Euphemismus

Ein Euphemismus (latinisierte Form von griechischεὐφημίαeuphēmía ‚Worte von guter Vorbedeutung‘; letztlich zurückgehend auf εὖeu ‚gut‘ und φημίphēmí ‚ich sage‘), auch: Glimpfwort, Beschönigung, Hehlwort, Hüllwort oder Verbrämung ist ein sprachlicher Ausdruck, der eine Person, eine Personengruppe, einen Gegenstand oder einen Sachverhalt beschönigend, mildernd oder in verschleiernder Absicht benennt.

Das semantische Gegenstück zum Euphemismus ist der Dysphemismus (Kakophemismus). Dieser wertet das Bezeichnete ab und versieht es mit negativen Konnotationen. Beide, Euphemismus und Dysphemismus, gelten als rhetorische Figuren.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Anna Pröll stirbt in Augsburg. Anna Pröll war eine deutsche Widerstandskämpferin in der Zeit des Nationalsozialismus. Als Jugendliche war sie im Augsburger Widerstand aktiv und 1934 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu einer Haftstrafe von insgesamt 21 Monaten Gefängnis verurteilt. Teilweise in Dunkelhaft. Nach Ihrer Entlassung kam sie – wie alle politischen Gefangenen – folgend unter den euphemistisch geprägten Begriff Schutzhaft in ein KZ.
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Geboren: Anna Pröll wird in Augsburg-Pfersee als Anna Nolan geboren. Anna Pröll war eine deutsche Widerstandskämpferin in der Zeit des Nationalsozialismus. Als Jugendliche war sie im Augsburger Widerstand aktiv und 1934 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu einer Haftstrafe von insgesamt 21 Monaten Gefängnis verurteilt. Teilweise in Dunkelhaft. Nach Ihrer Entlassung kam sie – wie alle politischen Gefangenen – folgend unter den euphemistisch geprägten Begriff Schutzhaft in ein KZ.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1998

Gründung:
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Metsatöll ist eine estnische Folk-Metal-Band. Der Begriff „Metsatöll“ ist ein alter estnischer Euphemismus für Wolf, der sich in den rauen Songtexten wiederfinden lässt. Ein großer Teil des traditionell angehauchten Liedguts der Band handelt von den Unabhängigkeitskriegen des 13. und 14. Jahrhunderts.

Vom Mysterium zum Medienhype > Jüngste Entwicklungen

2004

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veröffentlichte Charles Brandt sein Buch I Heard You Paint Houses (To paint houses ist ein euphemistischer Mafia-Slang für Mord, der bildlich das Verspritzen des Blutes umschreibt). Brandt, ein ehemaliger Hilfssheriff, berichtet aus seinen zahlreichen Treffen und Telefonaten mit dem Mafiakiller Frank „The Irishman“ Sheeran. Dieser habe Hoffa im Auftrag der Mafia getötet, die Leiche sei verbrannt worden. Außerdem gab er zu, den Mittäter Salvatore Briguglio 1978 erschossen zu haben.
Sheeran hat seine Aussage kurz vor seinem Tod mit der Bezeichnung des Hauses, in dem der Mord stattfand, weiter konkretisiert. Dort wurden Spuren zur Analyse entnommen. Ein Ergebnis ist offiziell bisher nicht bekannt gegeben geworden. Sheeran nannte nun die Namen von Tom und Steve Andretta als Beseitiger der Leiche. (Jimmy Hoffa)

Tagesgeschehen

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Anchorage/Alaska: Bei der 59. Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) setzen sich die Walfanggegner mit 37:4 Stimmen durch und beschließen ein weltweites kommerzielles Jagdverbot. Japan, das seit längerem seine Walfänge ohnehin wie auch Island als wissenschaftlich euphemistisch tituliert, droht mit einem Austritt aus der Kommission. Letztlich bringen die neuen IWC-Mitglieder Zypern, Griechenland, Kroatien, Slowenien und Ecuador die Front der Walfangländer zum Einsturz.
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Paris/Frankreich: Die vom EADS-Konzern unter dem Euphemismus Power Aid beschlossenen Sparmaßnahmen kristallisieren sich einen Tag vor der offiziellen Veröffentlichung heraus: Demnach werden vom Tochterkonzern Airbus in Deutschland 3.500 und in Frankreich 4.200 Beschäftigte entlassen, die Arbeitsteilung beim Großraumjet Airbus A380 wird beibehalten, beim zukünftigen A350 werde nur noch der Rumpf in Deutschland gebaut, die Fertigstellung in Frankreich erfolgen. Das Erfolgsmodell A320 wird weiterhin in Hamburg gefertigt werden. Eine offizielle Stellungnahme wird weiterhin mit Hinweis auf die kommende Pressekonferenz der Gewerkschaften verweigert.

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