Ende der Antike

Die Frage nach dem Ende der Antike beschäftigt seit Jahrhunderten die Gelehrten.

In der älteren Forschung wurde das Ende der Antike oft mit der Reichsteilung von 395, mit der Absetzung des letzten weströmischen Kaisers Romulus Augustulus 476, der Niederlage des Syagrius gegen Chlodwig 486/87 oder auf das Jahr 529 datiert, in dem das erste Benediktinerkloster gegründet und die Platonische Akademie in Athen geschlossen wurde.

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Politik & Weltgeschehen

565 n. Chr.

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Das Jahr 565 gilt zumindest in der deutschsprachigen Forschung als das gängigste Enddatum der Spätantike und damit als Ende der Antike.

Asien

632 n. Chr.

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Beginn der Islamischen Expansion; hier wird oft auch das Ende der Antike angesetzt.

Geboren & Gestorben

Geboren:
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Walter A. Goffart wird in Berlin geboren. Walter André Goffart ist ein US-amerikanischer Mediävist, der derzeit Geschichte an der Yale University lehrt. Er gilt als einer der einflussreichsten Historiker auf dem Gebiet der Umbruchszeit vom Ende der Antike zum Frühmittelalter.

Europa

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Westeuropa: Der Germanenführer Odoaker erhebt sich gegen den römischen Heermeister Orestes und dessen Sohn, den letzten weströmischen Kaiser Romulus Augustulus. Orestes, der seinen Sohn Romulus im Vorjahr eingesetzt hat, wird bei Piacenza geschlagen, gefangengenommen und hingerichtet. Romulus selbst wird abgesetzt, sein Leben jedoch verschont und er darf auf einem Landgut leben. Julius Nepos, den Orestes 475 vertrieben hat, residiert noch bis 480 in Dalmatien als weströmischer Kaiser, Romulus Augustulus war im Unterschied zu ihm nie von Ostrom anerkannt worden. Da Odoaker anders als noch Orestes auf die Einsetzung eines westlichen (Schatten-)Kaisers verzichtet, markiert das Jahr 476 das faktische Ende des Weströmischen Reiches. Dies wurde früher oft mit dem Ende der Antike gleichgesetzt.

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