Eretria

Eretria (Aussprache: [ɛˈrɛtria], griechischΕρέτρια (f. sg.)) ist eine Stadt an der Westküste der Insel Euböa. Sie befindet sich südlich von Chalkida. Um 500 v. Chr. war die Stadt ein wichtiges Zentrum, büßte jedoch ihre Bedeutung bereits in der Antike ein. Die Ausgrabungen des antiken Eretria wurden in den 1890ern begonnen und werden seit 1964 von der griechischen archäologischen Behörde und der Schweizerischen Archäologischen Schule in Griechenland durchgeführt. Die heutige Stadt Eretria ist eine Neugründung kurz nach dem griechischen Unabhängigkeitskrieg 1821.

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Politik & Weltgeschehen

490 v. Chr.

Perserkriege:
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Perserkriege: Die Perser erobern die Kykladen mit der Hauptinsel Naxos. Eretria wird wegen seiner Beteiligung am Ionischen Aufstand von den Persern unter Datis und Arthaphernes nach der Eroberung niedergebrannt. Nach späteren Quellen werden 780 Menschen verschleppt und die Überlebenden in der Ebene von Ekbatana im Land der Kissianer angesiedelt.

Europa

341 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Die Athener gewinnen das zuvor von den Makedoniern eroberte Eretria auf Euböa zurück. Der Tyrann von Eretria, Kleitarchos, wird durch den athenischen Feldherren Phokion vertrieben.

342 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Die Makedonen unter Antipater und Parmenion verwüsten die Sporaden und landen auf Euböa, wo sie in Oreos und Eretria Garnisonen legen, nachdem Athen versucht hatte, promakedonische Herrscher zu vertreiben. Demosthenes prangert dies als Verstoß gegen den Frieden des Philokrates an.

343 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: In Eretria auf Euböa gewinnt die pro-makedonische Partei die Oberhand.

349 v. Chr.

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Griechenland: Rebellion Eretrias auf Euböa gegen Athen.

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