Englischer Schweiß

Der Englische Schweiß, auch sudor anglicus, Schweißfieber, Schweißsucht, pestis sudorosa, Schweißkrankheit oder kalter Schweiß, war eine sehr ansteckende grippale Infektionskrankheit mit meist tödlichem Ausgang, die im 15. und 16. Jahrhundert in fünf Seuchenwellen hauptsächlich in England auftrat und dann anscheinend wieder verschwand. Typisches Symptom waren starke Schweißausbrüche, die der Krankheit ihren Namen gaben. Es ist bis heute unklar, worum es sich bei dieser Krankheit nach heutigem Verständnis handelte. Die Mutmaßungen über die Verursacher des englischen Schweißes reichen von Influenza- bis Hantaviren.

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Geschichte > Frühe Neuzeit > 16. Jahrhundert

1529

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Der Chemnitzfluss tritt über die Ufer und riss vor dem Chemnitzer Tor die Kapelle der Heiligen Ottilie weg. Ratsherr Joh. Thiele ließ sie jedoch schöner und massiv auf seine Kosten wieder aufbauen. Im selben Jahr brach auch eine mörderische Seuche, der kalte Schweiß, aus. Viele Menschen starben oft schon in 24? Stunden daran. (Geschichte der Stadt Chemnitz)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1529

Werk:
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Mitarbeit in Hermann von Neuenahr: De novo hactenvsque Germaniae inavdito morbo ἱδροπυρετοῦ, hoc est sudatoria febri, quem uulgo sudorem Britannicum uocant. Generosi Hermanni

Natur & Umwelt

1551

Katastrophen:
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In England bricht neuerlich der Englische Schweiß aus. Aufgrund der unklaren Quellenlage könnte es sich aber auch um eine Pestepidemie handeln.

1529

Katastrophen:
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Die Krankheit Englischer Schweiß fordert in Deutschland tausende Todesopfer. Euricius Cordus veröffentlicht darüber den ersten medizinischen Druck in der Geschichte der Universität Marburg: Regiment wider den Englischen Schweiß.

1529

Unglücke und Katastrophen:
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Englischer Schweiß in Königsberg und Ostpreußen, 25.500 Tote (Naturereignisse in Ostpreußen)

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