Eurobanknoten

Die Eurobanknoten bilden zusammen mit den Euromünzen das Bargeld des Euro. Die Eurobanknoten wurden am ersten Geltungstag, dem 1. Januar 2002, in Umlauf gebracht, während die Euromünzen in "Starterkits" bereits einige Tage zuvor ausgegeben wurden. Die Währung selbst wurde bereits am 1. Januar 1999 zunächst nur als Buchgeld eingeführt. Von den Eurobanknoten gibt es bisher zwei Serien. Bei der ersten Serie gibt es sieben Nennwerte, von der zweiten Serie sind bisher der 5-, der 10-, der 20- und der 50-Euro-Schein in den Verkehr gebracht worden, der 100- und der 200-Euro-Schein wurden am 17. September 2018 offiziell vorgestellt und werden ab dem 28. Mai 2019 ausgegeben.

Am 4. Mai 2016 beschloss der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB), bei der zweiten Serie keine 500-Euro-Banknoten herauszugeben und die Ausgabe der 500-Euro-Scheine der ersten Serie voraussichtlich mit Ende 2018 zu beenden. Tatsächlich erfolgt das Ende der Ausgabe der 500-Euro-Scheine durch die nationalen Notenbanken in Deutschland und Österreich am 26. April 2019 und in den anderen Euroländern bereits am 26. Januar 2019. Im Umlauf befindliche 500-Euro-Scheine bleiben aber als Zahlungsmittel weiterhin gültig und sind unbegrenzt umtauschbar.

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Tagesgeschehen

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Villach/Österreich. Zwei von einem Bankomaten bezogene "100 Euro"-Banknoten lösten am Wochenende in Villach "Falschgeldalarm" aus, wurden jedoch am Montag bei einer genaueren Prüfung als "echt" identifiziert. Laut Günter Willegger, Direktor der Oesterreichischen Nationalbank, wurden die Scheine offenbar einmal in einer Waschmaschine mitgewaschen, und hätten dabei etwas Farbe verloren.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1927

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Gründung: Die Sicpa Holding SA mit Sitz in Prilly bei Lausanne ist eine auf Banknoten- und Wertdokumentsicherheit spezialisierte Schweizer Unternehmensgruppe. Sicpa ist der weltweit führende Anbieter von Sicherheitsdruckfarben und -lösungen für die meisten Banknoten der Welt, einschliesslich Euro und US-Dollar, sowie für unterschiedlichste Dokumente wie Pässe, Fahrkarten, Plastikkarten und Rubbellose. Des Weiteren bietet Sicpa Kontrollsysteme zur Bekämpfung des illegalen Handels, insbesondere im Bereich von Tabakwaren, Alkohol, Medikamente, Luxusgüter, Nahrungsmittel und Getränke. Das Familienunternehmen ist mit Niederlassungen in 21 Ländern auf allen fünf Kontinenten vertreten und beschäftigt mehr als 1'000 Mitarbeiter. 2006 erwirtschaftete Sicpa einen Umsatz von 1,4 Milliarden Schweizer Franken. Das Unternehmen zählt zu den sogenannten Hidden Champions.

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