Entspannungspolitik

Unter Entspannungspolitik versteht man die Politik der Beilegung von Konflikten zwischen verschiedenen Staaten auf diplomatischer Ebene. So versuchen die beteiligten Staaten, Streitigkeiten mit Hilfe neutraler Vermittler auf dem Wege des Kompromisses zu beheben und in Verträgen zu verankern. Weiter sucht man durch Einigungen schon zuvor, einer Eskalation von politischen und militärischen Streitigkeiten und Krisensituationen entgegenzuwirken. Kritik an der Entspannungspolitik äußern Hardliner und Konservative, die dabei einen Verlust der eigenen Stärke befürchten.

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Geboren & Gestorben

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Geboren: Henry Kissinger wird in Fürth, Deutsches Reich als Heinz Alfred Kissinger geboren. Henry Alfred Kissinger ist ein US-amerikanischer Politikwissenschaftler und ehemaliger Politiker der Republikanischen Partei. Der Deutschamerikaner Kissinger spielte in der Außenpolitik der Vereinigten Staaten zwischen 1969 und 1977 eine zentrale Rolle; er war Vertreter einer harten Realpolitik wie auch einer der Architekten der Entspannung im Kalten Krieg. Von 1969 bis 1973 war Kissinger Nationaler Sicherheitsberater, von 1973 bis 1977 Außenminister der Vereinigten Staaten. 1973 erhielt er gemeinsam mit Lê ??c Th? den Friedensnobelpreis für ein Waffenstillstands- und Abzugsabkommen mit Nordvietnam. Von 1977 bis 1981 war Kissinger Direktor der amerikanischen Denkfabrik Council on Foreign Relations.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1988

Veröffentlichungen:
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Die Rolle zentraleuropäischer Staaten in der Entspannungspolitik. Mülheim/Ruhr? : Evang. Akad. (Andrzej Wójtowicz)

Bedeutende Diplomaten

1991

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Hans-Dietrich Genscher: Entspannungspolitik in den 80er Jahren, Anerkennung von Kroatien und Slowenien (Diplomatie)

1991

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Hans-Dietrich Genscher: Entspannungspolitik in den 1980er Jahren, Anerkennung von Kroatien und Slowenien (Diplomatie)

Politik & Weltgeschehen

1975

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Stationen der Entspannungspolitik während des Kalten Krieges: KSZE-Prozess, in dem Sicherheitsfragen für Europa geregelt werden (Gewaltverzicht, territoriale Integrität der Staaten etc.)

1973

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Stationen der Entspannungspolitik während des Kalten Krieges: Abkommen über die Verhütung von Atomkriegen, das im Falle eines Konflikts sofortige Beratung zwischen den Supermächten vorschreibt

1972

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Stationen der Entspannungspolitik während des Kalten Krieges: Salt-I-Vertrag, der die Anzahl der strategischen Waffen und Abwehrsysteme auf beiden Seiten reglementiert
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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Die Botschafter der vier Besatzungsmächte beginnen in Berlin mit Verhandlungen für ein Berlin-Abkommen, das den künftigen Status der Stadt klären soll. Die Berlin-Frage soll den Entspannungsprozess zwischen Ost und West nicht stören. (26. März)
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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Der deutsche Bundeskanzler Willy Brandt trifft sich in der Zeit der Entspannungspolitik in Erfurt mit dem Ministerpräsidenten der DDR, Willi Stoph, um Annäherungen beider deutscher Staaten zu erreichen. (19. März)

"Entspannungspolitik" in den Nachrichten