Erdbeben im Indischen Ozean 2004

Das Erdbeben im Indischen Ozean – auch Sumatra-Andamanen-Beben genannt – am 26. Dezember 2004 um 00:58 Uhr UTC (07:58 Uhr Ortszeit in West-Indonesien und Thailand) war ein unterseeisches Megathrust-Erdbeben mit einer Magnitude von 9,1 und dem Epizentrum 85 km vor der Nordwestküste der indonesischen Insel Sumatra. Es war das drittstärkste jemals aufgezeichnete Beben und löste eine Reihe von verheerenden Tsunamis an den Küsten des Indischen Ozeans aus.An vielen Küstenabschnitten verbrachten Touristen ihren Weihnachtsurlaub; an den Stränden waren viele Menschen zum Sonnen und Baden. Insgesamt starben durch das Beben und seine Folgen etwa 230.000 Menschen, davon allein in Indonesien rund 165.000. Über 110.000 Menschen wurden verletzt, über 1,7 Millionen Küstenbewohner rund um den Indischen Ozean wurden obdachlos. Das Ereignis wurde außergewöhnlich gut dokumentiert, da viele Urlauber eine Video- oder Digitalkamera zur Hand hatten.

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Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1993

Ehrung:
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MTV Movie Award – Bester Darsteller in einer Komödie für Und täglich grüßt das Murmeltier (Bill Murray)

Geboren & Gestorben

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Geboren: Abilass Jeyarajah wird geboren. Der vier Monate alte Abilass Jeyarajah, auch als Baby 81 bezeichnet, war ein Baby, das bei der Flutkatastrophe vom 26. Dezember 2004 in Kalmunai, Sri Lanka aus den Armen seiner Mutter gerissen wurde und um dessen Identität ein sieben Wochen dauernder Streit entfacht war. Der Säugling wurde zum Symbol für das Schicksal unzähliger Kinder, die von ihren Eltern getrennt worden waren. Er wurde „Baby 81“ genannt, weil er nach dem Tsunami als 81. Person in das örtliche Krankenhaus eingeliefert worden war.

Ereignisse

2004

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Schätzungsweise 300.000 Menschen sterben durch einen von einem Erdbeben im Indischen Ozean hervorgerufenen Tsunami (26. Dezember). (2000er)

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

2005

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Auflösung: Nasum war eine schwedische Grindcore-Band, die 1992 gegründet wurde. Die Gruppe gehörte zu den erfolgreichsten Metal-Bands in Schweden. Die Karriere von Nasum fand ihr unerwartetes Ende nach dem Tod von Sänger und Gitarrist Mieszko Talarczyk, der Ende 2004 zu den Opfern des Tsunamis im Indischen Ozean gehörte.

1992

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Gründung: Nasum war eine schwedische Grindcore-Band, die 1992 gegründet wurde. Die Gruppe gehörte zu den erfolgreichsten Metal-Bands in Schweden. Die Karriere von Nasum fand ihr unerwartetes Ende nach dem Tod von Sänger und Gitarrist Mieszko Talarczyk, der Ende 2004 zu den Opfern des Tsunamis im Indischen Ozean gehörte.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2005

Leben:
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Fundraising-Programm gemeinsam mit MTV für die Opfer des Tsunamis in Südostasien, gesendet aus Bangkok (Monita Rajpal)

2004

Leben:
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Erdbeben im Indischen Ozean (Steffen Schwarzkopf)

Rundfunk, Film & Fernsehen

2012

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Film: The Impossible (Originaltitel Lo imposible) ist ein melodramatischer Film aus dem Jahr 2012, der die wahre Geschichte einer spanischen Familie, die sich beim Tsunami von 2004 ereignete, zum Thema hat.

Stab:
Regie: Juan Antonio Bayona
Drehbuch: Sergio G. Sánchez
Produktion: Sandra Hermida, Álvaro Augustin, Belen Atienza, Enrique López Lavigne
Musik: Fernando Velázquez
Kamera: Óscar Faura
Schnitt: Elena Ruiz, Bernat Vilaplana

Besetzung: Ewan McGregor, Naomi Watts, Tom Holland, Samuel Joslin, Oaklee Pendergast, Johan Sundberg, Sönke Möhring

Tagesgeschehen

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Berlin/Deutschland. Bundespräsident Horst Köhler hat Staatstrauer zum Gedenken an die Opfer des Erdbebens im Indischen Ozean (Tsunami) 2004 angeordnet.
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Deutschland stockt die finanzielle Hilfe für die betroffenen Länder der Flutkatastrophe auf eine halbe Milliarde Euro auf. Damit liegt Deutschland kurzfristig weltweit an der Spitze, bis es von Australien überholt wird.
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Südostasien/Indischer Ozean. Ein Seebeben der Stärke 9,3 auf der Richterskala mit nachfolgenden verheerenden Tsunami-Flutwellen ereignet sich gegen 01.57 MEZ bei Sumatra/Indonesien. Die Naturkatastrophe trifft neben Indonesien vor allem Indien, Sri Lanka und Thailand und fordert über 280.000 Todesopfer. Siehe Erdbeben im Indischen Ozean 2004.

2004

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Tagesgeschehen > Sonntag, 26. Dezember: Südostasien/Indischer Ozean. Ein Seebeben der Stärke 9,3 auf der Richterskala mit nachfolgenden verheerenden Tsunami-Flutwellen ereignet sich gegen 01.57 MEZ bei Sumatra/Indonesien. Die Naturkatastrophe trifft neben Indonesien vor allem Indien, Sri Lanka und Thailand und fordert über 280.000 Todesopfer. Siehe Erdbeben im Indischen Ozean (Dezember 2004)

Natur & Umwelt

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Ereignisse > Katastrophen: Ein Erdbeben vor Nord-Sumatra mit der Stärke 8,6 auf der Richterskala tötet mehr als 1300 Menschen. Es handelt sich um ein Nachbeben des schweren Erdbebens im Indischen Ozean vom 26. Dezember des Vorjahres. (28. März)

2005

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Katastrophen: 28. März: Erdbeben der Stärke 8,7 vor der Küste Nord-Sumatras. Etwa 1.300 Tote und mehrere hundert Verletzte. In Erinnerung an das verheerende Seebeben vom 26. Dezember 2004 bricht in weiten Teilen der Region Panik aus.
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Katastrophen: Durch ein Erdbeben im Indischen Ozean mit Epizentrum nahe Sumatra und der Stärke 9,1 auf der Richterskala kommt es zu einer bis zu zehn Meter hohen Flutwelle (Tsunami), der Küstengebiete in weiten Teile von Indien, Sri Lanka, Thailand, Malaysia und vor allem Indonesien verwüstet. Es kommen ca. 230.000 Menschen ums Leben. Das Beben ist das bei weitem stärkste einer ganzen Bebenserie über eine Länge von über 1.000 Kilometern entlang der Grenze der indisch-australischen und der eurasischen Erdplatte

2004

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Historische Flutkatastrophen in anderen Ländern: Indischer Ozean: Tsunami in 15 Ländern gleichzeitig. (ca. 226.000 Tote) (siehe: Erdbeben im Indischen Ozean ) (Flutkatastrophe)

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