Entwicklungspsychologie

Die Entwicklungspsychologie ist ein Teilgebiet der Psychologie. Ihr Gegenstand ist die Beschreibung und Erklärung zeitlich überdauernder, aufeinander aufbauender Veränderungen menschlichen Erlebens und Verhaltens über die gesamte Lebensspanne. Diese Veränderungen führen zu einer Zunahme oder Abnahme von Fähigkeiten im nicht von Krankheit bestimmten, biologisch artgemäßen Verlauf des Lebens. Nicht Gegenstand der Entwicklungspsychologie sind auch kurzfristige stimmungsabhängige oder reaktive, von plötzlichen äußeren Ereignissen verursachte Veränderungen.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Erhard Olbrich stirbt. Erhard Olbrich war Ordinarius für Psychologie, insbesondere Entwicklungspsychologie der Universität Erlangen-Nürnberg. In der Öffentlichkeit wurde er insbesondere durch seine Forschungen zur Psychologie der Mensch-Tier-Beziehung bekannt. In dieser Eigenschaft war er Präsident der International Society for Animal-Assisted Therapy.
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Gestorben: Jane Loevinger stirbt in St. Louis, Missouri. Jane Loevinger Weissman war eine Entwicklungspsychologin mit Professur an der Washington University. Sie beschäftigte sich zunächst mit familiären Interaktionsmustern und entdeckte in weiterer Folge strukturelle Persönlichkeitsmerkmale, die grundlegende Zusammenhänge des „Ichs“ mit seiner Umwelt untersuchen. Um zugrundeliegende Bedeutungsstrukturen sichtlich zu machen, entwickelte sie den Washington University Sentence Completion Test (WUSCT); einen Satzergänzungstest, der den strukturellen Reifegrad einer Person misst. Sie verwendete hierfür den Begriff der Ich-Entwicklung, um die qualitativen Merkmale persönlicher Weiterentwicklung in einem Stufenmodell potentiellen Persönlichkeitswachstums zu integrieren.
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Gestorben: Hans-Dieter Schmidt (Psychologe) stirbt in Berlin. Hans-Dieter Schmidt war ein deutscher Psychologe. Er war Professor für Entwicklungspsychologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zu seinen Lehr- und Forschungsschwerpunkten gehörte vor allem die Entwicklungspsychologie. Auch auf den Gebieten der Persönlichkeitspsychologie sowie Forensischen Psychologie (entscheidungsbasierte Begründung des Vorsatzes im DDR-Strafrecht) war er tätig. Durch sein 1970 veröffentlichtes Lehrbuch „Allgemeine Entwicklungspsychologie“ erlangte er auch internationale Bekanntheit.
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Gestorben: Urie Bronfenbrenner stirbt in Ithaca, N.Y.. Urie Bronfenbrenner war ein amerikanischer Entwicklungspsychologe und Autor.
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Gestorben: Eleanor J. Gibson stirbt in Columbia, South Carolina. Eleanor Jack Gibson war eine US-amerikanische Entwicklungspsychologin und hat sich vor allem mit der Entwicklung der Wahrnehmung von Säuglingen auseinandergesetzt. Außerdem hat sie sich aber auch der Psychologie des Lesens gewidmet. Verheiratet war sie mit James J. Gibson, der ebenfalls Psychologe war.

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1990

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Platz der Kinderrechte, 2008 benannt nach der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen. Sie legt wesentliche Standards zum Schutz der Kinder weltweit fest und stellt die Wichtigkeit von deren Wert und Wohlbefinden heraus. Die vier elementaren Grundsätze, auf denen die Konvention beruht, beinhalten das Überleben und die Entwicklung, die Nichtdiskriminierung, die Wahrung der Interessen der Kinder sowie deren Beteiligung. Die Benennung erfolgte auf Initiative von österreichischen Vertretern der „Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen“ (FICE). (Liste der Straßennamen von Wien/Brigittenau)

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