Ernst Hermann Meyer

Ernst Hermann Ludimar Meyer, (er veröffentlichte auch unter dem Namen Ernst H. Meyer) (* 8. Dezember 1905 in Berlin; † 8. Oktober 1988 ebenda) war ein deutscher Komponist, Musikwissenschaftler und -soziologe sowie Mitglied des Zentralkomitees der SED. Sein Schaffen umfasst mehr als 500 Kompositionen.

Meyer gilt als einer der wichtigsten Vertreter des von der Sowjetunion geforderten Sozialistischen Realismus in der Musik in der DDR. Nach der Ansprache von DDR-Präsident Wilhelm Pieck auf der Bach-Tagung 1950 verkündete Meyer mit einer Gedenkrede die so genannte Erbetheorie. Er wurde damit in der DDR wegweisend für die Sicht auf die klassische Musik.

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Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1985

Ehrung:
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Ehrenspange zum Vaterländischen Verdienstorden in Gold

1980

1975

Ehrung:
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Nationalpreis der DDR I. Klasse für Kunst und Literatur

1971

Ehrung:
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Vaterländischer Verdienstorden in Gold

Geboren & Gestorben

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Gestorben: Ernst Hermann Meyer stirbt in Berlin. Ernst Hermann Ludimar Meyer, (er veröffentlichte auch unter dem Namen Ernst H. Meyer) war ein deutscher Komponist, Musikwissenschaftler und -soziologe sowie Mitglied des Zentralkomitees der SED. Sein Schaffen umfasst mehr als 500 Kompositionen.
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Geboren: Ernst Hermann Meyer wird in Berlin geboren. Ernst Hermann Ludimar Meyer, (er veröffentlichte auch unter dem Namen Ernst H. Meyer) war ein deutscher Komponist, Musikwissenschaftler und -soziologe sowie Mitglied des Zentralkomitees der SED. Sein Schaffen umfasst mehr als 500 Kompositionen.

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Ernst Hermann Meyer starb im Alter von 82 Jahren. Ernst Hermann Meyer wäre heute 112 Jahre alt. Ernst Hermann Meyer war im Sternzeichen Schütze geboren.

Aufgaben und Mandate

1951

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Gründungsmitglied des Verbandes der Komponisten und Musikwissenschaftler der DDR

1951

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gründete er die Zeitschrift Musik und Gesellschaft

1950

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Gründungsmitglied der Akademie der Künste der DDR

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1983

Werk > Musik:
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Sinfonische Widmung für Orchester und Orgel

1983

Werk > Musik:
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Essay für Viola solo

1982

Werk > Musik:
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Streichquartett Nr. 6

1980

Werk > Musik:
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Sinfonietta

1979

Werk > Musik:
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Sonate für Viola und Klavier

Rundfunk, Film & Fernsehen

1972

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Film: Trotz alledem! ist eine deutsche Filmbiografie der DEFA von Günter Reisch aus dem Jahr 1972. Er befasst sich mit dem Leben Karl Liebknechts in den Jahren 1918 bis 1919. Das Prestigeprojekt knüpft inhaltlich an den ersten Liebknecht-Film Solange Leben in mir ist aus dem Jahr 1965 an.

Stab:
Regie: Günter Reisch
Drehbuch: Günter Reisch Michael Tschesno-Hell (Szenarium)Günter Karl (Dramaturgie)
Produktion: DEFA
Musik: Ernst Hermann Meyer
Kamera: Jürgen Brauer
Schnitt: Monika Schindler

Besetzung: Horst Schulze, Ludmila Kasjanowa, Ute Illmann, Lutz Fremde, Albert Hetterle, Erika Dunkelmann, Jutta Hoffmann, Burkhard Mann, Olaf Landsberg, Zofia Mrozowska, Erich Mirek, Siegfried Weiß, Michail Uljanow, Manfred Zetzsche, Ulrich Anschütz, Horst-Tanu Margraf, Albert Garbe, Fred Delmare, Peter Reusse, Horst Hiemer, Stefan Lisewski, Juliane Korén, Hans Hardt-Hardtloff, Werner Godemann, Otto Lang, Adolf Peter Hoffmann, Ekkehard Schall, Harry Hindemith, Rolf Ludwig, Harald Halgardt, Gerd Michael Henneberg, Ernst Prahlow, Wolf Goette, Volkmar Kleinert, Günter Junghans, Arthur Jopp, Adolf Fischer, Jörg Gillner, Martin Trettau, Hans-Joachim Hanisch, Helmut Müller-Lankow, Helmut Straßburger, Jochen Diestelmann, Walter Plathe, Norbert Christian, Raimund Schelcher, Carl-Heinz Choynski, Peter Friedrichson, Ernst-Georg Schwill, Günter Schubert, Christoph Beyertt, Harald Warmbrunn, Wilfried Pucher, Fred Mahr, Franz Bonnet, Helga Göring, Werner Dissel, Wolfgang Brunecker, Walter Jupé, Rüdiger Joswig, Jaecki Schwarz, Klaus Mertens

1965

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Film: Solange Leben in mir ist ist eine deutsche Filmbiografie der DEFA von Günter Reisch aus dem Jahr 1965. Der Spielfilm befasst sich mit dem Leben Karl Liebknechts in den Jahren 1914 bis 1916. Das Prestigeprojekt fand 1972 im Film Trotz alledem! seine Fortsetzung.

Stab:
Regie: Günter Reisch
Drehbuch: Michael Tschesno-Hell
Produktion: DEFA, KAG „Roter Kreis“
Musik: Ernst Hermann Meyer
Kamera: Horst E. Brandt
Schnitt: Bärbel Weigel

Besetzung: Horst Schulze, Ludmila Kasjanowa, Rita Krips, Michail Uljanow, Albert Hetterle, Erika Dunkelmann, Jutta Hoffmann, Stefan Lisewski, Albert Garbe, Fred Delmare, Wolfgang Ostberg, Hans Hardt-Hardtloff, Mathilde Danegger, Horst-Tanu Margraf, Zofia Rysiówna, Erich Mirek, Siegfried Weiß, Hans Finohr, Adolf Peter Hoffmann, Otto Lang, Theodor Meyer, Arthur Jopp, Adolf Fischer, Harald Halgardt, Werner Dissel, Kurt Steingraf, Otto Roland, Alfred Müller, Rolf Ludwig, Peter Brang, Werner Schulz-Wittan, Hans-Heinz Kahl, Else Sanden, Harry Hindemith, Horst Lommatzsch, Werner Kamenik, Ursula Braun, Karl-Helge Hofstadt, Fredy Barten, Rudolf Grabbe, Rolf Hoppe, Georg-Michael Wagner, Norbert Albrecht, Horst Friedrich, Jürgen Hentsch, Norbert Christian, Wolfgang Brunecker, Joachim Schmidtchen, Jochen Diestelmann, Uwe Hartwig, Edwin Matt, Günther Ballier, Franz Bonnet, Lutz Riemann, Günter Schubert, Walter Jupé

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