Erdbeben von L’Aquila 2009

Das Erdbeben von L’Aquila in Italien war ein Erdbeben in der Region Abruzzen und ereignete sich am 6. April 2009 um 03:32 Uhr Ortszeit (01:32 UTC am 6. April 2009). Vom United States Geological Survey wurde die Stärke des Hauptbebens mit der Momenten-Magnitude MW=6,3 angegeben, das Istituto Nazionale di Geofisica e Vulcanologia gibt eine Magnitude von ML = 5,8 auf der Richterskala an. Demnach befand sich das Hypozentrum des Erdbebens 5 Kilometer südwestlich des Stadtzentrums von L’Aquila, das etwa 95 Kilometer nordöstlich der italienischen Hauptstadt Rom liegt, in einer Tiefe von 8,8 Kilometern. Das Beben war bis nach Rom sowie in Pescara an der Adriaküste im Osten des Landes zu spüren.

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Natur & Umwelt

Naturereignisse:
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Bei einem Erdbeben der Stärke 6,3 werden in den italienischen Abruzzen rund um die Stadt L’Aquila 299 Menschen getötet.

Tagesgeschehen

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L’Aquila/Italien: Die Staatschefs der G8-Staaten kommen in der zerstörten mittelitalienischen Stadt zusammen. Geplant ist auch ein Treffen des US-Präsidenten Barack Obama mit Papst Benedikt XVI. Am Donnerstag werden an den Beratungen auch die Staatschefs der großen Schwellenländer Indien, der Volksrepublik China, Brasilien, Mexiko und Südafrika (G5, G8+5) teilnehmen.
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L’Aquila/Italien: Ein Erdbeben der Stärke 6,3 erschüttert die zentralitalienischen Abruzzen. Das Beben ereignet sich um 3:32 Uhr Ortszeit. Dabei kommen 294 Menschen ums Leben und 1170 weitere werden verletzt. Rund 10.000 Gebäude werden stark beschädigt oder zerstört, wodurch 24.000 Menschen obdachlos werden. Ein Erdbebenforscher hat das Beben mit einer umstrittenen Methode vorausgesehen.

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