En-suite-Spielbetrieb

Der Ausdruck En-suite-Spielbetrieb (frz. en suite: „in der Folge, nacheinander“) bezieht sich auf die an einem Theater übliche Produktionsweise und versteht sich als Gegensatz zum Repertoirespielbetrieb und zum Gastspielbetrieb. In der Oper ist dafür die Bezeichnung Stagionesystem gebräuchlich. Manchmal wird auch der En-suite-Spielbetrieb der Musical-Theater mit ihren sehr langen Laufzeiten (Serientheater) von einem Stagionesystem mit kürzeren Aufführungsserien unterschieden.

Theater mit En-suite-Spielbetrieb zeigen immer nur eine einzige Produktion, bis sie „abgespielt“ ist und die nächste folgt. Während einer Spielzeit können so etwa sechs bis acht Produktionen vorbereitet und gezeigt werden. In den romanischen und englischen Sprachgebieten ist der En-suite-Spielbetrieb der Normalfall. Kommerzielle Theater wie die Spielstätten am Broadway oder die europäischen Musical-Theater setzen eine Produktion schnell ab, wenn sie nicht erfolgreich ist oder spielen sie, solange sie noch Gewinn bringt, idealerweise mehrere Jahre. Als Ausdruck für Erfolgsserien hat sich en suite daher auch im Sport eingebürgert.

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Rundfunk, Film & Fernsehen

1956

Film:
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Schlösser und Katen (Regie-Assistenz) (Frank Beyer)

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