Erzdiözese Salzburg

Die Erzdiözese Salzburg (lat.: Archidioecesis Salisburgensis) ist eine Diözese der römisch-katholischen Kirche in Österreich. Sie umfasst die Stadt und das Land Salzburg sowie den Nordosten Tirols und ist heute nach dem Erzbistum Köln die älteste noch bestehende Erzdiözese im gesamten deutschen Sprachraum. Die Diözese entstand im Jahr 739 als Bistum Salzburg, wurde 798 zu einem Erzbistum und in den Jahren nach 1328 zum Fürsterzbistum Salzburg, das 1803 säkularisiert wurde, womit sich Seelsorge und politisches Territorium trennten. Als Metropolitandiözese schließt die Kirchenprovinz Salzburg, die den Salzburger Erzbischöfen unterstellt ist, West- und Südösterreich (Diözesen Feldkirch, Graz-Seckau, Gurk und Innsbruck) mit ein.

Das Bistum ist in 17 Dekanate unterteilt: Im Bundesland Salzburg liegen Altenmarkt, Bergheim, Hallein, Köstendorf, Saalfelden, Stadt Salzburg, St. Georgen, St. Johann im Pongau, Stuhlfelden, Tamsweg, Taxenbach, Thalgau; im Bundesland Tirol liegen Brixen im Thale, Kufstein, Reith im Alpbachtal, St. Johann in Tirol und Zell am Ziller.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Jakob Mayr (Weihbischof) stirbt in Salzburg. Jakob Mayr war Weihbischof der Erzdiözese Salzburg.
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Gestorben: Franz Bachler stirbt in Salzburg. Franz Bachler OSB, war Benediktiner und langjähriger Erzabt der Erzabtei St. Peter in Salzburg, des ältesten Klosters im deutschsprachigen Raum.
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Gestorben: Karl Berg (Erzbischof) stirbt in Mattsee. Karl Berg war ein Erzbischof von Salzburg.
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Gestorben: Andreas Rohracher stirbt in Altötting. Andreas Rohracher war von 1943 bis 1969 Erzbischof von Salzburg.
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Gestorben: Eduard Macheiner stirbt in Salzburg. Eduard Macheiner war von 1969 bis 1972 Erzbischof von Salzburg.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2012

Werk:
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Vom Sehen und Sagen. Die Buchela. Ein Biografieroman, Bochum (Monika Littau)

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1289

Stadtrechte & Ersturkundliche Erwähnungen:
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Die Salzburger Stadt Radstadt wird durch den Erzbischof von Salzburg zur Stadt erhoben.

860 n. Chr.

Ersturkundliche Erwähnungen:
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Erste urkundliche Erwähnung der Stadtgemeinde Pinkafeld im österreichischen Burgenland. Der karolingische König des Ostfrankenreichs Ludwig der Deutsche schenkt dem Erzbischof von Salzburg unter anderem das Gut „ad Peinicahu“ (möglicherweise gleichzusetzen mit dem heutigen Pinkafeld).

Sonderrechte der Salzburger Erzbischöfe

1179

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Legatus natus (Ständiger Legat des Papstes) seit

Religion

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Nach dem Tod von Matthäus Lang von Wellenburg wird Ernst Herzog von Bayern zum Administrator des Erzbistums Salzburg bestellt .

1257

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Das Domkapitel setzt Philipp von Spanheim als Erzbischof von Salzburg ab und setzt Ulrich von Seckau als seinen Nachfolger ein. Dieser kann sich jedoch gegen den Spanheimer nicht durchsetzen, der sich auch mit militärischen Mitteln gegen seine Absetzung wehrt und dabei von seinem Bruder Ulrich III. von Kärnten unterstützt wird.
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Nach der Gründung der Awarenmark 796 wird Salzburg vom Papst infolge der Awarenmission zum Erzbistum erhoben. Es erhält Regensburg, Freising, Passau und Säben (später Brixen) als Suffraganbistümer.

796 n. Chr.

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Eine Bischofskonferenz legt als Grenzlinie für die Diözesen von Salzburg und Aquileia im Gebiet der von den Franken im Rahmen der Awarenfeldzüge unterworfenen Slowenen die Drau fest.

788 n. Chr.

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Anfertigung der Notitia Arnonis als Besitzverzeichnis der Diözese Salzburg; es ist nach Bischiof Arno benannt.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1979

Auszeichnung:
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Österreichischer Bauherrenpreis, Bauherr: Erzdiözese Salzburg (Pfarrkirche Unternberg)

Klöster > Klöster der Betlehemschwestern

1985

Sport

2003

Die Trainer:
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Turkei Turgay Semercio?lu (Trabzonspor)

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