Epirus (historische Region)

Epirus (griechischÍpiros Ήπειρος ‚Festland‘; albanisch Epir/-i) ist eine historisch-geographische Region im Südwesten der Balkanhalbinsel. Sie erstreckt sich entlang der Küste des Ionischen Meeres vom Ambrakischen Golf im Süden bis zum Ceraunischen Gebirge bei Himara und Oricum im Norden. Das Gebiet gehört heute teils zu Griechenland, teils zu Albanien. Im Allgemeinen wird heute nur mehr der Südteil als Epirus bezeichnet. Er bildet dort die gleichnamige griechische Region.

In Epirus liegt Dodona, die nach Delphi bedeutendste Orakelstätte des antiken Griechenlands.

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Ereignisse

31 v. Chr.

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Octavian gründet Nikopolis in Epirus.

167 v. Chr.

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Lucius Aemilius Paullus Macedonicus plündert die griechische Region Epirus

289 v. Chr.

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Pyrrhus von Epirus besiegt Pantauchos, den Feldherrn des makedonischen Königs Demetrios I. Poliorketes, wobei Pyrrhus 5.000 Gefangene macht. Daraufhin dringt Pyrrhus bis Edessa vor, wird aber anschließend wieder aus Makedonien vertrieben.

Antike

396 n. Chr.

Römisches Reich:
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Plünderung von Korinth, Argos und Sparta durch die Westgoten unter Alarich I. Stilicho stellt sich ihnen in der nördlichen Peloponnes bei Pholoe entgegen, doch können sich die Westgoten mit der Beute nach Epirus absetzen.

Geboren & Gestorben

Geboren:
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Athenagoras (Patriarch) wird in Tsaraplana, Epirus geboren. Athenagoras war Patriarch von Konstantinopel von 1948 bis 1972.

1788

Geboren:
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Márkos Bótsaris wird in Souli, Region Epirus geboren. Markos Botsaris war ein militärischer Führer der Sulioten während der Griechischen Revolution.

1782

Geboren:
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Georgios Karaiskakis wird in Agrapha, Epirus geboren. Georgios Karaiskakis war ein General des Griechischen Unabhängigkeitskriegs.

Makedonien

350 v. Chr.

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Die Makedonier unternehmen einen kurzen Feldzug nach Epirus und setzen Alexander I. als König ein.

Politik & Weltgeschehen

170 v. Chr.

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Unter dem glücklosen Aulus Hostilius Mancinus gelingt den Römern im Dritten Makedonisch-Römischen Krieg kein Raumgewinn. Epirus wechselt auf die Seite des Perseus von Makedonien.

306 v. Chr.

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Alexanderreich / Diadochenkriege: Pyrrhus wird mit 12 Jahren König von Epiros.

313 v. Chr.

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Alexanderreich / Diadochenkriege: Kassander geht gegen Epirus vor, wo sein Rivale Aiakides den Thron wiedergewonnen hatte. Aiakides fällt im Kampf gegen die Makedonier, neuer König von Epirus wird Alketas II.

316 v. Chr.

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Reich Alexanders des Großen: Kassander kehrt von der Peloponnes mit seinem Heer nach Makedonien zurück, wo er Pydna belagert und erobert. Olympias von Epirus, die im Vorjahr von Epirus aus nach Makedonien gekommen und ihm die Herrschaft streitig gemacht hat, lässt er töten. Roxane und Alexander IV. Aigos hält er in Amphipolis gefangen. Polyperchon gelingt die Flucht nach Aitolien.

317 v. Chr.

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Reich Alexander des Großen: Herbst: Kassander gewinnt Athen, wo er Demetrios von Phaleron als Statthalter einsetzt. Auch in Makedonien setzt er sich durch und wird als Regent für Philipp III. Arrhidaios anerkannt. Kassanders Rivale, Polyperchon, flieht, gemeinsam mit Roxane und Philipps fünfjährigen Mitkönig Alexander IV., nach Epirus, wo er sich mit Olympias verbündet.

Europa

1349

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Weitere Ereignisse in Europa: Epiros wird durch Johannes Kantakuzenos erobert.

220 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Der Aitolische Bund beginnt mit Plünderungszügen gegen Messenien, den Achaiischen Bund, Akarnanien und Epiros. Die Aitolier besiegen die Achaier bei Kaphyai nahe Orchomenos in Arkadien und erobern Kynaitha, einen Stützpunkt der Achaier. Philipp V., König von Makedonien schließt sich dem Achaiischen Bund an und erklärt den Aitoliern den Krieg (Bundesgenossenkrieg).

260 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: um 260 v. Chr.: Demetrios II., Sohn des makedonischen Königs Antigonos II. Gonatas, schlägt den Invasionsversuch des epirotischen Königs Alexander II. zurück. Nach Alexanders Tod wird seine Frau Olympias Regentin für die Söhne Pyrrhus und Ptolemaios.

275 v. Chr.

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Westliches Mittelmeer: Schlacht bei Beneventum zwischen Pyrrhus und Rom. Nach dieser Schlacht muss sich Pyrrhus nach Epirus zurückziehen. Tarent bleibt damit gegen die Römer weitgehend auf sich gestellt und nimmt Friedensverhandlungen auf. Der Ort der Schlacht hieß bis dahin Maleventum und wurde von den Römern nun in Beneventum umbenannt. Auf dem Triumphzug in Rom werden in der Stadt erstmals Elefanten präsentiert.

279 v. Chr.

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Westliches Mittelmeer: König Pyrrhus von Epirus siegt im Pyrrhischen Krieg in der Schlacht bei Asculum (der sogenannte Pyrrhus-Sieg) über die Römer unter den Konsuln Gaius Fabricius Luscinus und Quintus Aemilius Papus.

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