Ernst Marischka

  • 1917: Um ein Weib
  • 1918: Fred Roll
  • 1940: Sieben Jahre Pech
  • 1942: Sieben Jahre Glck
  • 1942: Dove andiamo, signora?
  • 1943: Sette anni di felicit
  • 1943: Ein Walzer mit dir
  • 1943: Abenteuer im Grandhotel
  • 1944: Der Meisterdetektiv
  • 1949: Passione secondo S. Matteo (Matthus-Passion)
  • 1951: Verklungenes Wien
  • 1951: Zwei in einem Auto
  • 1952: Saison in Salzburg
  • 1952: Hannerl

Ernst Marischka (* 2. Jänner 1893 in Wien; † 12. Mai 1963 in Chur, Graubünden), Bruder von Hubert Marischka, war ein österreichischer Regisseur und Drehbuchautor, der auf wienerische, operettenselige Komödienstoffe spezialisiert war. Seine bekanntesten Werke waren die drei Sissi-Spielfilme, die zwischen 1955 und 1958 gedreht wurden. Er schrieb auch den deutschen Text Vergiß mein nicht des bekannten Liedes Non ti scordar di me von Ernesto de Curtis.



Leben




Nach dem Abschluss des Gymnasiums gelangte er über seinen Bruder Hubert und dessen Freund, den Filmpionier Alexander Graf Kolowrat, zum Film. Seine erste Arbeit war das Drehbuch für das von Kolowrats Filmgesellschaft Sascha produzierte, monumentale Operettenspektakel Der Millionenonkel (1913). In der Folge schrieb er aktiv für den Stummfilm bis 1921 Drehbücher, ab 1915 übernahm er auch Regiearbeiten. Nach einer fast zehnjährigen Pause kehrte er 1931 zum Film als Drehbuchautor zurück. Er war ein Spezialist für kostümrauschende, prachtvoll ausgestattete und mit viel Operettenmusik unterlegte Romanzen, schrieb allerdings auch Manuskripte zu ur-wienerischen Stoffen wie Wiener Blut, Wiener G’schichten und Schrammeln. Weitere Erfolge hatte er in dieser Zeit mit den Drehbüchern zu Mädchenjahre einer Königin und der Ur-Berliner Operette Frau Luna von Paul Lincke.Mit Beginn der 40er Jahre führte er dann auch wieder erfolgreich Regie, wie 1940 mit Sieben Jahre Pech und der Fortsetzung Sieben Jahre Glück. Nach dem Krieg verlief seine Karriere zunächst weniger erfolgversprechend weiter, erst 1954 gelang ihm wieder ein Erfolg mit Mädchenjahre einer Königin, mit der er erstmals die 16-jährige Romy Schneider groß herausstellte. Ab 1955 drehte er dann mit Romy Schneider auch seinen größten Erfolg: die drei Sissi-Filme. 1958 gelang ihm ein beachtenswerter Erfolg mit der Verfilmung von Franz WerfelsDer veruntreute Himmel, einer seiner wenigen Verfilmungen von ernsthaften Stoffen mit Annie Rosar in einer ihrer wenigen Hauptrollen. Mit der Erma besaß er seine eigene Produktionsfirma, mit der er fast alle seine österreichischen Nachkriegsfilme auch selbst produziert hatte.Ernst Marischka gehört einer Wiener Künstlerdynastie an, als deren Gründervater sein Bruder Hubert gesehen wird, da auch dessen Söhne Franz und Georg im Filmgeschäft tätig waren, ebenfalls als Regisseure und Drehbuchautoren, Georg Marischka auch als Schauspieler (z.B. Forsthaus Falkenau).Ebenfalls als Schauspielerin tätig war die Ehefrau von Franz Marischka, Alexandra Marischka. Und in der dritten Generation wird die Familie heute durch die Schauspielerin Nicole Marischka vertreten.Er ruht auf dem Hietzinger Friedhof in Wien. Im Jahr 2009 wurde im 21. Wiener Gemeindebezirk Floridsdorf die Marischkapromenade nach ihm und zweien seiner Brüder, Carl und Hubert, benannt. [Anm.

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Bemerkenswertes

Exponierte Ereignisse:
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In Wien wird der Regisseur und Drehbuchautor Ernst Marischka geboren, der mit der Sissi-Trilogie einige der erfolgreichsten deutschsprachigen Filme der Nachkriegszeit schuf.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1946

Ehrung:
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Oscarnominierung für die beste Originalgeschichte zu A Song to reArray

1946

Ehrung:
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Oscarnominierung für die beste Originalgeschichte zu Polonaise (A Song to reArray)

Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Ernst Marischka stirbt in Chur, Graubünden. Ernst Marischka, Bruder von Hubert Marischka, war ein österreichischer Regisseur und Drehbuchautor, der auf wienerische, operettenselige Komödienstoffe spezialisiert war. Seine bekanntesten Werke waren die drei Sissi-Spielfilme, die zwischen 1955 und 1958 gedreht wurden. Er schrieb auch den deutschen Text Vergiß mein nicht des bekannten Liedes Non ti scordar di me von Ernesto de Curtis.

Rundfunk, Film & Fernsehen

2007

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Film: Lissi und der wilde Kaiser ist ein deutscher 3D-Animationsfilm aus dem Jahr 2007, der unter der Regie von Michael Herbig entstand. Er ist eine Parodie auf die von Ernst Marischka in den 1950er Jahren geschaffene Sissi-Trilogie.

Stab:
Regie: Michael Herbig
Drehbuch: Michael Herbig, Alfons Biedermann
Produktion: Michael Herbig, Michael Waldleitner
Musik: Ralf Wengenmayr, Stefan Raab, Max Mutzke (Titelsong), Killerpilze
Schnitt: Christoph Hutterer, Marc Michel

1962

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Filmografie: Hochzeitsnacht im Paradies ist eine österreichische Filmkomödie aus dem Jahr 1962 mit den Hauptdarstellern Waltraut Haas und Peter Alexander. Der Film beruht auf der gleichnamigen Operette von Friedrich Schröder aus dem Jahr 1942, die bereits 1950 mit Johannes Heesters in der Hauptrolle verfilmt worden war.

Stab:
Regie: Paul Martin
Drehbuch: Ernst Marischka
Produktion: Sascha-Film (Herbert Gruber )
Musik: Friedrich Schröder
Kamera: Friedl Behn-Grund
Schnitt: Arnd Heyne

Besetzung: Peter Alexander, Waltraut Haas, Marika Rökk, Gunther Philipp, Hubert von Meyerinck, Fred Liewehr, Rudolf Carl, Alice Kessler, Ellen Kessler, Peter Machac, Else Rambausek

1961

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Filmografie: Saison in Salzburg ist eine österreichische Filmkomödie aus dem Jahr 1961 mit den Hauptdarstellern Waltraut Haas und Peter Alexander. Sie basiert auf der gleichnamigen Operette von Fred Raymond, die bereits 1952 verfilmt worden war. Die deutsche Uraufführung erfolgte am 27. Oktober 1961 in Hamburg, City.

Stab:
Regie: Franz Josef Gottlieb
Drehbuch: Ernst MarischkaJanne Furch
Produktion: Sascha-Film
Musik: Fred Raymond (Operette)Johannes Fehring (Musikalische Leitung)
Kamera: Elio Carniel
Schnitt: Herma Sandtner

Besetzung: Peter Alexander, Waltraut Haas, Gunther Philipp, Ingeborg Schöner, Gunnar Möller, Peter Vogel, Loni Heuser, Richard Romanowsky, Oskar Sima, Beppo Brem, Else Rambausek, Helli Servi, Sissy Löwinger, Elisabeth Stiepl, Raoul Retzer, Hugo Gottschlich, Walter Regelsberger

1959

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Filmografie: Alt Heidelberg ist ein deutscher Liebesfilm von Ernst Marischka aus dem Jahr 1959. Er basiert auf dem Schauspiel Alt-Heidelberg von Wilhelm Meyer-Förster.

Stab:
Regie: Ernst Marischka
Drehbuch: Ernst Marischka
Produktion: Artur Brauner Kurt Ulrich
Musik: Franz Grothe
Kamera: Bruno Mondi
Schnitt: Jutta Hering

Besetzung: Christian Wolff, Gert Fröbe, Sabine Sinjen, Ernst Stahl-Nachbaur, Heinrich Gretler, Rudolf Vogel, Walter Bluhm, Siegfried Schürenberg, Tilo von Berlepsch, Harry Meyen, Gertie Brugg, S. de Calvy, Wolfgang Eichberger, Hannelore Elsner, Karin Faber, Gerd Frickhöffer, Walter Janssen, Ludwig Linkmann, Arthur Schilsky, Heinz Spitzner, Karl-Heinz Walther, Anneliese Würtz

1958

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Filmografie: Das Dreimäderlhaus ist ein schweizerisch-österreichischer Spielfilm aus dem Jahr 1958. Es handelt sich hierbei um eine Verfilmung der Operette Das Dreimäderlhaus, die Hauptfigur von Film und Operette ist der Komponist Franz Schubert.

Stab:
Regie: Ernst Marischka
Drehbuch: Ernst Marischka
Produktion: Ernst Marischka, Karl Ehrlich
Musik: Anton Profes
Kamera: Bruno Mondi
Schnitt: Alfred Srp

Besetzung: Karlheinz Böhm, Gustav Knuth, Magda Schneider, Johanna Matz, Gerda Siegl, Helga Neuner, Rudolf Schock, Ewald Balser, Erich Kunz, Helmut Lohner, Eberhard Waechter, Albert Rueprecht, Lotte Lang, Else Rambausek, Edith Elmay, Dany Sigel, Brigitte Jonak

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