. So gehörte sie jener Expertengruppe an, die das britische Gesetz zur Regulierung der künstlichen Befruchtung (Human Fertilisation and Embryology Act von 1990) vorbereitete.
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Geboren: Lennart Nilsson wird in Strängnäs geboren. Lennart Nilsson ist ein schwedischer Fotograf und Wissenschaftsfilmer. Seine Pionierleistung besteht in Aufnahmen von Embryonen und mikroskopischen Aufnahmen menschlichen Körpergewebes, von Bakterien und von Viren.

Wissenschaft & Technik

1600

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Veröffentlichung der Schrift über Embryonen, Uterus und Plazenta durch Hieronymus Fabricius

Alben mit Dieter Dierks als Produzent oder Tontechniker, soweit nicht im Artikel erwähnt

1973

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Embryo, Rocksession (Dieter Dierks)

Tagesgeschehen

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Seattle/Vereinigte Staaten: International wird bekannt, dass es erstmals Wissenschaftlern in Seattle gelungen ist, das Genom eines menschlichen Embryos aus Blut und Speichel der Eltern zu entziffern, ohne dass eine Fruchtwasseruntersuchung notwendig ist.
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Münster/Deutschland: Einem Entwicklungsbiologenteam am Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin gelingt es, mit Hilfe eines einzigen Gens erstmals Nervenzellen des Menschen in sogenannte Alleskönner zu verwandeln, die sich in jede Zelle und somit jede Gewebeart entwickeln können. Die Forscher stufen die Qualität der auf diese Weise gewonnenen Stammzellen so hoch ein, dass man künftig auf den Import EmbryonalerStammzellen so gut wie verzichten könne.
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Vereinigte Staaten: US-amerikanische Forscher haben nach eigenen Angaben erstmals einen Embryo aus Hautzelle geklont.
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Brüssel/Belgien: Die Europäische Union legt die Richtlinien zu Förderung der Stammzellen-Forschung fest. Dabei sollen nur dann Fördermittel fließen, wenn bei den Studien keine Embryone getötet werden.
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Berlin/Deutschland. Der deutsche Ethikrat spricht sich, nach einem Jahr intensiver Beratung, gegen das Klonen menschlicher Embryonen zu Forschungszwecken aus.

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