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325 n. Chr.

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Erstes Konzil von Nicäa. (Spätantike)

Religion

335 n. Chr.

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Auf der Synode von Tyros werden im Zuge des Arianischen Streits die Bischöfe Athanasius von Alexandria und Marcellus von Ancyra abgesetzt. Eusebius von Nikomedia, ein enger Vertrauter Kaiser Konstantins und angesehener Vertreter der östlichen kirchlichen Würdenträger, ist die treibende Kraft bei der Verurteilung des Athanasius. Dadurch kommt es zu einer Machtsteigerung der Arianer im Reich. Arius selbst, der 325 auf dem Ersten Konzil von Nicäa als Häretiker verurteilt worden ist, wird rehabilitiert.
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Das Konzil geht zu Ende. Während seines Tagens hat es das Bekenntnis von Nicäa erarbeitet, das die athanasische Dreifaltigkeitslehre verbindlich festlegt. Jesus Christus wird bezeichnet als gezeugt aus dem Wesen des Vaters, gezeugt und ungeschaffen und wesenseins mit dem Vater. Die Schriften von Arius und seinen Schülern werden verbrannt. Dennoch wird der Konflikt mit dem Arianismus nur oberflächlich bewältigt. Das Konzil legt darüber hinaus das Osterdatum und den Beginn des Frühlingsfestes fest. Das Jahr 325 ist so die Basis für die Berechnungen von Papst Gregor XIII., der den Gregorianischen Kalender entwirft.
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In Nicäa beginnt das von Kaiser Konstantin dem Großen einberufene erste Konzil von Nicäa. Anwesend sind rund 300 Bischöfe mit je bis zu fünf Zuarbeitern. Streitthema ist der Arianismus, der das Christentum zu spalten droht.

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