Euro

Der Euro (griechischευρώ, kyrillischевро; ISO-Code: EUR, Symbol: ) ist laut Art. 3 Abs. 4 EUV die Währung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion, eines in Art. 127–144AEUV geregelten Politikbereichs der Europäischen Union (EU). Er wird von der Europäischen Zentralbank emittiert und fungiert als gemeinsame offizielle Währung in 19 EU-Mitgliedstaaten, die zusammen die Eurozone bilden, sowie in sechs weiteren europäischen Staaten. Nach dem US-Dollar ist der Euro die wichtigste Reservewährung der Welt.

Der Euro wurde am 1. Januar 1999 als Buchgeld, drei Jahre später, am 1. Januar 2002, als Bargeld eingeführt. Damit löste er die nationalen Währungen als Zahlungsmittel ab. Die Euromünzen werden von den nationalen Zentralbanken der 19 Staaten des Eurosystems sowie von derzeit vier weiteren Staaten mit jeweils landesspezifischer Rückseite geprägt. Die Euro-Banknoten unterscheiden sich bei der ersten Druckserie nur durch verschiedene Buchstaben an erster Stelle der Seriennummer, anhand deren festgestellt werden konnte, für welches Land der Schein gedruckt wurde. Bei der zweiten Druckserie ab 2013 beginnt die Seriennummer mit zwei Buchstaben.

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Tagesgeschehen > Dienstag, 21. Oktober

2007

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Europa: Der Wechselkurs des Euro zum US-Dollar fällt auf den tiefsten Stand seit März (Oktober 2008)

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Frankfurt/Deutschland: Gegen die Stimme von Jens Weidmann und gegen die Haltung der Deutschen Bundesbank plant die EZB weitere Staatsanleihen südeuropäischer EURO-Länder in Milliardenhöhe aufzukaufen.
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London/Vereinigtes Königreich: Die Zerschlagung des Konzerns EMI Group und die Einzelverkäufe der Unternehmensteile EMI Music Publishing und EMI Music wird bekannt gegeben. Das Musikgeschäft übernimmt die Universal Music Group, eine Tochter des französischen Vivendi Konzerns für 1,9 Milliarden Euro. Ein internationales Konsortium unter Führung des Unterhaltungs- und Elektronikkonzerns Sony kauft die Musikrechte für 2,2 Milliarden US-Dollar.
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Bratislava/Slowakei: In einem zweiten Votum stimmt das Parlament -als letzte Volksvertretung der 17 Euro-Staaten -für die Erweiterung des Euro-Rettungsfonds EFSF.
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Bratislava/Slowakei: Das Parlament lehnt die Ausweitung des Euro-Rettungsfonds EFSF zunächst ab und spricht damit gleichzeitig der Regierung von Ministerpräsidentin Iveta Radičová das Misstrauen aus.
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Berlin/Deutschland: Der Bundestag stimmt der Ausweitung des Euro-Rettungsfonds EFSF mit deutlicher Mehrheit zu.
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Bern und Zürich/Schweiz: Als Maßnahme gegen die anhaltende Überbewertung des Franken legt die Nationalbank einen Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken fest.
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Paris/Frankreich: Gipfeltreffen zur Eurokrise zwischen der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Staatspräsident Nicolas Sarkozy. Beide erklären, zur dauerhaften Stabilisierung des Euros eine europäische Wirtschaftsregierung mit weitreichenden Kompetenzen einrichten zu wollen.
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Brüssel/Belgien: Vor dem Hintergrund der griechischen Finanzkrise einigen sich die Euro-Staaten auf ein zweites Hilfspaket für Griechenland. Dabei beteiligen sich auch private Gläubiger, deren Anteil am Gesamtpaket 37 von 109 Milliarden Euro betragen soll.
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Brüssel/Belgien: Nach Abschluss der Verhandlungen mit der Europäischen Union und dem Internationalen Währungsfonds werden Portugal Hilfen in Höhe von bis zu 78 Milliarden Euro zugesagt.
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Brüssel/Belgien: Die EU-Kommission für Wettbewerb verhängt wegen illegaler Preisabsprachen Strafen von insgesamt 315 Millionen Euro gegen die Waschmittelhersteller Procter & Gamble und Unilever; der ebenfalls beteiligte Henkel-Konzern geht wegen seiner Beihilfe zur Aufdeckung straffrei aus.
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Zürich/Schweiz: Rudolf Elmer wird vom Bezirksgericht wegen mehrfacher versuchter Nötigung, Drohung und Verletzung des Bankgeheimnisses zu einer bedingten Geldstrafe von 7200 Franken (etwa 5600 Euro) mit Probezeit von zwei Jahren verurteilt.
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Tallinn/Estland: Die Krone wird von der Gemeinschaftswährung Euro abgelöst.
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Dublin/Irland: Premierminister Brian Cowen kündigt an, dass das Land wegen der Bankenkrise Finanzhilfen der Europäischen Union in Anspruch nehmen wird und es zu Neuwahlen kommt. Die EU hatte stark auf Sanierungsmaßnahmen gedrängt, um den Euro gegen zunehmende Spekulation stabil zu halten.
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Christchurch/Neuseeland: Ein Erdbeben verursacht einen Sachschaden von etwa 1,1 Milliarden Euro.
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Brüssel/Belgien: Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union beschließen mit dem Internationalen Währungsfonds ein Rettungspaket zur Verhinderung von Staatsbankrotten in der Eurozone in Höhe von 750 Milliarden Euro.
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Bangkok/Thailand: Das Oberste Gerichts urteilt, dass rund 46 Milliarden Baht (umgerechnet mehr als eine Milliarde Euro) vom eingefrorenem Vermögen des ehemaligen Premierministers Thaksin Shinawatra vom Staat konfisziert werden dürfen.
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London/Vereinigtes Königreich: Die Plastik L’Homme qui marche I des Schweizer Bildhauers Alberto Giacometti erzielt bei einer Auktion den Preis von umgerechnet 74 Millionen Euro; sie ist damit das teuerste jemals versteigerte Kunstwerk.
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Reykjavík/Island: Das Parlament verabschiedet ein Gesetz, dass den bankrotten Staat zur Zurückzahlung von 3,8 Milliarden Euro Schulden an hunderttausende Briten und Niederländern bis zum Jahre 2024 zwingt. Die ungelöste Schuldenfrage war ein Hindernis für den angestrebten Beitritt zur Europäischen Union.
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Berlin/Deutschland: Nach Angaben der Bundesregierung plant Finanzminister Wolfgang Schäuble für 2010 die größte Schuldenneuaufnahme in Höhe von 100 Milliarden Euro in der Geschichte Deutschlands.
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Wien/Österreich: Ein Niederösterreicher gewinnt mit 7,9 Millionen Euro den bislang höchsten Gewinn in der 23-jährigen österreichischen Lottogeschichte.
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Brüssel/Belgien: Die EU-Kommission verhängt eine Kartellstrafe in Höhe von 67,6 Millionen Euro gegen mehrere Transformatoren-Hersteller und leitet Defizitverfahren gegen Deutschland und acht weitere EU-Staaten ein.
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Eschborn/Deutschland: Die 5 Milliarden Euro aus dem Fördertopf der Abwrackprämie sind aufgebraucht. Für 15.000 weitere Antragsteller wird eine Warteliste eingerichtet.
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Rom/Italien: Der mit 146,9 Millionen Euro größte jemals in Europa ausgespielte Lotto-Jackpot wird geknackt.
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Deutschland: Hannes Rehm, der Sprecher des Leitungsausschusses des Finanzmarktstabilisierungsfonds, erklärt, dass vom Finanzmarktstabilisierungsfonds bislang Garantien im Volumen von 143 Milliarden Euro und Eigenkapitalhilfen in Höhe von 24,5 Milliarden Euro gewährt worden seien. Es lägen noch 23 noch nicht bewilligte Anträge auf Garantien in Höhe von 65 Milliarden Euro vor.
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Berlin/Deutschland: Unter Politikern ist eine Debatte über die Rettung Opels mit Staatshilfen entbrannt. Die Bundesregierung erwägt, sich mit fünf Milliarden Euro Staatshilfe an Opel zu beteiligen
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Amsterdam/Niederlande: Der schwedische Energieversorger Vattenfall AB gibt bekannt, den niederländischen Energieversorger Nuon für 8,5 Milliarden Euro übernehmen zu wollen.
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München/Deutschland: Die bayrische Hypo Real Estate erhält vom Staat weitere zehn Milliarden Euro Garantie, so dass sich die Gesamtsumme auf mittlerweile 102 Milliarden Euro beläuft.
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Die Slowakei führt als 16. EU-Staat den Euro ein.
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Peking/Volksrepublik China: Die chinesische Regierung gibt ein Konjunkturprogramm in Höhe von umgerechnet 460 Mrd. Euro bekannt, um die Auswirkungen der Finanzkrise zu reduzieren.
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Hildesheim/Deutschland: Gemäß der Steuerschätzung fallen die Steuereinnahmen für die Gebietskörperschaften für das Jahr 2009 um eine Milliarde Euro höher aus, als noch im Frühjahr vom Arbeitskreis „Steuerschätzung“ geschätzt worden war.
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Frankfurt am Main/Deutschland: Nach einem Verlust von 285 Millionen Euro im dritten Quartal im Zuge der Finanzkrise nutzt die Commerzbank das Finanzmarktstabilisierungsgesetz. Die Bank erhält aus dem Finanzmarktstabilisierungsfonds 8,2 Milliarden Euro Finanzhilfe als stille Einlage und erhält eine staatliche Garantie in Höhe von 15 Mrd. Euro.
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Budapest/Ungarn: Der IWF, die Europäische Union und die Weltbank haben Ungarn zur Abwehr eines drohenden Staatsbankrottes infolge der Finanzkrise Kredite in einer Höhe von 20 Milliarden Euro zugesagt.
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Brüssel/Belgien: Die EU-Kommission genehmigt das 500 Mrd. Euro schwere Rettungspaket der Bundesregierung für die Banken vor dem Hintergrund der Finanzkrise ab 2007.
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Berlin/Deutschland: Die Deutsche Rentenversicherung soll 44,5 Mio. Euro und die Unfallversicherung soll 57,6 Mio. Euro bei der bankrotten US-Bank Lehman Brothers angelegt haben. Die Gelder sollen über den Einlagensicherungsfonds der Banken gesichert sein.
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Europa: Der Wechselkurs des Euro zum US-Dollar fällt auf den tiefsten Stand seit März 2007.
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Berlin/Deutschland: Nach dem Streit um das Rettungspaket für die deutschen Banken im Volumen von 480 MilliardenEuro haben sich Bundesregierung nach Gesprächen im Bundeskanzleramt mit den Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer geeinigt. Danach werden 65 Prozent der Kosten vom Bund und 35 Prozent, maximal aber 7,7 MilliardenEuro, von den Bundesländern getragen. Das Finanzmarktstabilisierungsgesetz soll am 17. Oktober 2008 von Bundestag und Bundesrat beschlossen werden. Der Rettungsfonds soll durch eine neue Finanzmarktstabilisierungsanstalt (FMSA), einer Anstalt des öffentlichen Rechts bei der Deutschen Bundesbank angesiedelt werden.
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Paris/Frankreich: Ein vorgezogener EU-Gipfel befasst sich mit den Auswirkungen der Finanzkrise auf die europäischen Geldinstitute. Es wird die Erhöhung der Einlagensicherung von 50.000 auf 100.000 Euro empfohlen.
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Washington/Vereinigte Staaten, Frankfurt am Main/Deutschland und Tokio/Japan: Die Zentralbanken bieten aufgrund der weltweiten Finanzkrise ab 2007 mehr als 180 Milliarden US-Dollar an, um Spannungen auf dem Geldmarkt zu lindern. Bei der Europäischen Zentralbank können die Banken am Donnerstag bis zu 40 Milliarden US-Dollar für einen Tag aufnehmen, hinzu kommt ein Euro-Schnelltender mit einem offen gelassenen Volumen. Die Bank of Japan bietet zum ersten Mal in ihrer Geschichte US-Dollar an.
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Europa: Erdöl- und Goldpreise steigen auf Rekordniveau. Der Euro erreicht als Währung neuen Rekordstand, während der US-Dollar an Wert verliert.
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Der Euro steigt erstmals über 1.40$
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Die Europäische Zentralbank hat in den letzten Tagen mehr als 150 Milliarden Euro in den Markt gepumpt, um durch die US-Immobilien- und Hypothekenkrise hervorgerufene Turbulenzen abzuschwächen.
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Berlin/Deutschland: Bundesarbeitsminister Franz Müntefering spricht sich für einen gesetzlich verankerten Mindestlohn von fünf Euro pro Stunde aus und schlägt einen Kompromiss zu dem von der Union favorisierten Kombilohn-Modell vor. Danach würde der Staat die Sozialabgaben nur bei besonders niedrigen Löhnen ergänzen, um nicht von vornherein die Unternehmen zu Niedriglöhnen zu verleiten.
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Stuttgart: Die US-amerikanische Sparte des Automobilkonzerns DaimlerChrysler leitet ihre Umstrukturierungsmaßnahmen mit der Streichung von 13.000 Stellen ein, nachdem im Vorjahr ein Verlust von 1,1 Milliarden Euro eingefahren wurde. Die betroffenen Produktionsstätten bei Chrysler liegen in Newark, Delaware und in Michigan.
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Berlin/Deutschland: Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer sind im vergangenen Jahr um fünf auf 31 Milliarden Euro gestiegen, sodass sich die Finanzlage der Städte und Gemeinden im Jahr 2006 insgesamt verbessert hat. Dennoch ist die Lage vieler Städte alarmierend schlecht: Sie sind kaum in der Lage den laufenden Haushalt und die Abzahlung alter Kredite durch die Einnahmen zu bestreiten.
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Slowenien führt mit 1. Januar den Euro statt dem seit 1991 als Landeswährung geltenden Tolar ein. Der wirtschaftlich erfolgreichste Nachfolgestaat Jugoslawiens gehörte zu den 10 Beitrittsländern vom Mai 2004. Ein Euro wird genau 239,64 Tolar betragen.
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USA: Im New Yorker Auktionshaus Christie's werden vier weltberühmte Gemälde von Gustav Klimt -unter ihnen das Porträt "Adele Bloch-Bauer II" (Zwillingswerk der " Goldenen Adele") -versteigert und erzielen insgesamt über 180 Mill. Dollar (ca. 140 Millionen Euro). Die Kunstwerke wurden 2005 von der Republik Österreich freiwillig an die Erbin der früheren Besitzerin restituiert, die sie vor ihrer Flucht vor den Nazi der Österreichischen Galerie vermacht hatte. Die alte Dame war bei der Versteigerung persönlich anwesend. "Adele II" ging um 69 Mill.€ an einen anonymen Telefonanbieter und ist das fünft-teuerste Gemälde der Welt. Die "Goldene Adele" hatte Ronald Lauder im Juni für seine neue Galerie ersteigert, nachdem eine Rückführung nach Wien am zu hohen Preis gescheitert war.
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Österreich: Im Wahlkampf gerät die SPÖ nach gutem Start in die Defensive. Die eher linksorientierte Zeitung "Der Standard" berichtet über zwei Parteispenden von einigen zehntausend Euro, die der Investmentbanker Wolfgang Flöttl, der Hauptschuldige in der BAWAG-Affäre, 1999 zur SPÖ geleitet habe. Der für eine Zahlung genannte ehemalige Bundeskanzler Vranitzky widerspricht: es habe sich um sein Honorar für die Beratung zur Einführung des Euro gehandelt.
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Heilbronn/Hamburg: Erst jetzt wird bekannt, dass Ermittlungsbeamte bereits im Juni 2006 den mutmaßlichen Lidl-Erpresser im Ausland verhaftet haben. Dieser hatte im Januar 2006 Salzsäure in Mundwasser gemischt und in drei Filialen des Lebensmittel-Discounters deponiert. Mit ähnlichen Drohungen wollte er angeblich eine Million Euro erpressen.
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Passau: Hessens Ministerpräsident Roland Koch möchte die Finanzüberschüsse aus der Bundesagentur für Arbeit teilweise in ein bundesweites Ausbildungsprogramm stecken. Mit dem von ihm vorgeschlagenen 600 Millionen Euro könnte man rund 50.000 Auszubildenden eine Lehre finanzieren.
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Berlin/Deutschland: Air Berlin, die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft, übernimmt Konkurrent dba für einen nicht präzise benannten Betrag. Während das Unternehmen von einem „mittleren zweistelligen Millionenbereich“ spricht, geht der Focus von 120 Millionen Euro aus.
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Brüssel, Belgien: Die Staats- und Regierungschefs des EU-Gipfels billigen die Aufnahme Sloweniens in die Eurozone. Als erster der zehn neuen EU-Staaten wird Slowenien damit im Januar 2007 den Euro einführen.
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Russland: In Moskau treffen sich die Finanzminister der G8-Staaten zu Beratungen für den kommenden G8-Gipfel im Juli in St. Petersburg. Im Mittelpunkt der Beratungen stehen Themen der Energiepolitik und die steigenden Rohölpreise. Zuvor hatte der russische Finanzminister Alexej Kudrin angekündigt, den Entwicklungsländern in Afrika Schulden in Höhe von 700 Millionen US-Dollar (553 Millionen Euro) zu erlassen.
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Montenegro: Für das heutige Referendum zur Unabhängigkeit von Serbien wird ein knapper Ausgang erwartet. Für eine Loslösung sind 55 % der Stimmen erforderlich und eine Wahlbeteiligung über 50 % (485.000 Wahlberechtigte). Ministerpräsident Milo Đukanović betrieb die Abstimmung seit Jahren, doch auf Druck der EU wurde sie verzögert und die 55-%-Hürde vereinbart. Serbien ist gegen die Auflösung der ungleichen Union (Bevölkerungsverhältnis ca. 17:1), würde sie aber akzeptieren. In Währungs- und Zollpolitik ist die Trennung bereits Faktum: Montenegro hat statt des Dinars den Euro als offizielle Währung. Schon mittags zeichnet sich eine hohe Wahlbeteiligung ab, gegen 13:30 haben 54 % aller Wahlberechtigten abgestimmt. Eine Hochrechnung gegen 21 Uhr (Schließen der Wahllokale) ergibt eine Mehrheit von 56,3 Prozent für die Trennung von Serbien.
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Slowenien gibt bekannt, dass es den Euro am 1. Januar 2007 einführen wird. Seit etwa 1 Jahr laufen die Vorbereitungen dazu.
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Syrien wird laut einer UPI-Meldung ab sofort alle Auslandsgeschäfte in Euro, statt wie bisher in US-Dollar, abwickeln.
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London. Ein Lotto-Gewinner in Großbritannien hat umgerechnet rund 14 Millionen Euro sausen lassen. Zeitungsberichten zufolge ließ der unbekannte Gewinner die vorgeschriebene Frist von sechs Monaten verstreichen, ohne sich zu melden. Der Gewinn geht jetzt an gemeinnützige Projekte.
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Hamburg/München. Die scheidende rot-grüne Bundesregierung hat nach Presseberichten unmittelbar vor Abtritt noch einen Waffenhandel genehmigt. Wie das NachrichtenmagazinDer Spiegel“ in seiner neuesten Ausgabe berichtet, erhält Israel zwei weitere U-Boote der Klasse Dolphin, die in der Kieler Werft HDW gebaut und von Deutschland zu einem Drittel mitfinanziert werden. Nachdem die Bundesregierung eine finanzielle Beteiligung lange ablehnte, habe sie nun dem Drängen des Nahost-Staates Israels nachgegeben, das die Kosten von insgesamt einer MilliardeEuro allein nicht tragen könne. Der scheidende Bundesaußenminister Joschka Fischer (Grüne) habe im Bundessicherheitsrat diesem Deal zugestimmt.
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Bogotá/Kolumbien: Die kolumbianische Regierung will mit der Einführung der Quickie-Scheidung die Gerichte des Landes entlasten. Trennungswillige Paare könnten sich künftig innerhalb von 30 Minuten auf dem Standesamt scheiden lassen, ohne dass ein Richter eingeschaltet werden müsse, teilten die Behörden am Sonntag mit. Dies gelte aber nur, wenn die Paare keine kleinen Kinder haben und wenn die Partner im Einvernehmen auseinandergehen wollen. Die Prozedur kostet umgerechnet etwa zwölf Euro.
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Herzogenaurach/Deutschland. Der Sportartikelhersteller Adidas-Salomon gibt bekannt, dass das Unternehmen den US-amerikanischen Konkurrenten Reebok gekauft hat. Adidas rückt damit dichter zum derzeitigen Weltmarktführer Nike auf. Den Kaufpreis gibt der Konzern mit 3,1 Milliarden Euro an.
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Abu Dhabi/Vereinigte Arabische Emirate. Die Zentralbank der Vereinigten Arabischen Emirate kündigt an, dass sie ihre Devisenreserven verstärkt in Euro anlegen wolle. Der Euro steigt daraufhin von deutlich unter 1,20 US Dollar auf 1,209 Dollar und übersteigt damit wieder das Kursniveau 1,2045, welches unmittelbar nach Bekanntwerden der Terroranschläge am 7. Juli 2005 in London vorübergehend erreicht wurde.
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Frankfurt am Main/Deutschland. Der Euro erreicht gegenüber dem US-Dollar mit 1,3646 US-Dollar ein bisheriges Allzeithoch, das jedoch schon einen Tag später nochmals übertroffen wird.
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Frankfurt am Main/Deutschland. Der Euro notiert an der Frankfurter Börse erstmals über 1,35 US-Dollar.
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Frankfurt am Main/Deutschland. Den vierten Tag hintereinander erreicht der Euro ein neues Rekordhoch gegenüber dem US-Dollar. Der Tageshöchstkurs an der Frankfurter Wertpapierbörse beträgt 1,333 USD.
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Frankfurt am Main/Deutschland. Erstmals ist der Euro mehr als 1,30 US-Dollar teuer. Ausschlaggebend ist die Schwäche des Dollars.
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Kalamata/Griechenland. Aus dem Safe einer Filiale der griechischen Zentralbank wurden ohne Einbruchsspuren 5,9 Millionen Euro gestohlen.
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London/Großbritannien. Wenige Tage vor der IWF-und Weltbank-Tagung in Washington (USA) kündigt der britische Schatzkanzler Gordon Brown an, dass die Londoner Regierung 10 % der ausstehenden Schulden von mehr als 30 Ländern streichen will. Der Umfang des Schuldenerlasses beträgt etwa 100 Millionen Pfund (rund 147 Mio. Euro). Oxfam-Direktor Adrian Lovett spricht von einer "Herausforderung" Großbritanniens an die übrigen G8-Staaten.
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Frankfurt/Baltikum. Drei der neuen EU-Länder sind dem Wechselkursmechanismus II beigetreten und sollen in 2 Jahren zur Euro-Zone stoßen. Estland, Litauen und Slowenien legten die Leitkurse ihrer Währungen zum Euro fest und verpflichten sich ab sofort, die Schwankungen unter ± 15 Prozent zu halten. Die Leitkurse sind: estnische Krone 15.6466 pro Euro, Litas 3.45380 und Tolar 239.640 pro Euro. Weiters verpflichten sich Estland und Litauen zu nachhaltiger Budgetpolitik und Slowenien zur Senkung der Inflation. Mit Dänemark gehören nun 4 Länder dem WKM II (Europäisches Währungssystem) an.
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Stuttgart/Deutschland. Mit einem Einsatz von 3,75 Euro gewinnt eine Frau aus Baden-Württemberg den höchsten Lottogewinn aller Zeiten: 20.233.178,20 Euro.
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Schweden. In einer Volksabstimmung stimmt die schwedische Bevölkerung mit 54,6 Prozent gegen die Einführung des Euro.
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Stockholm/Schweden. Auf die schwedische Außenministerin Anna Lindh wird ein Attentat verübt. Ein Mann sticht mit einem Messer auf sie ein. Als Reaktion setzt die Regierung die Kampagne für die Einführung des Euro aus.
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Europa: Die EU-Verordnung 2560/2001, die grenzüberschreitende Überweisungen innerhalb der Europäischen Union verbilligt, tritt in Kraft. Euro-Überweisungen bis zu einem Betrag von 12.500 EUR, die mittels IBAN und BIC abgewickelt werden, dürfen nun nicht teurer sein, als entsprechende Gebühren für inländische Überweisungen.
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London. Großbritannien will zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht auf Euro umstellen, erklärte der britische Finanzminister Gordon Brown. Die britische Wirtschaft sei dazu noch nicht bereit.
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Europa. Der Kurs des Euro erreicht im asiatischen Handel für kurze Zeit ein neues Allzeithoch von 1,1910 US-Dollar.
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Deutschland: Nach Angaben der Ermittler mit Fall der Übernahme der Mobilfunk-Firma Mannesmann durch Vodafone werden die Vorwürfe konkreter. Die überhöhten Abfindungszahlungen haben einen Schaden von bis zu 57 Millionen Euro angerichtet.
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Lemberg/Ukraine: Beim bisher schwersten Flugzeugunglück im Rahmen einer Flugschau sterben 84 Menschen und 115 weitere werden verletzt. Ein Kampfflugzeug des Typs SU-27 stürzte aus bisher nicht zweifelsfrei geklärter Ursache in die Zuschauermenge und explodierte dort. Dieses Unglück war somit fataler als das in Ramstein 1988. Die beiden Piloten, die sich mithilfe des Schleudersitzes retten konnten, sowie Angehörige der ukrainischen Luftwaffe wurden zu hohen Haftstrafen von bis zu 14 Jahren und Entschädigungszahlungen von bis zu einer Million Euro verurteilt. Nach Angaben des Gerichts beruhte das Unglück auf einem klassischen Pilotenfehler, demzufolge die Maschine während einer Kunstflugfigur dem Boden zu nahe gekommen sein soll. Der Pilot besteht jedoch auf technischem Versagen als Unglücksursache und focht das Urteil mit der Begründung an, das Gericht habe ihn entlastende Beweismittel nicht zugelassen.
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Deutschland: Die gesetzlichen Krankenkassen erwirtschaften im ersten Quartal ein Defizit von 778 Millionen Euro.
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Europa: Neun der ehemaligen Währungen der Euro-Zone, darunter die Deutsche Mark und der Österreichische Schilling, werden heute Nacht endgültig ungültig. Einziges offizielles Zahlungsmittel ist von nun an der Euro.
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Griechenland Beitritt zur Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU) -Griechenland ist damit der zwölfte Staat, der den Euro als Buchgeld einführen wird.
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Deutschland: Der Börsengang der Deutschen Post AG verschafft der Bundesrepublik Deutschland und der Kreditanstalt für Wiederaufbau einen Emissionserlös von rund 6,6 Milliarden Euro. Beide haben sich zusammen von 29 Prozent des Grundkapitals der Post getrennt.
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Dänemark: In einer Volksabstimmung lehnen die dänischen Wähler die Einführung der Gemeinschaftswährung Euro ab.
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Hamburg/Deutschland: Beim zweiten „Sozialen Tag“ von Schüler Helfen Leben tauschen 100.000 Schülerinnen und Schüler in Hamburg und in Schleswig-Holstein ihre Schulbank gegen einen bezahlten Job und spenden über 2,1 Millionen Euro für wohltätige Zwecke.
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Europa: Der Euro wird als Buchgeld eingeführt. Drei Jahre später, am 1. Januar 2002, erfolgt auch die Ausgabe als Bargeld.

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